Aktuelles

"Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg!" - Abschlussfeierlichkeiten 2017

"Ihr alle habt das schon gehört von Ausbilder, Betreuer, Lehrer, Eltern und wahrscheinlich könnt Ihr es schon gar nicht mehr hören. Trotzdem sage ist es jetzt auch nochmal: Setzt Euch Ziele, überlegt, was gut ist für Euch und Euer Leben, was ist gut, diese Welt verantwortungsvoll mitzugestalten und gebt alles daran, den richtigen Weg zu Euren Zielen zu finden!" So sagte Sr. Christophora, Einrichtungsleitung von Schloss Zinneberg, in ihrer Rede bei der Verabschiedung aus der Jugendhilfe im Historischen Jagdsaal von Schloss Zinneberg und ähnliche Mutmachende Worte gaben auch die Bereichsleitungen und Klassenlehrerinnen "ihren" Jugendlichen mit, als sie Abschlussurkunden und Zeugnisse überreichten. Im Rahmen der diesjährigen Abschlussfeierlichkeiten wurde auch die Vielfalt von Schloss Zinneberg bewusst: Nahezu 20 Nationen leben, lernen und arbeiten in den verschiedenen Kinder- und Jugendhilfebereichen, der Schule und dem Ausbildungsbereich. Die Weltweite der Schwestern vom Guten Hirten findet sich also auch wieder in ihrer Einrichtung auf Schloss Zinneberg. Das ist gut so! Und auch hierfür gilt: "wer das Ziel kennt, findet den Weg", in diesem Fall: wer sich zum Ziel setzt, einen Beitrag zu leisten, dass diese Welt friedlicher wird, und dass wir Menschen glüchlicher zusammen leben, der kommt in Zinneberg am Leitgedanken der Ordensgründerin Maria Eufrasia Pelletier (1796-1868) "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!" nicht vorbei. Diese Grundhaltung bestimmt den alltäglichen Weg unser Zusammenarbeit und den Weg mit den Kindern und Jugendlichen.

Er ist und bleibt der Maßstab für unseren Weg zum Ziel!!!

     

Ziele erreichen heißt auch oft in diePedale treten über Stock und Stein, um ein großes ZIel zu erreichen. Was im Jugendgottesdienst symbolisch dargestellt wurde, hat Jessica Leitner praktisch erreicht: Sie hat ihre praktische Abschlussprüfung im Berufsfeld Hauswirtschaft mit einer glatten Eins abgeschlossen!!!! Da wird die Freisprechung durch die Ausbilder, die sie in drei Jahren begleiteten zum "Ritterschlag"!!!! Herzlichen Glückwunsch auch zur Auszeichnung als "Lehrling des Jahres"!

         

Neben zwei Azubis, die zu Gesellinnen freigesprochen wurden in den Fachbereichen Hauswirtschaft und Gastgewerbe, erreichten auch eine stattliche Zahl von Jugendlichen ihren Mittelschulabschluss, den Qualifizierenden Mittelschulabschluss und das Zertifikat zum Pflegediensthelfer.

Allen AbsolventInnen Gratulation und viel Freude und Mut für die neuen Herausforderungen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, egal an welchem Platz auf Schloss Zinneberg, ein besonderer Dank und die Anerkennung für ihr unermüdliches, treues Engagement für unseren gemeinsamen Auftrag. In diesem Sinn gebührt ihnen allen und auch dem Träger nachfolgender symbolischer Rosenstrauß (in echt gab es diese freilich auch!), denn auch jeder und jede von uns ist mehr wert als die ganze Welt!

