Aktuelles

"Die Welt, in der wir leben!" - Umwelt- und Mitweltmonate auf Schloss Zinneberg...und eine neue Projektstelle, die sich "Be-Greiflichkeit" auf die Fahne schreibt!

Auch wenn die folgenden Monate den Umweltgedanken mehr in den Blick nehmen sollen - durch verschiedene Veranstaltungen, Aktionen, Projekte auf Schloss Zinneberg - dieses Thema MUSS immer "leben" im Bewusstsein von uns Erdenbürger*innen. Natürlich sind  besondere "Hingucker", "Hinhörer" wichtig, um senbsibel zu werden für die ein oder andere Thematik, um wach dafür zu werden....vor allem aber geht es um WACH BLEIBEN! Denn Themen, die die Welt bewegen müssen, dürfen nicht Alltagsfliegen sein, nur spektakulär aufgezogen, um schnell wieder zu Schall und Rauch zu werden.

Viele Ideen sind von den einzelnen Bereichen bei ersten Treffen zu den "Umwelt- und Mitweltmonaten" auf Schloss Zinneberg zusammen gekommen - sowohl zum Leitbildthema des Jahres (ein Zitat der Ordensgründerin Maria Eufrasia "Und wenn es nur acht von Euch gäbe, die unseren Auftrag mit Überzeugung leben, wäre mir um die Welt nicht bang!"), das u.a. den Schöpfungsgedanken zum Mittelpunkt hat, als auch beim Treff des Arbeitskreises  "Die Welt, die Welt in der wir leben!".

So soll es eine "Rama-Dama-Aktion", Stunden ohne Strom, eine Abfall-Skulptu und eine "Weltreise durch Zinneberg" geben..Letztere startet am 5. Mai 2020, 9.30 - 13 Uhr. Gemeint ist ein Einladung zu einem Blick "Hinter die Kulissen der Zinneberg-Welt". Bitte, diesen Termin schon vormerken!!

Ja, und dann ist da noch die Idee einer Reparatur-Werkstatt!!

Letztere, die  ihren Platz in der neuen M.E.-Werkstatt hat (siehe nachfolgenden Artikel) wirdvon einem neuen Kollegen betreut, der nicht nur diese tolle Idee zu einer Reparatur-Werkstatt hatte, sondern auch durch weitere Aktionen und Veranstaltungen den Gedanken der Nachhaltigkeit "unter die Zinneberger Jugend" bringen wird. Auch Mitarbeiter*innen sollen Nutznießer*innen dieser neuen Projektstelle sein. Ralph Hölting füllt diese Stelle künftig mit seinem Wissen, seinen Ideen, seiner Begeisterung für außerschulische Bildung aus - zu Themen  wie "Nachhaltigkeit", "Zusammenleben und Mitgestalten von Gesellschaft und Welt".

Diese Projektstelle wird finanziert von der Renate-Schimmer-Wottrich-Stiftung, dem Förderverein Kinder- und Jugendhilfe Zinneberg e.V. und den Schwestern vom Guten Hirten. Bereits bei der Eröffnung der neuen M.E.-Werkstatt konnte man das ein oder andere bestaunen, was man alles herstellen kann aus Abfallprodukten - z.B. witzige Geldbeutel aus Tetrapack, eine Leselampe, die mit einem Teelicht angetrieben wird, "Bienenglück" aus Erde, Samen und Katzenstreu usw.

Die  Reparatur-Werkstatt steht einmal wöchentlich allen Zinneberger*innen offen, die Gegenstände nicht einfach wegwerfen wollen, sondern sich unter Anleitung von Ralph Hölting (und auf Zukunft auch unter Anleitung von Jugendlichen) "Handwerkszeug" holen, um diese wieder in Schuss zu bringen. Alt und Neu verbinden sich dank eines gebrauchten 3-D-Druckers, den Hölting ebenfalls zum Einsatz bringt, um kaputte Teile "nachzubauen". Auch diese Erkenntnis ist für unsere Jugendlichen wichtig, alt und neu können und müssen sich oft sinnvoll ergänzen. Die Idee ist, diese Werkstatt auch über die "Zinneberg-Welt" hinaus anzubieten, Vernetzungen zu Glonn und Umgebung aufzubauen.

Weiters ist ein Offener Treff geplant für die Kindern und Jugendlichen von Zinneberg. HIer soll es Angebote zu unterschiedlichen Themen geben. Weitere außerschulische Bildungsangebote stehen aber auch für Wohngruppen, Ganztagesschule, Tagesstätte auf dem Plan.

