Aktuelles

Veranstaltungshinweis:

 Zinneberger Adventsmarkt,

2. Adventssonntag, 8. Dezember 2019

11 - 19 Uhr

17 Uhr Konzert in der Klosterkirche

Demnächst mehr

******************************

Zinneberg leuchtet!!!!

Ein wunderbarer Abend, der einen zum Strahlen brachte, angesichts vieler Gäste, schöner Musik, hervorragender Bewirtung im Klostercafe, 100erten von Kerzen und Lichter. Alles zusammen: Eine fantastische, unvergessliche Atmosphäre!! 

Danke allen Mitarbeiter*innen, Freunden und dem Vorstand des Fördervereins Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg e.V. (allen voran Walter Mündel), die ihre Ideen und ihre Zeit ehrenamtlich einsetzten zugunsten unserer sozialen Arbeit....und die damit  Zinnberg nicht nur zum tatsächlichen Leuchten brachten!

    

Fast schon Taize-Gefühl, das in der beleuchteten Klosterkirche an diesem Tag aufkam!

***********************************

Versuchung wagen! - Willkommen auf der Schöpfungswiese!

Der 19.September stand auf Schloss Zinneberg unter dem Zeichen von "Schöpfung". Unter herrlichem weiß-blauen Himmel tummelten sich auf dem Weg Richtung Schlosspforte nicht nur Giraffen, Elefanten, Affen, lagen nicht nur Äpfel der Versuchung im "Paradiesgarten", sondern forderten auch Impulse wie "Die Versuchung wagen", "Gestalten", "Heute schon gedankt?" und der Text "Am Ende der Rechnung" (siehe unten) zum Denken und Danken heraus.

"Am Ende der Rechnung"

Einmal wird uns gewiss die Rechnung präsentiert, für den Sonnenschein und das Rauschen der Blätter, die sanften Maiglöckchen und die dunklen Tannen, für den Schnee und den Wind, den Vogelflug und das Gras und die Schmetterlinge, für die Luft, die wir geatmet haben und den Bick auf dieSterne und für all die Tage, die Abende und die Nächte.

Einmal wird es Zeit, dass wir aufbrechen und bezahlten: "Bitte, die Rechnung!". Doch wir haben sie ohne den Wirt gemacht: Ich habe Euch eingeladen, sagt der und lacht, soweit die Erde reicht: Es war mir ein Vergnügen!

(Lothar Zenetti)

          

Schöpfung ist überall, auch auf Schloss Zinneberg! - Gabi Fercher und Ingeborg Golla wagten die Versuchung, eine Schöpfungswiese zu gestalten nach dem Motto "Lassen Sie sich in Versuchung führen zu bewahren, zu danken, selbst zu schöpfen und lebendig zu sein."

Schloss Zinneberg hat gerade in diesen Wochen etwas paradiesisches, vor allem wenn man durch den Klostergarten spaziert: Blumen, Gemüse, Früchte und die handwerkliche Arbeit - Schöpfung!  Die Schöpfung "weiter verarbeitet" wurde dann noch durch die Zinneberger Küche und die Ausbildung, sprich viele Produkte des Zinneberger Gartens fanden sich wieder beim Picknick auf der Schöpfungswiese. Zu diesem trafen sich mittags alle Jugendlichen, Auszubildenden sowie die Mitarbeiter*innen im Garten. Ein Stück Paradies ist Schloss Zinneberg, vor allem durch seine Mitarbeiter*innen die schöpferisch und gestaltend tätig sind und damit weiterbauen an einer guten, menschenfreundlichen Schöpfung. 

     

Schöpfung schmeckt! Paradiesischer Biergarten!

"Die Rechnung, bitte!" - "Ihr seid eingeladen! Bewahrt sie euch gute dieses menschenfreundliche Geschenk Gottes!"


 

 

 

**************************

Mir san modern....mit einem Hauch Tradition! -

Impressionen vom "Alle Jahre wieder!"

  

Fachlichkeit unterwegs.....denn unser Motto: Auf dem Boden der Tatsachen mit Blick zum Himmel. Alljährliche "Abschlusskonferenz" der Mitarbeiterinnen aus den Wohngruppen: Wallfahrt ins Frauenbründl

"Bevor d' Herrschaft aufwacht!" - Traditioneller Zinneberger Kocherlball um 6 Uhr früh. Um 7.30 Uhr ist der Spuk wie in jedem Jahr vorbei.....und die Herrschaft wacht auf - d.h. die Kinder, die Jugendlichen, die Ämter, Behörden warten auf gute Betreuung und Begleitung und Geduld und Rat und Tat und und und und......und irgendwann nächstes Jahr ist wieder Kocherlball

************************************

 

Was hat die Säge mit dem Ende eines Ausbildungsjahres zu tun?? - Abschlussfeierlichkeiten auf Schloss Zinneberg

Dem ersten Anschein nach nichts! Beim zweiten Anlauf der Überlegungen schon, nämlich dann wenn man aufgerufen ist zu überlegen, für was es sich so danken ließe. Sollte das Rätsel immer noch im Dunkeln sein, dann ist auf die Abschlussfeierlichkeiten auf Schloss Zinneberg zu verweisen. Zunächst ist hier festzustellen, dass in jedem Juli nicht nur einen Schulabschluss, sondern auch eine Feier rund um den Abschluss eines Kinder- und Jugendhilfejahres sowie Ausbildungsjahres gibt. Dazu gehören Jugend-Meditationen, Festakte, verbunden mit Reden, Aktionen und der Anregung über das zurückliegende Jahr zu reflektieren. "Zeit zum Danken", so das Motto der Abschluss-Meditation am 18. Juli 2019.

     

Bunte Tücher symbolisieren verschieden Zeitschienen im Jahr. Ein Holzstamm mit Säge, bunte Hüte, als Symbol für Vielfalt,  verschiedene Uhren auf dem Altar - alles Zeichen für Inhalte in unserer Lebens-Zeit

Für was ist es Zeit Danke zu sagen? Da kam einiges zusammen, was Jugendliche, Mitarbeiter*innen und Auszubildende einfiel. Eben den Auszubildenden fiel ein, anhand einer Skulptur ihren Dank auszudrücken. Neben Baumstamm, Ästen mit Worte wie Geduld, Wissen, Fahrdienst, Begleitung... war da auch die Säge, die ausdrücken sollte, dass manches harte Brett gesägt werden musste, um Ergebnisse zu erzielen. Da wurden halbvolle Becher auf den Altar gestellt, die ausdrücken sollten, dass es trotz Niederlagen auch viele Ziele gab, die erreicht wurden. Da war eine Keramik-Figur für Zusammenhalt in Zinneberg, da eine große Wanduhr mit einem Smiley-Gesicht versehen, verweisend auf die Chance der Lebenszeit Freude abzugewinnen usw. usw.

       

Talente wollen gefördert sein! Die neue Zinneberger Band "chupa chups" zeigt Talent! Verabschiedung im Historischen Jagdsaal - persönliche Worte, Applaus für erreichte Ziele, Wertschätzung, die jeden unserer Kinder und Jugendlichen gebührt, denn "..ohne sie wären wir nicht hier!"

 

Der Dank mündete dann in das Thema des Nachmittages ein: "Bau die Welt auf blaue, klare Himmelstage". Glaub an dich, horch in dich hinein, was du wirklich willst und was nicht, sei weitsichtig, großzügig, ein Mensch, der verzeihen kann und die Chance des Neuanfangs wagt, der sich vor allem seiner Würde bewusst ist - das waren Kernbotschaften, die Einrichtungsleitung Sr. Dr. Christophora den Jugendlichen mit auf den Weg gab. Und sie dankte den Jugendlichen selbst, die Betreuer*innen, Ausbilder*innen, Lehkräfte trauten, deren Herausforderungen sie annahmen. Die Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868) ermahnte die Schwestern stets: "Seid dankbar gegenüber den Kindern und Jugendlichen, die ihr auf einem Stück ihres Lebensweges begleitet. Ohne sie wäret ihr nicht hier!" Wie recht sie hatte!

 

Jeder scheidende Jugendliche wurde persönlich von den zuständigen Bereichsleitungen verabschiedet. Da dürfen auch Tränen fließen, denn wo Beziehung, da ist ein Stück Heimat und da darf man so sein, wie es einem ums Herz ist.

Halt eines darf nicht vergessen werden! Die Feierstunde im Historischen Jagdsaal von Schloss Zinneberg bildete auch den Rahmen für die Auszeichnung zum Azubi des Jahres, genauer gesagt die Auszeichnung für die AZUBIS des Jahres. Der Preis ging 2019 an zwei Auszubildende im Berufsfeld Fachpraktiker*in Dienstleistung und Fachpraktiker*in Küche für Zuverlässigkeit, Einsatzbereitschaft, Ausdauer und vor allem "Nicht-Unterkriegen-Lassen"! Herzlichen Glückwunsch Veronika P. und Marie H.!

Und am nächsten Tag, den 19. Juli ging es gleich weiter. Verabschiedung aus der Kinder- und Jugendhilfe ist das Eine, Verabschiedung aus der Schule das Andere. Hier gibt es zunächst das Zeugnis, das Schwarz auf Weiß die erreichten Ziele zeigt. In der Kinder- und Jugendhilfe liegen die Messgrade in der Persönlichkeit der/des Einzelnen. Dennoch: Schule kommt ohne Miteinander, ohne Rücksicht, ohne Zusammenspiel nicht aus. Schulleitung Rita König zeigte  anhand eines Orchesters die Notwendigkeit des Zusammenspiels in einer Klasse auf. Welches Netzwerk in der Berufsschule gibt demonstrierten die Schüler*innen des Berufsvorbereitungsjahres und der ESF-geförderten Berufsintegrationsklasse. Allerdings benutzten sie in ihrem tollen RAP geheimnisvolle Abkürzungen wie BVJ, BIJ, ESF, PCB, ME und Sr.v.GH u.ä. Wissen Sie was das heißt? Auf alle Fälle HGw allen Jugendlichen, die in Ausbildung, Jugendhilfe oder Schule bemerkenswerte Ziele erreicht haben oder sagen wir Herzlichen Glückwunsch!  

