"Die Kultur der Reparatur!" Auf Zusammenhalt/arbeit kommt es an!

Das muss jetzt einfach mal gesagt werden.

Als bereichsübergreifendes Teamwork bzw. Zusammenarbeit auf kürzestem Weg kann man beschreiben, was wir von der Hauswirtschaft / Textilpflege mit der M.E.Werkstatt (Anmerkung Redaktion: Maria Eufrasia - Werkstatt/ eine Werkstatt, um mögliches und unmögliches zu reparieren/ zu gestalten/ herzustellen/ zu erleben. Dort "wohnt" der Bereich "Außerschulische Bildungsarbeit" und das vorberufliche Förderprogramm FLLAPS samt Kollegen*innen und Jugendliche), denn die  Bereiche befinden sich fast Tür an Tür im Keller von Haus Angelika und wahrscheinlich erkennt mich der zuständige Kollege schon am Klopfen, wenn ich wieder mal mit einem Anliegen vorbeikomme.

Das größte Faszinosum ist  dieser 3-D-Drucker in der Werktstatt, der uns schon mehrfach Hilfe und Ersatzteile geliefert hat. Hier ein paar Beispiele, wie man Kosten, Arbeitskraft und Zeitaufwand einsparen kann und sehr viel positive Momente erlebt:  „Wir brauchen eine neue Leiter, die Noppen sind kaputt und sie ist nicht mehr sicher, aber sonst ist sie ja noch top." Von wegen, der Drucker liefert gleich neue rutschfeste Füßchen dazu, jetzt ist sie noch sicherer als in neuem Zustand. "Ich kann die Reinigungsbehälter nur schwer öffnen, gibt es da eine Möglichkeit?" Klar: 3-D und Kollege schaffen das - nämlich einen stabilen Hebel in zwei Größen zum Öffnen für die Kanister herzustellen. "Schon wieder zu wenig Handttuchhalter!" In Ordnung: Drucken wir mal das Passende, inklusiv Schutzhülsen für die Wäscheleinen, diverse Knöpfe und sonstiges an Halterungen für Desinfektionsmittel usw. usw.

Wenn wir von der Hauswirtschaft nicht gerade mit einem Anliegen kommen, wird in der Kultur-Reparatur-Werkstatt von den Kollegen*innen und den dort tätigen Jugendlichen z.B. Spielzeug der Kinderkrippe oder deren Puppenwagen wieder alltagstauglich gemacht. An diesem Beispiel setzt unsere Chance für Zusammenarbeit an: Ein*e Kollege*in aus der M.E.-Werkstatt repariert und wir waschen und flicken, in diesem Fall - die textile Auskleidung des Puppenwagens. Wir nähen eine passende neue Matratze dazu, damit es Püppchen und Kuscheltier auch bequem haben....und die Kinder der Krippe sich wieder freuen an dem geliebten Spielzeug.

Auch in Sachen Hightech ist man in der M.E.-Werkstatt an der richtigen Stelle: Für unsere neue digitale Stickmaschine im Ausbildungsbereich, mit der wir künftig z.B. unsere Logos selber programmieren und auf die Arbeitskleidung sticken können, zaubert der Kollege gleich mal einen gebrauchten, gespendeten Laptop aus seinem digitalen Hut. Damit haben wir die Software jederzeit griffbereit und damit auch das Thema Digitalisierung wieder ein Stück mehr in die Alltagspraxis des Zinneberger Ausbildungsbereiches  gebracht.

Und noch ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit: Wir nähen neue Schürzen aus dem großen Stoff- und Wäschefundus, den wir aus vergangener Zeit im Schloss gefunden haben. Diese können von den Jugendlichen im vorberuflichen Förderprogramm getragen werden für ihre unterschiedlichen handwerklichen Tätigkeiten. Dafür versorgen sie uns mit frisch gebackene Leckereien aus der neuen Küche  der M.E.-Werkstatt, das nenne ich mal einen guten Tausch. Nachhaltigkeit, Zusammehalt und Zusammenarbeit lohnen sich

Ein ganz großes DANKE an das Team der M.E.Werkstatt. Ihr seid eine echte Bereicherung für unser Haus – ihr seid einfach SPITZE. 

Das musste jetzt mal gesagt werden.

 

Wenn mal eine Schraube locker sein sollte!

Für jeden Handgriff den richtigen Griff