 

Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine?! - QM-Workshop

Sie ist bekannt wie der berühmt "bunte Hund"! Wer? Die Maus! Genauer gesagt: Die Sendung mit der Maus! Sie geht u.a. so  wichtigen Fragen nach wie z.B. Was ist eine Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine? Es handelt sich hierbei um einen ca. 400m langen Zug, der in einem ausgeklügelten, fein aufeinander abgestimmten Verfahren, den Schotter unter den Gleisen reinigt und wieder in Form bringt. So eine Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine ist ein hervorragendes Beispiel für ein funktionierendes Qualitätsmanagement-System. Auch hier geht es darum, den "Einrichtungs-Zug" auf Kurs zu halten und entsprechend von vielen auf einander abgestimmten Verfahren, Wege zu schaffen, den Alltag zu meistern. Die Maus musste also herhalten, um Qualitätsmanagement wieder zu verlebendigen, seine Notwendigkeit bewusst zu machen. Darüber hinaus war dieser Workshop aber auch dazu gedacht, die neue Norm der DINENISO 9001:2015 vorzustellen. Sie stellt besonders Wissensmanagement, die Verantwortung der obersten Leitung, ganzheitliche Arbeitsabläufe, die Partner im Alltag u.a. in den MIttelpunkt. Wie wir feststellen konnten, sind viele dieser Forderungen im QM-System von Schloss Zinneberg fest verankert, werden im Qualitätshandbuch, in der alljährlichen Wissensbilanz und in den alltäglichen Gleisschotterbettungsreinigungsverfahren ausgewiesen. Somit fühlten wir uns in unserem Handeln bestätigt und zugleich herausgefordert, den Zug nicht zum Stillstand kommen zu lassen! Die Maus macht es nämlich nicht nur alleine!!! Wir sind aufgefordert zu gestalten, viel mehr als zu verwalten!

Demnächst finden Sie auf unserer Homepage das aktuelle QM-Handbuch zum Downloaden!

Was ist das?? - Eine Gleisschotterbettungsreinigungsmaschine! Sagen wir so ungefähr. Dieses Gefährt hat unsere Kollegin Susi Würz zusammen mit Patricia König aus Kuchen und Zuckerwerk konstruiert, denn Qualitätsmanagement geht auch durch den Magen!

 

Eine sommerliche Romanze auf Schloss Zinneberg! - Ausbildungsprojekt

Die Ausbilder von Schloss Zinneberg war es ein Anliegen, den Azubis in festlichem Rahmen ein "Rund-Um-Projekt" zuzumuten. Obgleich die Azubis im Kultur- und Gästebereich von Schloss Zinneberg stets Praktika absolvieren, also "mitten im Leben" stehen, war diese Aufgabe nochmals eine andere Liga. Selbständig diesen Abend zu planen, zu organisieren, durchzuführen und auch für das Aufräumen einschließlich Reflektion verantwortlich zu sein, war eine Herausforderung. Punktgenau klappte alles! Der Jagdsaal war festlich gedeckt und schon der Empfang mit "Zinneberger Erdbeerwölkchen" war ein Genuss, ganz zu schweigen von den diversen Spargelgerichten, passend zur Saison. Unter einer Teamleitung (Azubi im 3. Lehrjahr) wurde das Fest für 30 Gäste organisiert. Es war nicht nur ein Rundum-Projekt, es war ein rund um gelungener Abend. Der Dank gilt den Azubis und den Ausbildern im Hintergrund, die unsere Azubis jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen.

          

Romantik inbegriffen! Sommernacht auf Schloss Zinneberg!

   


Irgendwie ist immer was los! - Einige besondere Ergeignisse!

Langweilig wird niemand auf Schloss Zinneberg. Dafür sorgt der Alltag in den unterschiedlichen Kinder- und Jugendhilfebereichen, im Klosterladen, im Kultur- und Gästebereich und allen anderen Bereichen des Hauses. Dafür sorgen aber auch "besondere Köstlichkeiten", die im Alltag "zwischendrin serviert werden". So z.B. das alljährlich stattfindende Erweiterte Leitungsteam von Schloss Zinneberg. An dieer Konferenz nehmen die Leitungen der Kinder- und Jugendhilfebereiche, ihre Stellvertreter sowie alle Teamleitungen der unterstützenden Bereiche, Hauswirtschaft, Verwaltung, Haustechnik, Garten, Fahrdienst und die Leitung des Klosterladens und des Bereiches Fundraising teil. Christian Seeberger stellte die Ergebnisse seiner Masterarbeit vor. Diese schrieb er zum Thema "Wirksamkeit eines Leitbildes in sozialen Organisationen am Beispiel von Schloss Zinneberg." Ein sehr aufschlussreiches Referat, das uns in unserer Arbeit bestätigte. Im Focus die sieben Leitsätze unserer Ordensgründerin bringen Stabilität und ermöglichen Innovation!