DANKE dem Stelleninhaber und vor allem auch allen, die diese Stelle finanzieren. Damit wird jungen Menschen die Chance des ganzheitlichen Lernens über das Klassenzimmer hinaus gegeben. Vor allem aber wird im wahrsten Sinne des Wortes die Chance "be-greiflich", welch Glück es sein kann, sich aktiv einzubringen und Verantwortung für "die Welt, in der wir leben" mit zu übernehmen.

          

Die Milch macht's! Das heißt, das was von ihr übrig bleibt! Oder vielmehr, das was man daraus macht!

 In diesem Fall einen fetzigen Geldbeutel aus Tetrapack!

 

M.E.??!! Klar?? - oder wie ein Bienenstich zu einer Sanierung beitragen kann! - Einweihung der neuen Kreativ-Werkstatt

"M.E."?! - Das dürfte ziemlich allen Kollegen*innen auf Schloss Zinneberg klar sein, was damit gemeint ist! Nicht zuletzt haben die Jubiläumsjahre dazu beigetragen, um endgültig zu wissen, dass dieses Kürzel für "Maria Eufrasia" steht! Endlich gepeilt?! Wenn ja - dann dürfen Sie jetzt aber nochmals umdenken. Denn seit der Einweihung der sanierten und neu gestalteten Kreativ-Werkstatt steht M.E. noch für eine zweite Persone: Martin Esterl - eben M.E.! Martin Esterl war mehrere Jahre engagierter Lehrer in der Zinneberger Schule, bevor er Glonner Bürgermeister wurde. Die Verbundenheit zu Zinneberg und insbesondere zur Kinder- und Jugendhilfe ist geblieben. Noch vor seinem Tod im Dezember 2018 erklärte er, dass statt Kranzspenden, eine Spende für die soziale Arbeit auf Schloss Zinneberg gegeben werden soll. Diese großzügigen Spenden sowie die Aktion der "Helfenden Hände", eine Initiative von Lions Ebersberg und der Ebersberger Zeitung, ermöglichten die Sanierung eines Gewölbes in Zinneberg.Natürlich waren auch viele weiteren "helfenden Hände" mit dabei, dass die Räumlichkeiten so werden konnten wie sie jetzt sind. Allen voran gilt der Danke Walter Mündel, Vorsitzender des Fördervereins Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg e.V. sowie der sauberen Handwerksarbeit unserer Haustechnik.

        

Mit einem Bienenstich fing alles an und endete bei der feierlichen Einweihung, bei der das rote Band zum Durchschneiden nicht fehlte. Foto: S. Niedermaier, Ebersberger Zeitung

Fortan wird hier die Kreativ-Werkstatt wieder ihren Platz haben. Aber warum "Bienenstich"? Bei einem Bienenstich im Zinneberger Klostercafe wurde die Idee geboren, dass uns die Aktion "Helfende Hände" unterstützen könnte. Werner Miller, einer der Initiatoren neben MIchael Acker von der Ebersberger Zeitung, war nicht nur von der Idee der Kreativ-Werkstatt angetan, sondern auch vom Zinneberger Bienenstich - ein "Geheimtipp", wie er bei der Einweihung der M.E.-Werkstatt betonte, der gekauft, "bei mir zuhause niemals die Morgenröte erblickt." Eine philosophische Aussage, verbunden mit der Zusage das Projekt zu unterstützen. Und somit konnte dank Martin Esterl und dem "Projekt Helfende Hände" eine feine Sache entstehen. Fortan wird hier nicht nur das vorberufliche Förderprogramm FLLAPS seinen Sitz haben, sondern auch die "Mädchenbibliothek", der Freizeitarbeitskreis mit seinen Angeboten, ein "Offener Zinneberg Treff" mit vielen außerschulischen Bildungsangeboten und eine Reparatur-Werkstatt. Letzteres wird von Ralph Hölting geleitet und möchte dem "Wegwerf-Wahn" entgegenwirken und Spaß am Selber-Reparieren von Dingen des Alltags entwickeln. Ein Beitrag unter vielen, den Umwelt- und Mitweltgedanken nachhaltig aufzugreifen! In diesem Sinne: "Die M.E. - Werkstatt ist eröffnet!!!!!!"

Zwei, die sich verstehen und zu Zinneberg gehören: M.E. - Martin Esterl und M.E. - Maria Eufrasia!

 

 

Music for kids 2.0 - Hymne "Zinneberg special"

Bereits 2019 konnten Kinder und Jugendliche unserer Mittelschule an dem Projekt "Music for Kids" mirwirken, das von der Regierung von Oberbayern finanziert wird. Anfang dieses Jahres nun, war das Ziel, eine Schulhymne zu komponieren. Diese wurde so gut, dass wir diesen RAP gleich für die gesamte Einrichtung "adoptiert" haben. Hat sie doch als Thema jenen Satz, der als Markenzeichen von Schloss Zinneberg gilt: "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!"