BVJ = Berufsvorbereitungsjahr; BIJ = Berufsintegrationsjahr, PCB = Physik, Chemie, Biologie, ME = Maria Eufrasia; Sr.v.GH = Schwestern vom Guten Hirten - aufgepeppt ergibt das einen tollen RAP

Und schließlich darf das Sommerfest der Kinderkrippe "Guter Hirte" niemals fehlen, als Verabschiedungsfest für die Großen, die in den Kindergarten kommen und für alle andere zum Ausklang eines reichen, bunten Jahres!

Ein Fest der Sinne war es!!! Da wurde in buntem Schaum gefühlt, Popcorn gehört, ja Sie haben richtig gelesen: GEHÖRT und natürlich gegessen. Da wurde in geheimnisvollen Kisten gefühlt und mit den Füßen ertastet, da wurden die Nasen in Dosen gesteckt, um verschiedene Düfte zu erriechen....und da wurde natürlich auch ganz viel Kuchen und Pizza und und gegessen.

Eine bunte Picknickwiese entstand und zwischendrin schwirrten Käfer, blühten Glockenblumen, schwebte ein Schmetterling, zog eine Schnecke gemütlich ihre Bahn!

In diesem Sinne: Willkomen HOCH-ZEIT SOMMER! Willkommen FERIEN! Willkommen DANKBARKEIT für ein leichtes und schweres, wunderbares und hartes....buntes, vielfältiges Jahr auf Schloss Zinneberg! Alles hat seine Zeit!

 

 

Music4Kids - ...Pünktlich zum Abschluss!!!

Pünktlich zum Abschluss können wir auch ein Lied präsentieren, das unsere Schüler*innen im Rahmen eines Musik-Workshops texteten und komponierten. Diese Aktion am Ende Schuljahres wurde begleitet von "Music4Kids". Dies ist eine Initiative, u.a. gefördert vom Kulturfond Bayern, die unter dem Motto "Musik sagt mehr als 100 Worte", das kreativ-musikalische Potential von Kinder und Jugendlichen wecken möchte. Nebenbei wird aber auch Medienkompetenz vermittelt. Nicht nur konsumieren, sondern aktiv dabei sein das ist ein weiteres Ziel dieser Aktion. Dass sich dabei fast automatisch ein positives Lebensgefühl einstellt beim Erleben, was Tolles entstehen kann, wenn ich mich selbst einbringe, ausprobiere...das liegt in den Noten oder der Melodie, die hier entstand.

Unser Dank gilt dem Music4Kids-Team Team Andreas Harde, Julia Rüdiger-Bär und Jörg Sieber.

Und hier ist der Song - wie gesagt pünktlich zum Schuljahresschluss (Alle Rechte bei Schloss Zinneberg)!

RAP ZUM SCHULSCHLUSS: Kids4Musik - "Ready to go" >>>

************************************************************************************

*************************************************

Zum Artikel der EBERSBERGER ZEITUNG vom 6. 7. 2019 „Kinderkrippe macht Miese“

Als jemand, dem Öffentlichkeitsarbeit und damit auch Pressearbeit ein Anliegen ist, habe ich Verständnis, dass es gerade für Artikel mit etwas „trockenen Themen“ spannende Überschriften braucht, um Leser*innen zu motivieren, einen Blick auf die Zeilen zu werfen. Ich habe allerdings etwas dagegen, wenn mit einer vermeintlich zündenden Überschrift nur jene Flamme „angezündet“ wird, die grelles, aber wenig wertschätzend-sachliches Licht auf Tatsachen wirft. So meines und unseres Erachtens geschehen mit dem oben genannten Artikel „Kinderkrippe macht Miese“. Unter der Überschrift wurden die verschiedenen haushaltspolitischen Herausforderungen für die Gemeinde Glonn 2019 hineingepackt, so auch die Hochrechnung für die Zinneberger Kinderkrippe. Die Bürger*innen haben selbstverständlich das Recht, über die Verwendung von Gelder informiert zu werden, aber bitte dann umfassend. Denn bei diesem Artikel bleibt aus Zinneberger Sicht ein fader Beigeschmack. Miese!!! Defizit, das die Gemeinde trägt. Ja, hier handelt es sich um den so genannten Defizitvertrag. Diesen gibt es zwischen Zinneberg und der Gemeinde Glonn, ähnlich wie in den meisten anderen Gemeinden. Er ist notwendig, damit ein Träger auf den Bedarf der Gemeinde flexibel eingehen kann. Die Gemeinde hat sich wiederum an der Wahlfreiheit der Eltern, deren Wünsche nach  Buchungszeiten, dem notwendigen Vorhalten von Plätzen für Glonner Kinder usw. zu orientieren. Das sind Größen, die i.d.R. nicht exakt berechenbar und schätzbar sind. Wir arbeiten hier sehr gut mit dem Glonner Bürgermeister zusammen, sprechen wirtschaftliche Details und Zusammenhänge stets ab. Gerade weil es viele nur schwer vorauszusehende Umstände gibt, heißt es in der Haushaltsplanung auch Eventualitäten oder Tatsachen zu berücksichtigen. Diese schaffen oft Prognosen mit „miesen Zahlen“, auch um kein böses Erwachen zu erleben. Wir führen für die Gemeinde Glonn als eigenständiger Träger diese Kinderkrippe, tun es gern und dank der pädagogischen Arbeit und dem Engagement unserer Kolleginnen in den vier Gruppen bestens - zum Wohl der Kinder. Verantwortliche wirtschaftliche Betriebsführung ist ein Eckpfeiler dafür. So konnte im Jahr 2018 nicht nur eine Rücklage gebildet werden, die wiederum 1:1 in die Arbeit der Krippe einfließt, also auch der Gemeinde zugutekommt. Auch dieses aktuelle „miese Jahr“ hat zum Halbjahr ein ausgeglichenes Ergebnis. So ist die „Miese“ zum Jahresende hoffentlich nicht ganz so mies. In diesem Sinne vielleicht nächstens eine andere Überschrift wie

„Kinderkrippe macht Zukunft“

Sr .Dr. Christophora Eckl, Schloss Zinneberg, Einrichtungsleitung Kinder- und Jugendhilfe


****************************************

Jubiläum ganz persönlich! - 50jähriges Professjubiläum

Profess meint das persönliche Versprechen gegenüber Gott, sich an eine Ordensgemeinschaft zu binden. Die klassischen drei Gelübde (Versprechen): Ehelosigkeit, Armut, Gehorsam wird bei den Schwestern vom Guten Hirten um ein viertes Versprechen ergänzt: Einsatz zum Heil des Menschen, also ganzheitliche Sorge, Aushalten in der Begleitung, Förderung auch in schwierigen Situationen immer den Einzelnen und dessen Würde im Blick. So könnte man dieses Versprechen "auf dem kurzen Weg" erklären. Einen langen Weg in der Ordensgemeinschaft hat Sr. Amica Ganslmeier hinter sich. 50 Jahre sind es her, dass sie diese Gelübde ablegte. Wir freuen uns mit ihr über diese lange Zeit, im Einsatz des Guten Hirten unterwegs zu sein. Wir freuen uns, dass sie als Oberin und Trägervertretung des Hauses bei uns in Zinneberg ist und wir danken ihr für all ihren Einsatz, der oft "auf der Bühne", aber oft auch mit vielen, vielen unschätzbar wichtigen Handgriffen "hinter den Kulissen" sich abspielt. Vergelt's Gott, liebe Sr. Amica. Ihr Name ist Programm: "Freundin"

Gefeiert wirde etappenweise im Mai bzw. Anfang Juni. Angefangen am Festtag selbst, dem 11. Mai, bei einem bunt erleuchteten Gotteshaus zu einer sehr persönlichen Meditation für Sr. Amica, über einen Ausflug im Schwesternkreis, einer Maiandacht und Gratulation des Ökumensichen Freundeskreises, bis hin zum Festgottesdienst am 1. Juni in der Zinneberger Klosterkirche und der Gratualtion der Dienstgemeinschaft von Schloss Zinneberg am 3. Juni zieht sich der Festbogen. Einige Impressionen der Feierlichkeiten bisher in Bildern.

         

Ein Gotteshaus, das Licht und Wärme ausstrahlt, ausstrahlen soll durch einen jeden von uns!

           

Maiandacht im Schlosspark und anschließende "Einkleidung" als Gute Hirtin!

Markenzeichen für das Unterwegssein im Dienst des Guten Hirten! Danke Sr. Amcia für dieses gelebte Zeichen!

 

Lebendige Sendung?! - Schwung in die Bude bringen oder:

Leben von der Zukunft her gestalten!

Die "Fachsprache" in einer Ordensgemeinschaft mag vielleicht nicht immer für Nicht-Ordensangehörige gleich zu verstehen sein. Sie will übersetzt werden. Das ist übrigens in allen Bereichen notwendig, denn dort wo Sprache verstanden wird, wo Zusammehänge so erklärt werden, dass jeder/jede auf dem Weg "mitgenommen" wird, dort ist offene Kommunikation möglich, da ist echte Zusammenarbeit grundgelegt, das gibt es keine Ausgrenzung. Damit sind wir schon mitten im Thema. Diese "Übersetzung von Fachsprache" stellte Einrichtungsleitung, Sr. Christophroa Eckl, als einen wesentlichn Punkt heraus, um die Sendung, den Auftrag der Ordensgemeinschaft im Heute lebendig zu halten. Fachlichkeit, Weitsicht, sachlich engagierte Auseinandersetzung mit Zukunftsfragen, das Zusammentragen von Ideen, Meinungen, Für und Wider bedeutet Leben. Es ist die Basis einer lebendigen Organisation, wie Schloss Zinneberg eine ist, gepaart mit der Besinnung auf die Aktualität des Ordensauftrages. Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868) stellte den Auftrag in die Mitte aller Überlegungen: "Die Herrlichkeit Gottes und das Heil des Menschen - das ist mein Leben!" Wieder so eine "Spezialistensprache"? Ja, aber übersetzt heißt sie: Die Würde, die jeden geschenkt ist von Gott wird ins Zentrum aller Bemühungen, allen Einsatzes rücken, durch die Art und Weise wie wir miteinander umgehen, die uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen begleiten, letzteres immer an Geist, Leib, Seele ausgerichtet - ganzheitlich halt. Nichts anderes meint der hehre Begriff "Heil": Würde und den Menschen ganzheitlich im Blick.