Ein Leitbild, das sich hören, sehen, erleben, fühlen lassen kann! Klar "Marke Maria Eufrasia Pelletier!" - Vorstellung der wissenschaftlichen Arbeit unseres Kollegen, Christian Seeberger, im Rahmen des Erweiterten Leitungsteams

Ebenso wurde im Erweiterten Leitungsteam das aktualisierte Pastoralkonzept vorgestellt. Unter dem Motto "Das kannst Du aber glauben!" wurde von den Mitgliedern des Pastoral-Arbeitskreises von Schloss Zinneberg eine "Konzept-Kiste" zusammen gestellt, um Religion und Glaube noch mehr erlebbarer zu machen. Im Mittelpunkt steht ein Spiel, das zu Aktionen und Wissenserweiterung sowie Diskussion anregt. Es heißt "Zinneberger Halleluja Ralley" und fordert Hirn, Lachmuskeln und Phantasie! Ergänzt wird das Spiel von Aktionskärtchen, Bibelwissen, Infomaterial über Weltreligionen und einem Religionsball. Was das ist? Das bleibt unser Geheimnis, außer Sie kommen mal vorbei und fragen!

Am 23.Mai 2017 fand die Wahl zum Vorstand des Vereins "Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg e.V." statt. Wahlleiter Christoph Winkler leitete stimmungsvoll und insgeheimen Laudatien auf die Kanditaten diese Wahl. Als 1. Vorsitzender wurde Walter Mündel gewählt. Ihm zur Seite steht die langjährige Vorsitzende Erika Schindler, die, wie sie erwähnte, jetzt mal "in die zweite Reihe" treten möchte. Ursula Mayer, Fahrdienstleiterin von Zinneberg, wurde 3. Vorsitzende. Ein Vorstand braucht gutes "Beiwerk" und so stellten sich weitere Zinnebergfans zur Verfügung: Marianne Heinrich (Kassierin), Beate Ertl (Schriftführerin), Margit Claus (Revisorin) und Beate Stottele sowie Maria Stangl (Beisitzer). Haben Sie schon mal die legendären Crepes bei den Zinneberger Märkten probiert?? Dann wird es Zeit, denn mit jeder Kalorie untersützen   Sie den Förderverein für seine unermüdliche Arbeit für die Kinder- und Jugendhilfe!!!! Herzlichen Dank für dieses großartige Engagement!!!!

Besonders haben wir uns gefreut über die Einweihung der neuen beiden Gruppen in unserer Kinderkrippe. Während die neue Schlüsselblumengruppe schon seit September 2016 die "Frühlingsblumen sprießen lassen", beginnen die Tautropfen erst im September 2017 das Sonnenlicht und viele gute pädagogische Erlebnisse zu spiegeln. Beide Gruppen wurden im Rahmen einer Segensfeier offiziell eingeweiht und dann mit einem Maifest gebührend gefeiert. Die beiden Gruppen waren  zum September 2016 deshalb noch nicht voll besetzt, weil  Eltern die Freiheit besitzen, unterschiedliche Betreuungszeiten zu bestimmen, einige Kinder in den Kindergarten wechselten und andere Eltern für die Betreuung der Kinder kurzfristig andere Formen wählten (Tagesmütter, "Oma-und-Opa-Lösung"), wegzogen etc. Wie es auch sei: wir freuen uns, dass wir der Marktgemeinde Glonn durch die Kinderkrippe "Guter Hirte"  zur Seite stehen, für Mütter und Väter ein hervorragendes Betreuungskonzept zu bieten - d.h.  mitzuhelfen, dass die kleinen "Schlüsselblumen", "Tautropfen", "Sonnenstrahlen" und "Sternfunken" ihren Weg ins Leben finden. Herzlichen Dank der Marktgemeinde Glonn, vor allem in Person von Bürgermeister Oswald  für das Vertrauen in unsere Arbeit!