Demnächst können Sie ihn hier hören oder auf der ersten Seite unserer Homepage. Dort sind mittlerweile einige sehr gute musikalische Beiträge "rund um Zinneberg" und der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Guten Hirten verankert. Viel Freude beim Hören!

 

Zeitung

 

"Sing a song writer!" - Music for Kids auf Schloss Zinneberg - unsere "Stars"

HIER ZUM ANHÖREN: UNSERE ZINNEBERG-HYMNE 2020:

"Mehr wert als die ganze Welt!"

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"Auf den roten Faden kommt es an!" - Herzlich Willkommen 2020!


Jede Gesellschaft, jede Familie, jeder Verein braucht Kultur und hat Kultur. Kultur meint das Zusammenspiel von Bräuchen, Rituale, Sprache, Aktionen, Feste, Feierlichkeiten, Gepflogenheiten, Fachlichkeit, Kunst und Kultur usw. usw. Auch so ein Haus wie Schloss Zinneberg hat und braucht Kultur, also ein Geflecht, das Halt und Orientierung für den Alltag gibt. Unser Organisationskultur  ist wie ein "roter Faden", der uns für unseren Alltag in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, aber auch in den anderen Bereichen des Hauses eine Linie vorgibt, uns als Dienstgemeinschaft untersützt, unserem Haus das "gewisse Etwas" gibt. So gehören bei uns zur Kultur des Hauses drei feste Termine am Jahresanfang: der Zinneberger Neujahrsempfang für den Freundeskreis des Hauses, die Neujahrsmediation für Schülerr*innen, Mitarbeiter*innen, und Freunde*innen des Hauses und der Stehempfang im Vestibül des Schlosses für die Dienstgemeinschaft des Hauses. "Einen roten Faden" für sein Leben haben, war Thema der beeindruckenden Jahresanfangsmeditation, gestaltet vom Zinneberger Pastoralkreis. Wer keinen roten Faden für sein Leben hat, läuft Gefahr, die Orientierung und vielleicht auch sich selbst zu verlieren.  

Der Neujahrsempfang und der in Bild und Ton zusammengestellte Jahresrückblick, zu dem die Mitarbeiter*innen  im Historischen Jagdsaal von Schloss Zinneberg eingeladen waren, verdeutlichte das was wir sind: eine Arbeitsgemeinschaft, die sich den Alltag nicht leicht macht, die aber umso mehr die Leichtigkeit/ den Humor, die Wertschätzung untereinander, die gegenseitige Unterstützung im Alltag als "roten Faden" lebt und davon lebt!

Das Leitbildthema des Jahres ist ebenfalls ein "roter Faden", der uns alle herausfordert unsere Fachkompetenz und unser Arbeiten dynamisch und aktuell zu halten, uns immer wieder von unserer Tradition her auf den Prüfstand zu stellen. Deshalb geben wir uns ein Jahresthema, orientiert am Leitbild der Schwestern vom Guten Hirten. In diesem Jahr ist ein Zitat Maria Eufrasia Pelletiers (1796 - 1868) ein Aufhänger:

"Und wenn es nur acht von Euch auf der Welt gäbe, die unseren Auftrag mit Überzeugung leben, wäre mir nicht bang!"

Was für ein Mut!!! Was für ein Auftrag! Unsere Welt braucht die Gesinnung von Guten Hirten*innen, mehr denn je!  Dort, wo wir stehen kann der rote Faden des Friedens und der Verständigung gesponnen werden. Und so endete die kurzweilige, amüsante Neujahrsveranstaltung in diesem Jahr besinnlich und herausfordernd zugleich: mit der Europahymne und ihrer Forderung "Alle Menschen werden Brüder..." Das ist die Kultur, die diese Welt braucht...und wenn es nur acht sind, die diese Forderung leben, wäre die Welt ein Stück besser!

Herzlich Willkommen 2020 in diesem Sinne und wie gesagt: "Auf den roten Faden kommt es an!"

Neujahrsempfang des Zinneberger Freundeskreises vor dem erleuchteten Schloss!

     

"Was ist mein roter Faden im Leben?" - Neujahrsmediation in der Zinneberger Klosterkirche und anschließender Stehempfang im Vestibül! Eine Kultur will gelebt sein, damit sie zum Halt wird!

Gesegnetes Jahr 2020! Finden Sie Ihren roten Faden!

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