              

Pumuckl, Duftöl und Seifenblasen - Man glaubt gar nicht, was in so einer Betriebsversammlung auf Schloss Zinneberg alles eingesetzt wird!

          

...und immer wieder die bunten Hüte, die im vergangenen Jahr das Jubiläums zum Einsatz kamen. Diesmal kam auch eine Gitarre zurück, um nachfolgendes Lied zu begleiten

10 kleine Schwesterlein, tun sich am Beten freun. Die eine hob ins Weltall ab, da warens nur noch neun.

 

9 kleine Schwesterlein, mit Schleier welche Pracht.  Die eine hat der Wind erwischt,  da warens nur noch acht.

 

 

8 kleine Schwesterlein, wärn gern in Rom geblieben.  Nur eine hat der Papst erkorn,   da warens nur noch sieben

 

 

7 kleine Schwesterlein, fahrn ab auf Dinkelkeks.  Die eine nahm zu viel davon,  da warens nur noch sechs

 

 

6 kleine Schwesterlein, die liefen ohne Strümpf.  Die eine die hat Schwindsucht kriegt,  da warens nur noch fünf.

 

 

Fünf kleine Schwesterlein, die tranken gerne Bier.   Die eine `trank zu viel davon,  Da warens nur noch vier.    

 

Vier kleine Schwesterlein, gründen ne Partei.  Die eine wurde Kanzlerin,  da warens nur noch drei.

 

Drei kleine Schwesterlein, verspeisten Leberkäs mit Ei.   Die eine wurd Veganerin,  da warens nur noch zwei.

 

Zwei kleine Schwesterlein, die sangen schräg im Chor.   Die eine ging zu RTL,  die andre blieb alloa.

 

 

Dieses kleine Schwesterlein, betet zum lieben Gott.  Geh weiter schick ma Fachkräft‘ her,    wenns gang a bisserl flott.

 

 

Gott-Vater gschwind im Himmel drobn, berät sich mit seim Team.    Mit Ordensnachwuchs hats net klappt,. Wia kriagn jetzt mir des hi?

 

 

Geht’s weiter Buabn und Deandl dort, divers von mir aus a.   Lebendig packts die Sendung o,  

 

Da lacht’s d’Eufrasia.

 

So würden aus 10 Schwesterlein, a Trupp mit Sendungsgmiat!   Wenns net im Schloss grad arbatn,   tragns bunte Plastikhüat!

 

 

Der Lohn er ist der AVR, ein Klima auch recht fein.    Und später moi im Vatikan ein Mordsdrum Heilgenschein!

Diese Sendung gilt es lebendig zu halten. Aus diesem Grund wurde dieses Motto für das letzte Jubiläumsjahr der Schwestern vom Guten Hirten her von der Kongregationsleitung in Rom ausgegeben. Lebendig sollte es auch an die Kolleginnen und Kollegen von Zinneberg "übergebracht" werden. Ausgiebig gefeiert mit Festakt und verschiedenen Veranstaltungen wurde im letzten Jahr unter dem Motto "Über Grenzen hinweg...bunt!". Heuer wählte die Einrichtungsleitung wieder mal eine Betriebsversammlung als "Methode". Wer allerdings meint, dass es sich hier um eine fade, langweilige Veranstaltung handelte, der irrt. Diese "Betriebsversammlungen der besonderen Art" werden regelmäßig für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehalten, um auf vielfältige, kreative, bunte, anschauliche, etwas verrückte, vielleicht auch völlig schräge Art wichtige, ernste Themen greifbar zu machen. Gelungen ist es wieder! "Schwung in die Bude bringen!" war ein Stichwort, ausgehend von der Tatsache, dass jede und jeder bereits ein muss, den Ordensauftrag mit und ohne Schleier lebendig zu halten. Die Zahl der Ordensmitglieder geht zurück, das ist eine Tatsache (wurde z.B. im Liedtext siehe unten liebenswürdig den Kolleginnen und Kollegen veranschaulicht), muss aber nicht mutlos werden lassen - denn wir alle sind gefragt!!!

Solche Veranstaltungen verdeutlichen, dass wir auf Schloss Zinneberg mit unserem wertorientierten Managementansatz, der auf die Ordensgründerin zurückgeht, auf dem besten Weg sind - Ein Bild, ein "Kunstwerk" von Zukunft im Blick,  im Heute handelnd., auf eine gute Tradition bauend.

Hätten wir nur manchmal noch mehr die Weitsicht von Maria Eufrasia?? Sollten wir nach ihrer Brille mal Ausschau halten??? Betriebsgeheimnisse braucht eine Unternehmung!

 

Das Logo, allein reicht nicht aus! Lebendigkeit ist gefragt!

***************************

Medienmonat im Schloss - Ein Artikel aus der Ebersberger Zeitung

zum Action-Pur-Tag auf Schloss Zinneberg

***********************************************

So fühlt sich Ostern auf Schloss Zinneberg an! - Momente im Foto festgehalten!

   

Im Alltag auferstehen = z.B.  Streit  und "Auferstehung Verzeihung"! - Jugendgottesdienst zur vorösterlichen Zeit.

Stimmungsvoll beleuchtete Klosterkirche als Einstimmung für eine Meditation zur Karwoche zum Thema Solpersteine und Leichtigkeit!

 

     

Frühlingsmarkt, Osterbrunnen, ZInneberger Frühjahrssingen mit frühlingshaft dekoriertem Saal - Vorboten und Anziehungspunkt für viele, die Freude haben an Brauchtum und Sinn für Schönheit! 

       

   

Oascheibn! Ein Zungenbrecher und ein lustiges Osterspiel, bei dem es nicht ums große Geld aber viel Spaß geht.

Und Blumenpracht an allen Ecken und Enden - das ist Ostern, das ist Zinneberg!

**********************************

März 2019

„111 Orte auf Schloss Zinneberg, die man gesehen haben muss“

Wissensbilanz 2018 - der Zinneberger Geschäftsbericht über das vergangene Jahr - ein informativer Lesegenuss der besonderen Art! 

Hier können Sie die aktuelle Wissensbilanz 2018 als PDF Datei herunterladen: Download >>

***********************************

"Es war einmal....!" - Digitalisierung in der Arbeitswelt

"Es war einmal..... werden unsere Nachfahren sagen, wenn sie auf die "veralteten" Geräte wie Thermomix, Staubsaug-Roboter, Intelligentesbügeleiesen und ähnliches schauen. Sie werden dann vielleicht gar nicht mehr kochen, sondern durch Gedankenübertragung einer Maschine befehlen, sie möchte doch, bitteschön, jetzt endlich das Schnitzel mit Kartoffelsalat servieren, aber ohne Mayonaise!!! Ob man sich dieses Szenarium tatsächlich wünschen sollte ohne selbst Hand anlegen zu müssen?. Diese Vorstellung ist "gruselig" , wie eine Auszubildende feststellte. "Man braucht ja gar nicht mehr selbst denken" und in Sachen "Saugroboter" stellte sie fest: "Was ist, wenn jemand das Teil hakt und so irgendwer die Wohnung ausspioniert?" Aha, das könnte auch sein. Daran hat Verfasserin des Artikels gar noch nicht gedacht. Ohne gleich mit dem "pädagogischen Zeigefinger" auffahren zu wollen: die Digitalisierung in der Arbeitswelt ist faszinierend und irritierend zugleich. Der Monat März steht auf Schloss Zinneberg unter der Überschrift "Digitalisierung und Nutzung von Medien". Dazu findet ein Aktionstag statt mit unterschiedlichen Workshops, Impulsreferate und Diskussionsrunden, Quiz und es fand bereits eine Aktions-Werkstatt zum Thema "Digitalisierung in der Arbeitswelt" statt.

Ein "Hightech-Mitarbeiter": der Thermomix!

Der Ausbildungsbereich stellte seine "Hightech-Mitarbeiter" vor, wie Thermomix, Vario-Cooking-Center, das intelligente Bügeleisen oder besagten Staubsaug-Roboter. Die Auszubildenden konnten sich anschaulich die Vor- und die Nachteile  dieser Geräte vor Augen halten. Schmeckt der Kaiserschmarrn aus dem Vario-Cooking-Center besser als der in der Pfanne gebratene? Ja, tut er, aber "da muss man auf gar nichts mehr achten und das finde ich nicht gut, weil der mords Energie braucht im Vergleich zur Pfanne." Stellwände wurden erstellt und in der Verwaltung ausgestellt, die Azubis gaben ihre Erkenntnisse in einem Referat vor den Ausbildern zum Besten und eine Führung durch die digitalisierte Werkstattwelt ist für Mai geplant. Daran können alle MitarbeiterInnen teilnehmen, geführt von den Azubis, die sich bei der Aktions-Werkstatt umfassend informiert haben. Hier einige Stimmen zur  Aktions-Werkstatt. Falls sie Lust haben, per Tablett künftig ihr Gulasch zu schmoren (das kann unser "Ofen" nämlich), fragen Sie uns - unsere "Hightech-Experten" können ihnen Auskunft geben, hoffentlich aber auch über ein gutes Rezept. Dieses, ein Schuss Liebe zur Arbeit,  sowie gute Lebensmittel bleiben das A und O! Zum Glück!