         

 Rotes Band durchgeschnitten, Bäumchen gepflanzt! Passt!

 

Menschenrechte im 19 Jhd.! - Eufrasiafest 2017

"Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt! Da sind wir auf der Linie der Menschenrechte!", so Thomas Burg, Religionslehrer an der Zinneberger Schule. Entsprechend wurden beim diesjährigen Eufrasiafest auch die Menschenrechte während eines Gottesdienstes Jugendliche, MitarbeiterInnen und Schwestern vom Guten Hirten ins Gedächtnis gerufen. Die einzelnen Klassen hatten sich im Unterricht mit dem Satz der Ordensgründerin, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868) auseinander gesetzt und ihre Ergebnisse präsentiert. Die Berufsintegrationsklassen für SchülerInnen mit Migrationshintergrund präsentierten "ihr" Lied. In verschiedenen Sprachen wurde das Zitat der Ordensgründerin gesungen. "Warum eigentlich nicht?!" (auch ein beliebtes Zitat von Maria Eufrasia) diesen tollen Satz immer und immer wieder sich in den Alltag zu holen - die Welt braucht ihn dringender denn je, wie es scheint!

            

Interviews mit Mitarbeiter und Präsentationen aus dem Unterricht - Maria Eufrasia ist für vieles zu haben! Vor allem aber als Vorbild, die Würde des Menschen immer und überall in den Mittelpunkt zu stellen

                                    ....."Warum eigentlich nicht?!"

 

 

**************************************************

                           

              Gesegnete Ostern!

                           

Frühling auf Schloss Zinneberg "hot scho wos"!!!

       

*****************************************

 

"Was kostet das Leben?" - Projekt zum selbständigen Wohnen, durchgeführt und nachfolgend dokumentiert von den Kolleginnen der teilbetreuten Wohngruppen

Manchmal klaffen Traum und Realität weit auseinander! Um dem auf die Spur zu kommen, veranstalteten die Kolleginnen einer unserer teilbetreuten Wohngruppen ein vierwöchiges Projekt zum Thema "Was kostet das Leben?". Wohnen stand im Mittelpunkt dieser Frage. Jede Woche beschäftigten sich die Jugendlichen unter Anleitung der Betreuerinnen zunächst mit der Frage wie: Was brauchst Du alles für eine Wohnung? (anhand eines Grundrisses). Wer macht das nicht gerne? Gedanklich eine Wohnung einrichten ist wunderbar. Die Herausforderung ist es, an wirklich alles zu denken. Erst allmählich wurde den "Innenarchitektinnen" bewusst, dass es neben Sofa, Fernseher, Teppich und Bett, auch Geschirr, Handtücher braucht. Spülmaschine? Na klar! Waschmaschine? Die hätte man beinahe vergessen - gehört die nicht automatisch bei einer Wohnung dazu? Und weil man sich eben auch wohlfühlen muss, gehören auch Dekoartikel, Lampen...und ein Hund bzw. eine Katze dazu. Die zweite Frage dieses Abends war schließlich: Schätze, wieviel die einzelnen Artikel kosten?

Der Realitätscheck fand dann im großen schwedischen Möbelhaus statt. Mit der Wunschliste bewaffnet, stellte sich bald heraus: "Mission impossible"! Knallhart wurden die Einkaufslisten gekürzt. "Du hattest doch auch einen Schuhschrank aufgeschrieben?" - vorsichtig von einer Pädagogin gefragt. "Brauch ich nicht!" die knappe Antwort. Spätestens bei den Betten hatten alle Jugendlichen die Preisschilder fest im Blick. Die Auswahl wurde schnell beschränkt. Man braucht schließlich kein Boxspringbett, um gut schlafen zu können. Einen Esstisch? Ja, aber es mussnicht gleich einer für eine Großfamilie sein. Die kann noch warten und entsprechend auch das "Geschlossen-zum-Essen-Kommen".

