Schloss-Gedanken

Und auch 2019 wieder "Schloss-Gedanken" zu Zitaten von Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868). Das Jubiläum geht  2019 weiter mit dem Thema: "Lebendige Sendung"! Gemeint ist damit, den Auftrag Maria Eufrasia Pelletiers (1796 - 1868) im Hier und Jetzt lebendig zu halten, seine Aktualtiät in der Gegenwart zu überprüfen.

Die mittlerweile traditionellen "Schloss-Gedanken" greifen Zitate Maria Eufrasias auf und versuchen Sie, aus dem Alltag 2019 heraus zu "buchstabieren".

Für den Monat Dezember hat sich unsere Kollegin, Alexandra Bartl, Mitarbeiterin in der Kinderkrippe "Guter Hirte", gemacht zu folgendem Ausspruch:


„Es ist mir die liebste Zeit im Jahr.“ M.E. (für sie die liebste Zeit - der Advent)

Jetzt ist sie  wieder da, die bsondere Zeit, die Adventszeit, die staade Zeit, die  Zeit ohne Zeit. Die  Zeit, in der wir der Zeit ganz besonders nachlaufen oder sie uns davon. Jetzt sehnen wir uns wieder nach diesen besonderen Situationen, die wir uns so schön ausmalen:  dahoam a Kerzerl ozündn, dabei an Weihnachtstee trinken und a scheene Adventsgschicht lesn. Oder übern Christkindlmarkt schlendern oder vielleicht auch schon die ersten Geschenke einpacken, ein paar müssen auch noch besorgt werden und den Christbaam hamma a no ned. Erstmal die Wohnung schmücken, im Klosterladen gibt’s schöne Türkränze und guade Platzerl, aber eigentlich wollte ich selber backen, des mach i nächste Woch, a na, da is  d´Weihnachtsfeier. Und scho sama wieder mittendrin, dann hoassts auf oamoi nimma Adventszeit, sondern Weihnachtsstress. Wie is des passiert, warum hat sich Weihnachten zur Stresssituation entwickelt?

 

Ursprünglich war die Adventszeit Fastenzeit und als als Vorbereitungszeit gedacht. Davon ist heute  nicht mehr viel zu spüren. Die Vorbereitungszeit beginnt bereits irgendwann im November, weil den 1. Advent  wollen wir schon mit Plätzchen im weihnachtlich geschmückten Wohnzimmer genießen. Vom Fasten ist dann keine Rede mehr, erst wieder nach Weihnachten, wenn wir die guten Vorsätze für das neue Jahr fassen.

Vielleicht sollten wir Situationen fasten?!

Was bedeutet Situation? Es ist die Lage, in der wir uns befinden, unsere Umstände. Vor Weihnachten bringen wir uns vermehrt in Situationen, die uns das ersehnte Weihnachtsgefühl versprechen. Wir konsumieren diese Situationen regelrecht.

Vielleicht brauchen wir weniger Zeit für Situationen, dafür mehr Zeit in Situationen. Mehr innen, weniger außen. Innehalten.

Und die Vorbereitungszeit? Zeit, sich einzulassen. Auf Situationen einlassen. Statt Situationen zu gestalten. Situationen sein lassen. Gut sein lassen. Annehmen. Situationen brauchen Zeit, Zeit zum wachsen und sich entwickeln. Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier...

 

Sich auf den Weihnachtsstress einlassen, ihn gut sein lassen, denn es ist ja doch die schönste Zeit des Jahres.

Vielleicht bringt uns das den ersehnten Frieden?

 

 











 

  •  

     

     

     

     

     


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



 

 



 


 

 

 

 

 


 

 

 


 

 


 

 


Schloss-Gedanken

"Leben in Fülle"

Was bedeutet das?
mehr...


Ihre Unterstützung

Anteil haben an einem großen Auftrag - So können Sie uns unterstützen
mehr...