          

Ohne Mitdenken sollte man nicht an die Arbeit gehen, auch wenn die modernen Geräte faszinierend "mithelfen" im Arbeitsalltag!

"Das Vario-Cookon-System ist praktisch. Es kann von selber kochen, ist aber sehr teuer."

"Grundsätzlich fand ich den Aktionstag sehr gut. Es war toll in verschiedene Bereiche zu sehen und verschiedenes auszuprobieren. Die Zubereitung des Zupfkuchens mit dem Thermomix hat mir am besten gefallen... Gut fand ich auch zu erfahren, was die Geräte kosten."

"Ich fand das Projekt sehr aufschlussreich. Mir hat am besten gefallen, das wir neue Geräte entdeckt haben, sie diesen Saugroboter. Es ist faszinierend, wie die Technik heutzutage ist."

"Das Projekt war spannend und lehrreich. Wie sich die Technik entwickelt hat, toll!"

"Mir hat der Saugroboter total gefallen. Ich finde es aber nicht so gut, dass man eigentlich weniger Hirn braucht. Die Geräte sind auch teuer, auch wenn sie nützlich sind. Auf der anderen Seite finde ich es auch schockierend, dass man diese elektronischen Geräte auch haken kann, leicht haken kann."

"Thermomix und Kipppfanne haben mir am besten gefallen. Man kann alles damit machen - von der Hackfleischsoße bis zur Dampfnudel ist alles möglich. Ich finde die Kipper sind teuer, aber der Kauf hat sich gelohnt."

"Interessant, wie die Bügeleisen heutzutage viel, viel leichter sind als früher und interessant war auch zu erfahren, was diese Geräte kosten."

Ich wünsche Dir Gutes- Kindersegnung 2019

Es hat gute Tradition! Jedes Jahr, wenn der Frühling schon um die Ecke spitzt, ist es wieder Zeit für die Kindersegnung. Der Zeitpunkt ist gut gewählt. Nach einer langen Winterzeit, sehnt sich jeder irgendwie wieder nach Wärme, Sonne, mehr Licht, dem Blühen von Blumen und Sträucher. Endlich die Zeit, wo das langwierige vielfache Aus- und Anziehen von Schneeanzügen und Stiefeln ein Ende hat - nicht nur eine kleine Konditionsprobe für die Kinder übrigens. Endlich ist die Zeit, wo "das draußen Spielen", "das draußen Erkunden", "das draußen Rumspringen und Rumtoben" wieder an erster Stelle steht. 

Das Leben lebt wieder auf! Es ist wichtig, sich das selbst wieder und auch den Kindern bewusst zu machen: Das Leben, Du hast Kraft in Dir, viele Möglichkeiten, Dein Leben aufblühen zu lassen. Die Kolleginnen der Kinderkrippe ließen diese Botschaft durch einfache Geschichten, Fingerspiele, Lieder aufleben und aufblühen während der Segensfeier in der Zinneberger Klosterkirche!

Gemeinsam wurde vor dem Altar eine große Blüte aus vielen von den Kindern gestalteten Blättern gelegt. Jedes der Kinder wurde vom Glonner Pfarrer einzeln gesegnet, denn die kleinen Frühlingsentdecker brauchen den besonderen Schutz auf ihren Weg ins Leben. Gut, richtig gut soll es jeder und jedem gehen! Ich wünsche Dir Gutes - das ist die Bedeutung von Segnen. Wir wünschen Euch Gutes, liebe Jungen und Mädchen aus der Schlüsselblumen-, Tautropfen-, Sternfunken- und Sonnenstrahlgruppe!

Das Leben zum Blühen bringen! - Selbstgestaltete Blume der Krippenkinder

Februar 2019

Erlebbar - Spürbar! - Spende der Kolpingsfamilie Ebersberg

Erlebbare Gemeinschaft wollen sie sein, also Menschen, jung und alt, bei denen Ge-Mein-schaft nicht nur auf dem Vereinspapier oder in den Statuten steht, sondern ins Leben getragen wird. Jeder und jede bringt sich ein, das Mein wird zum Wir. Sich einbringen in eine Gemeinschaft, miteinander ein Ideal verfolgen, einem guten Vorbild nacheifern, miteinander Zeit verbringen und sich gemeinsam für andere einsetzen - das ist nicht zuletzt auch gelebtes, erlebbares Christentum. Wir auf Schloss Zinneberg durften in der Kolpingsfamilie Ebersberg diese Werte erleben.An ihrem Stand verkauften sie am Weihnachtsmarkt in Ebersberg, herrliches, in echter Handarbeit gefertigtes Gebäck (wissen Sie was "Langosch" sind?)zugunsten sozialer Projekte. Sie erzielten auch 2018 wieder einen sensationellen Erlös.  Im Jahr 2018 wurde auch Schloss Zinneberg bedacht! Gemäß Adolph Kolping, dem großen Vorbild der Kolpingfamilie "Schön reden tut's nicht, die Tat ziert den Mann" (und die Frau natürlich auch!!!) erlebten wir ein Stück von der Begeisterung dieser tatkräftige Gemeinschaft. Bei der Scheckübergabe lernten wir äußerst dynamische, engagierte, lebensbejahende Menschen kennen, die gemeinsam ein Ziel verfolgen: die Ideale ihres Gründers, Adolph Kolping in die Welt zu tragen! Spürbare Menschenfreunde! DANKE!!!!

Leider sind derzeit viele Spam-Mails im Umlauf, auch mit einigen unserer Mailadressen. Bitte, sofort löschen. Wir verschicken keine Rechnungen per Mail!

*********************

Januar 2019

Winterzauber! - Schnell ein paar Bilder bevor der Schnee schmilzt

...oder neuer kommt!

    

Bildnachweis: W. Brandt

 

Die Tücke mit dem Nachruf oder:

Zinneberger An-Denken an Altbürgermeister und ehemaligen Mitarbeiter auf Schloss Zinneberg,  Martin Esterl!

 Nachrufe haben so ihre Tücke – für mich zumindest. Leicht sieht man das ein oder andere überhöht, verklärt, wird Menschen und Lebensabschnitten auch nicht immer gerecht. Dennoch ist es gut und richtig, dass Erinnerungen an Menschen lebendig bleiben - durch Zurückschauen auf Begegnungen, Erlebnisse. Es ist ein Sammeln von Andenken. Diese können einen selbst zum Denken, zum An-Denken der einen oder anderen Haltung anregen, verbunden mit der Frage: „Gibt’s da vielleicht das berühmte ‚Radl“, das ich mir abschneiden sollte?“ Vielleicht klingt das jetzt etwas „ bayerisch gschraubt“, aber damit bin ich schon bei einem ersten An-Denken. „Gschraubt“ habe ich ihn nie erlebt den Esterl Martin bei den verschiedenen Begegnungen bei uns „herobn“ in Zinneberg. Eher hin und wieder etwas quer denkend, womit wir natürlich bei einem berechtigten, sicherlich nicht immer bequemen Wesenszug sind. An-Denken heißt aber in diesem Fall für mich, sich quer und schräg denken zu erlauben, nur so bleibt Leben lebendig.

Was gibt es für  zum An-Denken, wenn ich an Martin Esterl denke? Auf drei für mich An-Denkenswerte Episoden möchte ich eingehen. Zunächst geht es da zurück in die 90iger Jahre, als er noch Lehrer bei uns in Zinneberg war. Bei den damaligen Faschingsvorführungen des Heimes (es gab nur ein Mädchenheim, daran angeschlossen Schule und Ausbildung), war er sowohl nachmittags bei der „offiziell-würdigen Faschingsfeier“ zu Gast, als auch am Abend beim „internen Spektakel“. Man kann sich vielleicht vorstellen, dass ein dreitägiger berufspflichtiger Faschingsmarathon bei Schwestern und Betreuerinnen nicht die helle Begeisterung auslöste. Dennoch hieß es Haltung bis in die späten Abendrunden zu wahren. Abends mischte sich Martin Esterl, kreativ dekoriert, wieder ins Getümmel. Rückblickend denke ich mir als überzeugter Faschingsmuffel, wie konnte er sich das antun? Vielleicht nur mit der Haltung: „De Gaudi stenga mir gemeinsam durch!“ Immer hatte er eine Überraschung im Gepäck, Eis, Überraschungstüten für die Jugendlichen oder Fischsemmeln für die faschingsgeplagten Betreuerinnen und Schwestern, denn „i hob mir denkt, dass Eich des pappige Zeugs net immer schmeckt“. Er hat halt hingehört und gespürt, was seinen PädagogenkollegInnen gut tun könnte. An-Denken heißt in diesem Fall für mich die Notwendigkeit des Hinhörens und Hineinversetzen in die Situation des anderen, was nicht nur im Pädagogen-Dunstkreis seine Notwendigkeit hat:

Drandenken werde ich auch an Martin Esterl und seine Glonner Leinentasche. „Die Taschen san praktisch und ich mach dann a glei immer Werbung!“ Ob zu Besprechungen oder einfach nur zum Einkauf im Klosterladen, er hielt sie fest oder sie ihn?? Ob so oder so und ohne weiß-Gott-was in eine einfache Stofftasche hinein zu interpretieren, Martin Esterl konnte ich seine Heimatverbundenheit abnehmen und nachvollziehen. An-Denken heißt in diesem Fall für mich um die Notwendigkeit zu wissen beheimatet zu sein und Heimat zu schenken. Es bedeutet für mich Tradition zu hinterfragen und zu wahren und offen zu sein für Neues: Heimatverbundenheit heißt Menschenfreundlichkeit.