Für was braucht es denn noch so alles Geld? Das war die dritte Frage am dritten Abend des Projektes. Welche Kosten kommen im Monat auf einen zu? Miete, Nebenkosten, Strom GEZ, Versicherungen, Internet, Telefon, Fahrkarten, Lebensmittel...und ein bisschen Spaß möchte man doch auch noch haben. Wir haben Wohnungsanzeigen entschlüsselt (Was bitte heißt z.B. MM? Nein, nicht München-Milbertshofen, sondern Monatsmiete). Welche Unterlagen muss man zu einer Besichtigung mitbringen? Wir stellten anhand einer Mietübersicht fest: München ist ein s..teures Pflaster und deshalb: das mit der großen, zentralen Wohnung dürfte schwierig werden, einschließlich Stadtrand und S-Bahnabindung. Wie war das nochmal mit den Nebenkosten? Einige Stunden Recherche und viel Rechnerei und dann war die Übersicht fertig: eine Stunde TV kostet im Schnitt 5,2 Cent, eine Handyakkuladung 70 Cent, 5 Minuten Duschen ca. 1,50 €. Es entstand schließlich die Idee, einen Monat lang zu notieren, wie lange sie Fernseh schauen, duschen, waschen etc.

Ergebnis dieser Zukunftsplanung: Die Jugendlichen erkannten mit Erleichterung, dass sie in den Wohngruppen "selbstverständlich" manches zur Verfügung haben. Vielleicht ist damit künftig ein Mehr an Wertschätzung dieser Dinge gegeben. Mancher Wohntraum wird realistischer gesehen. Ein messbarer Erfolg ist, dass wir Betreuer fassungslos von einer Jugendlichen getadelt wurden, warum wir in Gottes Namen ein altes, ausgeblichenes, leicht angeschlagenes Geschirr "einfach so" wegwerfen wollen. "Ich behalte das! Dann ist zumindest schon ein Teil der Aussteuer für die erste Wohnung gesichert!" Geerdete Träume!

 

"Unsere Welt ist kunterbunt!" - Kindersegnung in der Kinderkrippe

Symbolische Weltkugeln in unterschiedlichen Farben, beklebt mit unterschiedlichen Menschen aus unterschiedlichen Ländern und auch mit den Kindern und KollegInnen der Kinderkrippe in Zinneberg. Jeder fand sich wieder auf den Bildern, die vor dem Altar bunt gemischt von den Kindern niedergelegt wurden. "Ich und du, du und ich", ein Lied von Rolf Krenzer und Detlev Jöcker wurde dazu gesungen, um allen klar zu machen - Kinderkrippe "Guter Hirte" heißt für jeden und immer "Herzlich Willkommen"

Pfarrer Schönhuber von Glonn fand die richtigen Worte für die Kleinen und die Großen. "Gott will eine bunte, frohe, friedliche Welt. Er liebt jeden gleich! Und dass es für uns einfacher ist, das zu begreifen, hat er seinen Sohn auf die Welt geschickt - Jesus. Er lebte uns diese Freundschaft, diese Liebe vor!"  Lieben Dank den Kolleginnen um dem jungen Kollegen der Kinderkrippe, die die Kinder wie immer sehr achtsam und liebevoll auf diese Feier vorbereiteten und statt weiterer Worte die  Strofen des Liedes "Die Welt ist kunterbunt":

Ob schwarz und gelb, ob weiß und braun, das macht uns doch nichts aus. Ob groß und klein, ob dick und dünn, hier sind wir all zuhaus. Du siehst ganz anders aus als ich. Und stehn wir Hand in Hand, die schwarze in der weißen Hand, macht uns erst interessant. Ref:

Ich und du, du und ich, dass wir uns gut verstehn, ich und du, du und ich, das kann jeder Mensch doch sehn. Ich und du, du und ich das merkt gleich jedes Kind, ich und du, du und ich, dass wir beste Freunde sind.