Schließlich erinnere ich mich an den PC-Unterricht von Martin Esterl, den er Mitte der 90iger Jahre einigen Zinneberger Schwestern und MitarbeiterInnen gab. Der Beginn der digitalen Revolution bewegte sich noch sehr handsam zwischen nervig-fahrigen Mausbewegungen und harmlosesten Computerspielen wie Affen-Bananen-Weitwurf. Jeden Donnerstag, unerbittlich 9.30 Uhr, Unterricht! „Ihr könnts doch nicht weniger wissen, als die Schülerinnen!“, so ermahnte er mich einmal, nicht im Eifer nachzulassen. Heute über 25 Jahre später, halte ich mich für relativ fit, was den Gebrauch des PC anbelangt. Ich habe weitergeübt, bin nicht beim Bananen-Weitwurf stehen geblieben. Ich denke aber immer noch dankbar an diesen Unterricht. Oft haben Martin Esterl und ich darüber geredet und geschmunzelt. Es war eine Art „Initialzündung“. Martin Esterls Überzeugung machte mir Mut, Neues und damals Unbekanntes in Angriff zu nehmen. An-Denken heißt in diesem Fall für mich, die Bereitschaft sich den Herausforderungen der Zeit, der Gegenwart zu stellen und daran zu wachsen.

Es heißt aber auch für mich Dankbarkeit! In diesem Sinne Danke, Martin Esterl von uns "herobn" auf Schloss Zinneberg!

***********************************

Winter-Wunder-Land! JETZT zur Schaufel greifen! Lebendige Sendung!

Was noch alles?

Auftakt zum neuen Jahr auf Schloss Zinneberg!

 

Bildnachweis: Schweiger

JETZT ist der Augenblick zu leben, auch wenn das manchmal "Schneeschaufeln" heißt!

Während in vielen Teilen des Alpengebietes die weiße Pracht zur Gefahr und im wahrsten Sinne des Wortes zur Last wurde, zauberte der Schnee auf Schloss Zinneberg irgendwann Idylle - freilich auch zum Leidwesen der Haustechnik, die Stunde um Stunde im Einsatz war, um Wege und Straßen im Gelände frei zu halten. An dieser Stelle den Kollegen einen herzlichen Dank!

Den Auftakt für das neue Jahr bildete obligatorisch die Neujahrsmeditation für Jugendliche und MitarbeiterInnen, vorbereitet vom Pastoralkreis der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung und der anschließende Zinneberger Neujahrsempfang mit Jahresrückblick und kreativen, multimedialen Ausblick. Die Meditation stand unter dem Thema "JETZT ist der wichtigste Augenblick deines Lebens!". Dieses "JETZT" fordert heraus zum persönlichen Handeln, nicht zum Abwarten, nicht zum Delegieren. Es fordert heraus, sich mit seinen Fähigkeiten und Überzeugungen einzubringen, auch manchmal dabei über Grenzen hinweg zu gehen - nicht darauf zu warten bis  andere tun und machen! Ich bin gefragt! Zu diesem Thema passt auch das Motto zum Ausklang des Jubiläums der Schwestern vom Guten Hirten: Lebendige Sendung! Es meint nichts anderes als sich den Herausforderungen des an seinem Arbeitsplatz zu stellen - im Auftrag der Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868) zu handeln, ihre topaktuellen Leitgedanken lebendig werden zu lassen.. Also - JETZT, Farbe ins Leben bringen (womit  auch das letztjährige Jubiläumsthema wieder ins Spiel gebracht wird - Zinneberg - grenzenlos bunt!), was auch bedeuten kann: JETZT, die weiße Pracht wegschaufeln

            

Bildnachweis: Schweiger

Idylle für die Einen, sehr viel Arbeit für andere! Das Leben ist symbolisch gesehen "bunt" und fordert im JETZT heraus!

             

Das Vestibül von Schloss Zinneberg! Ehemals Eingang für  hohe Herrschaften - JETZT Eingang und "Austragungsort" für den jährlichen Zinneberger Neujahrsempfang zu Ehren der Zinneberger Dienstgemeinschaft. "Bunt ging es zu" beim diesjährigen Neujahrsempfang, auch dank der tollen Beleuchtung, gesponsert vom Förderverein der Kinder- und Jugendhilfe Zinneberg e.V. Da wird die Sendung oder sagen wir der fachliche Auftrag, egal an welchem Platz, sichtlich lebendig und bunt.

In diesem Sinne Herzlich Willkommen im Jahr 2019!

 

******************************************

 

"Scho wieder! I versteh doch des Lateinische net!" -

Brandner Kaspar, Klappe die 4.!

Obgleich wir im Zinneberger im Alltag hin und wieder schon mit dem ein oder anderen "Fachlatein" konfontiert sind (Ham Sie scho moi wos vo Datenschutz, Arbeitsicherheitssystem, Brandschutz, Qualitätsmanagement, Denkmalschutz ghört??) und uns damit auseinandersetzen müssen oder gerade deshalb....widmeten wir uns wieder einmal der hohen Kunst des "Theater-Lateins".

Zum vierten Mal brachte die Dienstgemeinschaft von Schloss Zinneberg den Brandner Kaspar auf die Bühne!!! Wieder waren alle vier Vorstellungen mit über 1000 Zuschauer ausverkauft. Dieses "Gspielei" zugunsten der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung geht jetzt schon so seit 2015, als das legendäre Volksttück zum ersten Mal auf die Bühne gebracht wurde. Wieder standen fast 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie einige Freunde des Hauses Profis gleich auf und hinter der Bühne, denn die vielen Arbeiten rundherum, die getan werden mussten, um so eine Veranstaltung durchzuziehen," neba da andern Arbat  san net z'gring"

          

Foto: Liegl

Foto: G. Winkler

          

Foto: Liegl

        

Foto Liegl, G. Winkler

                 

Foto: Liegl

                  

Foto Liegl

           

 A bunte Mischung von neuen und alten Kolleginnen und Kollegen, a Miteinand von ganz Junge und mittlere Junge und stets jung gebliebene! D'Vision hat gstimmt! Photo: A. Liegl, G. Winkler

                  

Foto Liegl

Dieses Volkstück wurde 1871 von Professor Franz von Kobell, ein Poet und bedeutender Naturwissenschaftler seiner Zeit , verfasst. Bei ihm sind es 5 DINA 5 Seiten. In Zinneberg dauerte das Stück in Anlehnung an die Inszenierung im Münchner Residenztheater, gewürzt mit aktuellen Pointen und Anpassung an die Zinneberger Lebenswelt, über 3 Stunden. Wer nun meint, dass das eine fade, langweilige Angelegenheit ist - der irrt gewaltig! Es gab tatsächlich eine Reihe von den über 1000 Zuschauer, die das Stück schon das 4. Mal sahen! Lateinisch musste auch keiner verstehen, obgleich sich der "Boandlkramer" (der Tod)  bei Petrus über dessen Lateinanwandlungen beschwerte! Verstehen musste man nur den feinen, hintergründigen Humor und heraushören musste man die Botschaft des Stücks - gfrei die am Lebn, vertrau dem Lebn, aber vergiss nicht die Hoffnung, dass "da no was kummt danach".

        

Freid und Leid ,Hoffen und Hadern, Freindschaft und Feindschaft, List und Geradlinigkeit, Liab und Tod... s' Lebn halt   

Foto Liegl 

Den Zinneberger Kolleginnen und Kollegen ist es wieder sensationell gelungen, mit Charme, Ernsthaftigkeit und hinreißendem Humor, sich in die Köpfe und Herzen der Zuschauer zu spielen. Einige neue Kolleginnen und Kollegen waren diesmal mit dabei! Es war ein Leichtes für sie anzukommen in dieser "Theater-Gemeinschaft", denn "wo die Vision stimmt, da wird nicht als erstes gefragt: 'was bringts mir, wie rechnet sich das, ich weiß nicht so recht, schaff' ma das überhaupt?..', da bewegt sich was, da erreicht man Unmögliches!" - so Kollege Wolfgang Brandt (alias König Ludwig 2 in dem Stück) in seiner Laudatio nach der letzten Aufführung. Wie recht er doch hat und wie recht wir hatten, als wir anfingen als Dienstgemeinschaft Theater zu spielen!!! Dank Eich, liabe Kolleginnen und Kollegen, liabe Freind des Hauses - es is a Freid, Eich zum Habn - es is a unbandig guater M.E.hrwert (M.Eufrasia hat übrigens auch wieder mitgespielt - freilich, sie hat ja noch immer Jubiläum!). 

        

 Foto Liegl

    

Foto Liegl

         

Foto Liegl

           

Kein Schattentheater!!! Jede Rolle hat ihren Charme und ihre Bedeutung....nicht nur im Theater! Photo: G. Winkler

            

Foto: Liegl

         

Foto: Liegl

Franz Kobell möge es verzeihen, dass bei uns neben Rollen aus der Originalfassung auch "Spezial-Rollen" eingebaut wurden, wie "da Kini", Hans von Zinnen ("Gründer des bedeutendsten Schlosses in Bayern! Jetzt auch mit Klosterladen und Klostercafe!"), sowie Luise Hendlmaier und Kurfürstin Leopoldine und andere Gestalten...!

Photo: A. Liegl, G. Winkler   

                           

Foto: Liegl

       

Foto: Liegl

   

Foto: Liegl

Himmlisch! Nicht nur die kredenzten Weißwürste und Brezen im Paradies (ganz echt auf der Bühne, samt Alkoholfreiem Bier und 'Kerschgeist'/ Leitungswasser), sondern in erster LInie der Mut und die hinreißende Spielkunst der Zinneberger Kolleginnen und Kollegen - selbst der Boandlkramer hat so was wie Charme! Photo: G. Winkler, A. Liegl

 

             

Foto Liegl

              

Foto Liegl

         

Foto Liegl

              

  Foto Liegl

          

Foto Liegl

    

 

A so bayerisch scho! Aber gerade deshalb mehr als blödsinniges "Mia san mia-Gehabe!", gerade deshalb mehr als "Krachledern und billiger Klamauk", gerade deshalb "a hinterkünftige Gschicht, die den damischen Besserwisser, den ungmiatlichen Perfektionisten, den Eckerl-Kariert-Denkenden" aufs Geweih nimmt! Photo: G. Winkler

Bleibt nur noch zum Sogn: Es ist mir eine Ehre, dass die Zinneberger Dienstgemeinschaft den Brandner

no amoi gspuit hat!

Bildnachweis: Franz von Kobell, unter wikipedia Stichwort: Franz von Kobell

 

Stillstehen und einfach nur hören, schauen, schmecken....und handeln! - St. Martins-Feier in der Kinderkrippe

Die Geschichte von der Mantelteilung des Heiligen Martin und den Brauch am 11. November, mit bunten Laternen durch die Nacht zu ziehen kennen die meisten. Das ist unabhängig, ob jemand mehr oder weniger gläubig oder im christlichen Glauben verwurzelt ist. Es mag etwas Faszinierendes von dieser Geschichte des Teilens ausgehen und natürlich auch vom Brauch "Licht ins Dunkel zu bringen". Die Welt braucht Menschen, die bereit sind zu teilen, Licht in menschliche Dunkelheiten zu bringen - durch konkrete, ehrliche Hilfe - nicht nur vom eigenen Überfluss was abfallen lassen-, durch ein gutes Wort, einen herzlichen Gruß, eine Aufmerksamkeit, eine Unterstützung.... St. Martin kann in diesem Sinne nicht nur am 11. November gefeiert werden! Die Kinderkrippe "Guter HIrte" bringt jedes Jahr "Licht ins Dunkle" durch einen großen Martinsumzug im Schlosspark, der mit vielen Kerzen zusätzlich beleuchtet wird und dem Spiel von der Mantelteilung. Diese Symbolik soll mit allen Sinnen erfassbar sein - für Kinder, Eltern und Gäste. Das Spiel macht die Handlung des Heiligen sichtbar, ebenso die Laternen, die seine Menschenfreundlichkeit zum Strahlen bringen. Und auch das Teilen kommt nicht zu kurz - durch selbstgebackene Kuchengänse aus der Klosterbäckerei und feinen Tee, von den Eltern gestiftet! Ja, "da oben leuchteten die Sterne und unten leuchteten wir!" Teilen macht nicht ärmer, sondern reicher!

              

St. Martin ist kein "Ich-Zuerst" - er lebte das Motto der Menschenfreundlichkeit

Mach's wie er: Bring Licht ins Dunkel!

Schon wieder bunte Hüte??!! - Leitbildschulung in Frankreich

Bunte Hüten prägten das Jubiläumsjahr der Schwestern vom Guten Hirten auf Schloss Zinneberg! Sowohl beim Festakt im April als auch bei einem Film über die Bereiche des Hauses, kamen einige huntert farbige Hüte zum Einsatz. Sie sollten das bunte, vielfältige Zinneberg demonstrieren und  dabei das gemeinsame "unter einem Hut" sein - Einheit in Vielfalt.

Die Leitbildschulung 2018, die wie alle zwei Jahre im Mutterhaus der Schwestern vom Guten Hirten in Angers/ Frankreich stattfand, griff das Thema auf bzw. griff in die "Hutkiste" von Schloss Zinneberg. Die Schulung in Frankreich, an der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus ganz Deutschland teilnahmen, bediente sich des "Behütet seins", indem Tag für Tag zur Einführung in das Tagesthema bunte Hüte zum Einsatz kamen.

Die gesamte Schulung stand unter der Überschrift M.E.hrwert über Grenzen hinweg - Willkommen in der Erlebnis-Arena LEBEN

Mutterhaus der Schwestern vom Guten Hirten - Ehrwürdig?? Ja, aber Erlebnisarena für bunte Vielfalt!!!!

Gleich vorweg - es ist eine Art Wortspiel, denn die großen Buchstaben M.E. LEBEN verweisen auf den Kern dieser 10tägigen Schulung: die Ordensgründerin, Maria Eufrasia in das LEBEN der Einrichtung, ja sogar ins eigene Leben bringen. Maria Eufrasia Pelletier hat ihren Nachfolgerinnen im Ordensstand sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein hochaktuelles Leitbild vermacht, einen wertorientierten Managementansatz, der sich in 7 Leitsätzen zusammenfassen lässt. 32  Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den verschiedenen Einrichtungen des Trägers in Deutschland fanden sich vom 23. Oktober bis 1. November zu der groß angelegten Leitbildschulung im Mutterhaus ein. Neben dem Jubiläumsthema "M.E.hrwert über Grenzen hinweg" wurde der Gedanke "Erlebnis-Firma" aufgegriffen - auch etwas liebenswürdig "aufs Korn" genommen, um durch spektakuläre Tagesthemen die Leitbildsätze zu veranschaulichen. "Runter vom Sofa!", "Escaperoom", "Keep on running", "Reif für die Insel", "Ein bisschen Eskimo gefällig...?!" waren einige Tagesüberschriften.

         

Buntes Kirchenfenster im Mutterhaus und bunt behütete TeilnehmerInnen, die 10 Tage intensiv am Leitbild arbeiteten mit Weitblick, Durchblick, Sinn für bunte Kreativität und vor allem mit Ernsthaftigkeit und Tiefgang - Haltung zeigten mit Hut zeigten! Hut ab!!!

Dahinter verbarg sich die Auseinandersetzung mit dem Leitbild an sich und den Leitsätzen wie "Strukturen zur Orientierung", "Ausgerichtet an Zeit und Situation", "VerantwortungsträgerIn sein", "ganzheitlicher Einsatz für Menschen", "Dienstgemeinschaft" etc. Kreativ bunt war die Schulung angelegt und dabei musste so mancher Teilnehmer über die eigenen Grenzen gehen und Haltung wahren. Gerade letzteres sollte der Einsatz der bunten Hüte symbolisch mit bewirken. Einen Hut tragen, heißt Haltung einnehmen! Ebenso bedeutet ein Leitbild leben, seine Arbeit daran ausrichten eine Haltung annehmen, trotz Buntheit in Fachrichtungen, Charaktere etc.

Von Zinneberg nahmen in diesen 10 Tagen 8 Kolleginnen und Kollegen "Haltung ein": Ein herzlicher Dank allen Beteiligten für das engagierte, verantwortungsbewusste Mittun in der bunten Erlebnis-Arena. Übrigens: Zinneberger Kolleginnen und Kollegen zu erleben ist immer wieder eine bunte Freude!!! Danke auch dem Zinneberger Vorbereitungsteam, das diese Tage in bewährter Form für die teilnehmenden Einrichtungen vorbereitete. Es stellte seine bunte Vielfalt und sein buntes fachliches Können wieder einmal unter Beweis!

Zinneberger TeilnehmerInnen und Vorbereitungsteam! -

Bunte, engagierte Gruppe mit Haltung - mit und ohne buntem Hut!

 

Herzlich Willkommen im neuen Schul- Ausbildungs- Kinderkrippen-  Jugendhilfe- und Dienstgemeinschaftsjahr

auf Schloss Zinneberg!

Hot scho wieder guat ogfanga! Und  Jubiläumsjahr ist ja auch noch immer!!

          

Den Weg im Labyrinth des neuen Schul- und Jugendhilfejahrs zu finden - das müssen Kinder, Jugendliche und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das hält in Bewegung! Bilder vom Willkommensabend der Wohngruppen

M.E.hrwert Weiterentwicklung

Sicherlich wird manches Überraschungspaket auch mit dabei sein! Thema der Schuljahresanfangsmeditation "Überraschungspaket"

M.E.hrwert Halt und Orientierung

Schön, dass Sie bei uns vorbeigeschaut haben, sehr geehrte Frau Sozialministerin Schreyer, lieber Thomas Huber MdL und lieber Glonner Bürgermeister, Sepp Oswald!  Wir hatten Ihnen einiges zu erzählen!

M.E.hrwert Fachlichkeit

Zum 5. Mal auf Schloss Zinneberg in Kooperation mit dem Kreisbildungswerk: Die Lange Nacht der Bildung! Diesmal fand auch ein Blick "hinter Klostermauern" statt, musikalisch begleitet von Camerata Libera....und Maria Eufrasia mittendrin!

M.E.hrwert LEBEN

In diesem Sinne HERZLICH WILLKOMMEN im neuen Schul- Jugendhilfe- und Ausbildungsjahr!

 


Ja, wo san's denn alle?! - Brandnerproben!

Auch wenn es auf dem Bild nicht so ausschaut: die Brandnerproben laufen auf Hochtouren mit altbekannten Mitwirkenden und neuen Talenten!!!!

!

Ausverkauft!

Er is aber halt so vui guat, da Zinneberger Brandner!

     

Stimmt! Und drum: schaugts dass no Karten kriagts!!!

 

Hinweis für die Gäste unseres Klosterladens und Klostercafes

Wieder für Sie da ab Montag, 17. September

 

 

Musikalischer Hinweis!!! "Blättern" Sie, falls noch nicht geschehen, auf unsere Startseite (ein neues Fenster öffnet sich!)