Kommst du weit her aus Vietnam und du aus der Türkei, aus Indien oder Afrika, da ist doch nichts dabei. Dass jeder Mensch ganz anders ist, ist für uns alle gut, denn es kommt immer darauf an, was man zusammen tut. Ref.

So viele Blumen, wie ihr wisst, auf jeder Wiese stehn. Dass jede Blume anders ist, macht erst die Wiese schön. Dass wir auch später uns verstehn, das wünscht sich jedes Kind, dass wir, wenn wir erwachsen sind, noch immer Freunde sind. Ref.

Sei gesegnet bedeutet "Es soll Dir gut gehen, kleiner Erdenbürger!"

Wanderroman?? , Federsammler??? - Projektunterricht, Klappe die zweite!

Was ist denn bitteschön ein Wanderroman? Eine Geschichte entsteht im Erwandern einer Umgebung. Ein Schloss ist dafür hervorragend geeignet mit seinen Ecken, Kellern, Geheimnisse, die man zumindest hinter Türen und Fenstern wittert. Die Berufsintegrationsklassen bauten dieses Projekt in ihren Deutschunterricht mit ein. Zusammen mit Lehrkräften und drei Referentinnen der Universität Jena und Erfurt, die das Projekt  leiteten, waren 25 Schülerinnen und Schüler im Schlossgelände drei Tage unterwegs, um Geschichten zu "sammeln". Dieses Projekt trägt den Namen "Federsammler". Kleine symbolische Federn sollen im "Erwandern", im Erleben und Erfahren von Orten gesammelt und zu einer Geschichte Zug um Zug zusammengefügt werden. Hintergrundinformation zu Geschichte, Bedeutung inklusiv.

Die Schülerinnen und Schüler aus unterschiedlichen Nationen fanden "Federn" z.B. im historischen Jagdsaal, im Vestibül des Schlosses, in der Schreinerwerkstatt, im Zinneberger Klosterladen usw. Fantasiefiguren und realistische Figuren wurden dazu erfunden und eine Geschichte daran geknüpft. Diese musste geschrieben, grammatikalisch richtig in Form und dann auch im Rahmen einer Dichterlesung zum Besten gegeben werden - vor Publikum versteht sich.

Dieses Projekt wird unterstützt von Horizonte e.V.  und dem Kulturfond des Bayerischen Staatsministeriums für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst. Duchgeführt wird es  von Referenten des Vereins "dieKunstBauStelle e.V.". Der Verein fungiert als Träger des Projektes in Kooperation mit Schloss Zinneberg. Diese und ähnliche Aktionen verstehen sich als kulturschaffgende Maßnahme und damit als eine außerschulische Ergänzung zum Unterricht und der sozialpädagogischen Begleitung der jungen Migranten auf Schloss Zinneberg.  

Die Federsammler sollen voraussichtlich noch ein zweites Mal in Zinneberg zum Sammeln ausschwärmen.. Übrigens: Der Wanderroman heißt "Fietje und Arti auf Schloss Zinneberg!" Wie gesagt, er ist noch nicht fertig, aber so viel darf verraten werden: ein sprachtalentierter Papagei, dem sämtliche afrikanische Dialekte sowie das Bayerische einfach so "zufliegen" steht im Mittelpunkt.

Licht und Schatten - Projektunterricht

Das Leben hat Licht und Schatten - eine alte Weisheit! Diese wurde nicht nur unmittelbar erfahrbar durch die Methode, die im  Unterricht bei den Flüchtlingsklassen angewandt wurde, sondern auch durch die Themen, die damit behandelt wurden. Spracherwerb ist mit das A und O des Unterrichts in unseren Berufsintegrationsklassen. Damit verbunden jedoch auch die Einführung in die verschiedenen Lebenswelten unserer Gesellschaft,  die Forderungen und Werthaltungen, die mit einem Leben in unserem Land einhergehen.