Anlässlich des Jubiläums der Schwestern vom Guten Hirten wurde die Jubiläumshymne "Grenzenlos" von den ERFINDENKER aus Hamburg komponiert. Mittlerweile gibt es verschiedene Versionen. In Klassik-Form, interpretiert von Rita König, Luise Dirmhirn, Stephan Reischl und Martin Baumann, in RAP-Form, getextet von SchülerInnen der Zinneberg Schule, sowie virtuos auf der Orgel von Thomas Pfeiffer, Glonn, interpretiert

 

Und noch ein VERANSTALTUNGSHINWEIS

 

Zinneberger Sommer - M.E.hrwert Leben! Impressionen eines bunten Ausklangs des Kinder- und Jugendhilfejahres und Schuljahres

Warum eigentlich nicht? - das Lieblingszitat von Maria Eufrasia Pelletier, gestaltet von Jugendlichen des FLLAPS-Programmes

   

Gut behütet, mit dem Symbol des Hutes, einem Engels und mit mehr oder weniger gutem Schuhwerk sollen alle, die Zinneberg verlassen, sich auf den Weg machen! Dieses Thema war der MIttelpunkt der verschiedenen Abschlussfeierlichkeiten - ob bei der Freisprechung der Azubis, der Verabschiedung aus der Jugendhilfe und bei der Schulabschlussfeier - immer ging es um "Behütet sein, das Leben wagen, seines eigenen Wertes bewusst sein und Leben gestalten!" Maria Eufrasia Pelletier, Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten, forderte wieder auf sich über eines immer wieder klar zu werden: Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!

          

 

       

Der Datenschutz betrifft noch nicht Füße - oder doch?? Interessante "Bereifung" bei den Abschlussfeierlichkeiten! Da wird Leben irgendwie auch zur Herausforderung!

"Warum eigentlich nicht?!" dachten wir uns, um den M.E.hrwert Leben -gut behutet- beim Zinneberger Kocherlball zu feiern und auf ein gutes, wenn auch herausforderndes Jubiläumsjahr zurückzublicken. Morgens um 6 Uhr trafen sich Mitarbeiterinnen und MItarbeiter um nach einer alten Tradition in "Dienstbotenmanier" zu feiern, sprich zu frühstücken, zu tanzen, Gaudi zu machen. Um 7.30 Uhr traten dann alle wieder ihren Dienst an - die Herrschaft, sprich Kinder, Jugendliche, Ämter und Behörden warteten wieder auf ihre "Dienstboten".

   

Die Träume aufsteigen lassen in die Grenzenlosigkeit des Himmels  und die Hoffnung damit verbinden, dass mancher Traum Realität wird zum M.E.hrwert wird. Heilige Maria Eufrasia bitte für uns alle, die wir in Zinneberg tagtäglich unserer Arbeit nachgehen, um diesen M.Ehrwert für die Kinder, Jugendlichen und unter uns erfahrbar- und sichtbar zu machen. Etwas wurde von dieser Hoffnung schon sichtbar übrigens: die Samenbeutel, die die Kolleginnen und Kollegen anlässlich der Eröffnung des neuen Klosterladens und des Klostercafes im April gesät haben - sie wachsen, gedeihen, blühen, wuchern....bringen neue Samenkörner hervor - HOFFNUNG, denn wir an den Wert des Lebens glaubt sät Blumen - symbolische und echte!

In diesem Sinne allen eine schöne, frohe, behütete, lebendige Sommerzeit!

  

 

 

"Im Film: M.E.hrwert Schloss Zinneberg" - Digitale Bildung machts möglich!

"Digitale Bildung" ist derzeit ein Schlagwort in der Bildungspolitik! Heruntergebrochen auf den Schulalltag bedeutet es, junge Menschen denn sinnvollen Einsatz unterschiedlicher Medien nahezubringen. So auch das Medium "Kamera", sei es über Smartphone, Ipad oder "normaler" Digitalkamera! Lehrkraft Magdalena Albrecht, die für dieses Projekt auf Schloss Zinneberg verantwortlich ist, hat mit einigen Schülerinnen und Schüler der Zinneberg Mittelschule einen Trailer zusammengestellt, der kurz und bündig die Schönheiten von Schloss Zinneberg zum Inhalt hat! Gratuliere, liebe Filmemacher und -macherinnen!!

M.E.hrwert Zinneberg auch auf diese Weise ersichtlich!!!

 

Alles unter einem Hut in der Arche Noah - Kinderkrippe "Guter Hirte" feiert 10jähriges Bestehen

Sie waren ja schon die Helden und Heldinnen beim Jubiläumsfilm - unsere Kinder der Kinderkrippe und ihre Aufforderung, sich "unter einem Hut" in Bewegung zu setzen, um die Buntheit Zinnebergs zu zeigen. Leider kann dieser Film nicht im Internet gezeigt werden, aber vielleicht erinnern sich die Jubiläumsgäste an diese schönen Szenen. Das 150jährige Jubiläum der Ordensgemeinschaft und das "kleine Jubiläum" der Kinderkrippe "Guter Hirte" fallen auf Schloss Zinneberg zusammen und so wurde nicht nur im Festakt und beim Film, sondern auch noch beim diesjährigen Sommerfest der Kinderkrippe "das 10jährige"  in den Mittelpunkt gestellt. Unter dem Thema "Arche Noah" wollte das Krippenteam darstellen, daß das "Damals" auch so eine "Alles-unter-einem-Hut-Aktion" war. Jede und jeder hatte Platz auf der Arche und jede und jeder hat seinen persönlichen Platz in der Kinderkrippe "Guter Hirte", das gilt für die Kinder, die in mittlerweile vier Gruppen betreut werden und das gilt für die Mitarbeiterinnen der Krippe.  "Am Ruder" ist seit Beginn an Krippenleitung, Birgit Halik, die mit Herz und Verstand und großem Engagement "ihre Arche" leitet, zusammen mit einem verantwortungsbewussten Team. Von Beginn an mit dabei sind Anni Holzbauer und Alexandra Bartl. Sie wurden von Birgit Halik mit einem Orden ausgezeichnet, als Anerkennung, dass sie es so lange mit ihr ausgehalten hätten, wie sie scherzhaft betonte. Auch Trägervertretung, Sr. Amica und Einrichtungsleitung, Sr. Christophora "hielten es gerne mit ihr aus" in diesen 10 Jahren.

Viele Kinder, ehemalige Krippen-Kinder, künftige Krippen-Kinder, Eltern, Omas, Opas, ehemalige Kolleginnen und Kollegen versammelten sich im Garten und nahmen als Höhepunkt begeistert (auch mit mancher Träne) am "Luftballon-Steigen" teil. Das ähnelte schon der Situation auf der Arche Noah. Bekanntlich ließ Noah eine Taube zum Himmel steigen. Sie kam zurück und brachte einen Ölzweig als Symbol des Friedens und der Heimat mit. An den Ballons war ein Kärtchen gebunden mit der Aufforderung, beim Finden derselben es an die Krippe zurückzusenden, ja vielleicht sogar vorbeizukommen. Könnte man nicht auch das als Symbol dafür werten, dass ähnlich der Arche auch unsere Kinderkrippe ein Symbol für Frieden und Beheimatung ist?! Wir meinen "JA" - Schloss Zinneberg M.E.hrwert über Grenzen hinweg und bunt!

   

Kollegin Tini Maas verfasste ein wunderschönes Arche-Noah-Gedicht, das mit Figuren-Spiel und Klang untermalt wurde. Erwachsene und Kinder wahren gleichermaßen Aug und Ohr, wer sich da alles auf der Arche tummelt und "wie im richtigen Leben" um seinen Platz kämpft

      

Ihren Platz gefunden haben seit 10 Jahren die Kolleginnen Birgit Halik, Anni Holzbauer und Alex Bartl. Sie prägten "die Arche" und mit ihnen auch viele ander Kolleginnen, die dort ihren persönlichen Platz fanden - gleich der Luftballons, allerdings ohne Hängepartie!

       

Den Alltag zum "Fliegen" bringen, die Botschaft der Leichtigkeit, und der Beheimatung in die Welt senden, das ist ein Anliegen der Kinderkrippe "Guter Hirte"..

        

..für Klein und Groß, für Alt und Jung - ein Symbol des Miteinanders und des Friedens:

Herzlichen Glückwunsch Kinderkrippe "Guter Hirte"!°

Graf Arco Markt entfällt 2018!!

****************************

**********************************************

 

Gesprüht vor Farbe!!! - Wunderschöne, bunte, auf den Kopf stellende, bewegende und berührende Festwoche vom 24. April bis zum 27. April 2018!

Grenzenlos bunt war diese Woche, diese Festwoche auf Schloss Zinneberg! Der 24. April stand im Zeichen des großen Vorbildes  unserer Ordensgründerin, dem Guten Hirten. Mit einer Interpretation des Gut-Hirten-Psalms wurde ihrer auf sehr feierlich-ruhige Art gedacht, bevor es dann zur Segnung des Klosterladens/ Klostercafe überging. Dort steht SIE tatsächlich im Mittelpunkt. Ihr Bild hängt groß über der Eingangstür und fast könnte man meinen, sie bewacht alles sehr sehr liebevoll, was da an guten Speisen, Getränken und vor allem guten Worten den Gästen mitgeben wird. Ist doch von ihr bekannt, dass sie es sich nicht hat nehmen lassen, immer wieder der Küchenschwester einen Besuch abzustatten, um die Speisen zu kosten, die den Jugendlichen und Schwestern aufgetischt werden sollten.

Maria Eufrasia - auch M.E.hrwert für den neuen Klosterladen und das Klostercafe! Mahnte sie doch selbst immer:

"Seid präsent!"

Am 26. April stand SIE selbst  im Focus im Rahmen eines wunderschön gestalteten Festgottesdienst und dem  anschließend kreativ-bunten Festakt, durchzogen von ihrer Lebensgeschichte - wie ein roter oder sagen wir bunter Faden! Wir stellten fest: M.E. stellte die Welt ein wenig auf den Kopf!