So sollten die Jugendlichen  Begriffe wie "Verantwortung", "Fürsorge", "Zuverlässigkeit", "Zusammenarbeit", "sich unterstützen" usw. lernen, d.h. diese von ihrer Bedeutung her erfahren/begreifen. Dazu dienten das Unterrichtsgespräch und dann das Ersinnen einer Geschichte zum jeweiligen Begriff. Anhand von Fotografie und einer besonderen Lichttechnik wurden diese Geschichten dann in Bilder bzw. in einen Kurzfilm umgesetzt. Sich um etwas/jemanden sorgen bringt viel innere Zufriedenheit mit sich, heißt aber auch u.U. Mühe, über denen eigenen Schatten springen, Anstrengung. Wo viel Licht, da viel Schatten! Dies erfuhren die SchülerInnen auf diese Weise sehr praktisch, anschaulich. Der Inhalte der Begriffe kam ans Licht im wahrsten Sinne des Wortes! Herzlichen Dank den verantwortlichen Lehrkräften sowie dem Zinneberger Förderverein für die Untestützung bei diesem Projekt!

          

"Ich freue mich, wenn ich eine schöne Blume sehe.Ich habe Freude an der Natur.  Ich muss mich um die Blume kümmern. Ich muss sie gießen. Ich übernehme Verantwortung. Die Blume braucht meine Fürsorge und sie braucht Sonne."

      

"Ich muss  vertrauen, dass das Wetter mithilft. Das kann ich nicht machen. Ich vertraue, dass meine Blume Regen bekommt. Ich muss für sie sorgen, meine Arbeit gut machen und vertrauen."

"Dann habe ich lange Freude, wenn ich die Blume pflücke. Sie ist schön aufgeblüht."

 

Gourmets! - Wohngruppe feiert Gruppenfest der anderen Art

  Die Wohngruppen auf Schloss Zinneberg tragen einen Namen. Sie heißen "Martin" (nach dem Heiligen Martin von Tours), "Rosa-Virginia" (nach dem Taufnamen der Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten), "Angela" (weil jeder Mensch zur rechten Zeiten einen Engel braucht) und "Bernadett" (nach der französischen Heiligen, die in Lourdes/ Frankreich besonders verehrt wird). Genau diese letzt genannte Gruppe feierte, zwar völlig zeitversetzt, ihr Gruppenfest mit einem perfekten Dinner!!! Es war ein Abend für Gourmets. Was sich Jugendliche und Betreuerinnen in wochenlanger Vorbereitung ausgedacht  und perfekt umgesetzt haben, war eine Meisterleistung. Gemeinsam wurden Rezepte herausgesucht, abgewandelt, Tischdeko hergestellt, Benimmregeln für die Begrüßung und Bewirtung der Gäste überlegt, ein gemeinsames Outfit kreiiert, Einladungskarten geschrieben. Und dann war es so weit: Für 35 Gäste kochten die 9 Jugendlichen und ihre 5 Betreuerinnen. Sushi, Cevapcici, winterliches Tiramisu, Nudelsuppe mit asiatischem Flair, herrliche Brotaufstriche mit frischem Baguette - alles geschmacklich wunderbarund mit Charme und Chic serviert. Natürlich durfte auch der Aperitif zur Begrüßung nicht fehlen. Wie es sich für Profis gehört, sollten die Gäste am Ende Dinners Speisen und Präsentation bewerten. Ein Interview mit Gästen und das Drehen eines Kurzfilmes rundeten das Fest ab - man will diese Idee schließlich der Nachwelt erhalten. Gratulation diesen Spitzenköchinnen und diesem Team, das das Beste nicht nur aus dem Kühlschrank herausholte, sondern vor allem,  was sie aus dem "Schrank" Zusammenarbeit und Förderung der Jugendlichen zauberten. Bernadett, die Französin und damit sicherlich auch himmlische Fachfrau für Geschmack, wird stolz auf ihre irdische Truppe gewesen sein!

     

Perfektes Team!! Perfektes Dinner!!! Perfekte Aufräumaktion!!!

******************************************************

"Leben in Fülle"

Was bedeutet das?
mehr...


Info-Brief

Titel

Download


Ihre Unterstützung

Anteil haben an einem großen Auftrag - So können Sie uns unterstützen
mehr...