            

Maria Eufrasia Pelletier - ein buntes Leben ! Die bunten Stelen, gestaltet vom Freundeskreis, bildeten den farbigen Rahmen der festlichen Messfeier

300 Mitarbeiterinnen, Kinder und Jugendliche und Gäste feierten zusammen phantastisch "bunt". Der Festgottesdienst, umrahmt mit den Zinneberger Bläser und an der Orgel Thomas Pfeiffer, einer beeindruckenden Predigt von Pfarrer S. Schöpf aus Glonn, herrlicher Interpretation des Jubiläumsliedes durch Rita König, Luise Dirmhirn, Fabio Niehaus und Stephan Reischl, berührenden Texten und LIedern - all das war sozusagen das "grüne Tor" für den Festtag!!!

In der Sporthalle von Zinneberg ging es weiter mit dem Festakt, an dem auch Landrat Rober Niedergesäß und der Leiter des Regionalen Einkaufszentrums der Bundesagentur für Arbeit, Wilfried Muswieck sowie Christa Stewens, Staatsministerin a.D und viele anderen lieben Ehrengästen und Freunde des Hauses teilnahmen. Vor allem aber konnten ziemlich alle MitarbeiterInnen und unsere Jugendlichen und Auszubildenden dabei sein. Eingeleitet wurde "das bunte Spektakel" mit einem bunten Film "Zinneberg grenzenlos bunt...unter einem Hut" unseres Kollegen Wolfgang Brandt. Darauf folgten bunte Darbietungen von Jugendlichen, Mitarbeiterinnen, Kindern in Anlehnung an Zitate Maria Eufrasias.. Das Jubiläums-Lied der Erfindenker aus Hamburg, wurde  auf unterschiedliche Weise interpretiert  u.a. in Form eines RAP, Orgelsolo, Klassischer Gesang, Chor.In allen Einrichtungen der Schwestern vom Guten Hirten wird es mittlerweile "rauf- und runtergesungen". Demnächst werden verschiedene Versionen auch auf dieser Homepage zu hören sein!!!

Das Wesentliche an diesem Tag aber war die bunte, heitere, festliche Atmosphäre!

Wichtig ist mir dabei zu betonen, dass es auch die kleinen, unscheinbaren Aktionen von Mitarbeiterinnen und Jugendlichen waren, die diesein dieser Woche (und schon vorher) wesentlich mit beeinflussten - angefangen bei liebevoll zubereiteten französischen Keksen, einer Eufrasia-Torte, die beim Fest von unseren BerufsschülerInnen kredenzt wurden, einem klasse Eufrasia-Quiz, das Lehrkräfte und Schülerinnen zusammenstellten, ebenso wie bunte Eufrasia-Magnete und Lesezeichen, einem Wandteppich mit 80 "Fleckerl" unserer Hauswirtschaft, einem Eufrasia-T-Shirt, einer wunderschönen Bilderausstellung zum Thema "Frieden in einer grenzenlos bunten Welt!" und den farbig-flippigen Graffiti-Bildern des großen HAWOK und vieles mehr! Vor allem unsere Haustechniker, der IT-Verantwortliche, der Verantwortliche für Licht und Ton,  die Hauswirtschaft, die Küche, die Frauschaft des Klosterladens/Klostercafes, unser Haus- und Hoffilmer - sie alle arbeiteten nach dem Motto M.E.'s:

"..mit der Kraft Gottes könnt ihr das erreichen, was anderen als wahnwitziger Versuch erscheint!"

Unser Anliegen war, dieses "Mehr wert sein" in allen Farben sprühen zu lassen - es ist gelungen.

 

Anschließend einige Impressionen vom 24. und 26. April! Weitere folgen demnächst!

  

Zwei von vielen anderen Aktionen im Haus: "Fleckerl-Wandbehang", sprich Patchworkdecke mit 80 gestalteten "Fleckerl" von Jugendlichen, Mitarbeiterinnen, Freunden, geduldig zusammengenäht und vernäht von Ingrid Riedl und Renate Beck, sowie ein Bild der Fotoausstellung "Frieden in einer grenzenlos bunten Welt", zusammengestellt von Kollegin Ingeborg Golla

Meditation zum Gut-Hirten-Psalm am 24.4. und Anstecken des "Geburtstags-Wunsch-Kuchens" mit vielen Lichtern, jedes verbunden mit einem Wunsch an M.E

  

   

Das rote Band wartet und auch die MitarbeiterInnen!!! Jetzt kann es allmählich losgehen!

 

 

 

Endlich! Die Segnung des neuen Klosterladens/Klostercafes.  Das "Kernteam"/in Rot , Susi Würz, Brigitte Zacherl und Olga Reischl brauchen das wachsame Auge von M.E. und die Überlebens wichtige Geschenke von Sr. Amica, Bleistifte, Terminkalender. Weitere Kolleginnen  ergänzen das Team, u.a. die stellvertretende Ausbildungsleitung, die für den Einsatz von Auszubildenden verantwortlich ist.

Ingeborg Stumpp, ehemalige Mitarbeiterin und unermüdlich ehrenamtlich Tätige im Klosterladen, sprich "Säule", mag den neuen Klosterladen samt Klostercafe! Alles stabil obendrein!

 

Festlicher Gottesdienst am 26. April-  Der Regenbogen als Zeichen der Buntheit und Hoffnung stand und steht über uns

     

..und auf dem Boden  bunte, strahlende Blumensträuße - Geschenke der Freunde vom Guten Hirten an M.E. und ihre Nachfolgerinnen - sprich alle Schwestern, die beim Festakt anwesend waren!

 

  

Festakt am 26. April: Sr. Amica und Sr. Christophora bei ihren Ansprachen

Und dann ging es los mit vielen bunten Beitragen, orientiert an Zitaten Maria Eufrasias, so z.B.

"Langeweile ist gefährlich!" - eine zeitkritische Auseinandersetzung mit dem Zitat M.E.'s, erarbeitet im Rahmen eins Theaterworkshops mit Stephan Reischl zusammen mit Schülerinnen und Schüler der Mittelschule und der Berufsintegrationsklassen.

  oder

 "Bildet die Euch anvertrauten gut aus!" - Berufsausbildung over the world! - ein Tanz rund um die Ausbildungsberufe, die Schloss Zinneberg bietet, vorgeführt von Auszubildenden, Ausbildern und dem Fachdienst der Ausbildung´.

     oder

"Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!" - Aufgezeigt in einem Gedicht mit Bildern zu Highlights im Wohngruppenalltag, vorgestellt von Jugendlichen und Betreuerinnen der Wohngruppen

    

"Um Schwimmen zu lernen muss man ins Wasser springen! Trockenübungen helfen nicht!" - Running Gag, der sich durch die Festrede zog, und der Einrichtungsleitung und der Erziehungsleitung zum Schluss ein Fußbad bescherte

 

"Warum eigentlich nicht?!" - dieses Zitat Maria Eufrasias stand für das 10-jährige Jubiläum unserer Kinderkrippe "Guter Hirte". Aus diesem Grund wurde ein Kurzfilm von Wolfgang Brandt gezeigt mit Glückwünschen an die Schlüsselblumen-, Sternfunken-, Sonnenstrahl-, und Tautopfengruppe und die Kolleginnen! Gratulation zu toller, fachkompetenter, bunter Arbeit!!!

Schließlich wurde das berühmte Zitat Maria Eufrasias, "Eine Tasse heißer, gezuckerter Milch bewirkt oft mehr als 100 mahnende Worte!"  von "Spitzenköche" entedckt und umgesetzt als Sketch von Mitarbeitern und Auszubildenden

Und schließlich: 

Es kündigte sich als "Geschenk der Jugendlichen zum Fest" an - und es war ein wunderschönes, nahezu sensationelles Geschenk, das die Jugendlichen den Festgästen bereiteten: Der Ausdruckstanz wurde im Rahmen eines Tanz-Workshops mit den externen Referenten, Josef Eder und Veronika, erarbeitet und stellte u.a. Auszüge aus dem Leben und den Haltungen Maria Eufrasias dar. Die letzte Hebefigur kann symbolisch gesehen werden: Was für eine großartige Frau, unsere Ordensgründerin - die mit ihrem Leben, mit ihren Ansichten und Taten über uns als M.E.hrwert steht, die Dir und mir sagt:

"Du bist mehr wert als die ganze Welt!"

Und als Abschluss dieses Berichtes der Text der RAP-Version vom Jubiläumslied , erarbeitet von Jugendlichen (danke Maurice für den Text!!) im Workshop mit den "Erfindenker" aus Hamburg (demnächst auf dieser Homepage auch zum Hören - bis jetzt nur in der Originalversion unter Aktuell und auf der Startseite):

1.Strophe:

Wenn du nicht weißt wie es weitergeht/ werd' nicht müd'/ es ist nicht zu spät/ nicht zu früh aufzufahren/ ich zieh' dich hoch, wie nen Rollladen/ lass' die Sonne rein/ strahl' sie an/ geh raus und nimm meine Hand/ zusammen alte Wege neu entdecken/ erkenne deine Kraft und neue Zwecke..

Ref: Trag das Herz mit beiden Händen grenzenlos, neue Heimat ohne Fremde, sei der Anfang von der Wende grenzenlos, zeig was in dir steckt über Grenzen hinweg. Spring über Grenzen hinweg, tanz über Grenzen hinweg, wag über Grenzen hinweg, über Grenzen hinweg, sing über Grenzen hinweg, trau über Grenzen hinweg, lieb über Grenzen hinweg, über Grenzen hinweg. Zeig was in dir steckt, über Grenzen hinweg!

2. Strophe:

Wenn du nur dir/ vertrauen kannst/ getrieben von Angst/ gehst sofort auf Distanz/ Dann bist und bleibst du/ für immer allein/ doch so muss es nicht sein/ steh auf und schein/ Wenn du Talent hast/ dann lass es nicht liegen/ sondern mach was draus/ geh raus und siege/ Egal ob Anstoß/ auf dem Fußballplatz/ auf dem Eis oder Feld/ im Ring, oder Werkstatt

Refrain mit neuem Text:

Trag das Herz mit beiden Händen grenzenlos, neue Heimat ohne Fremde, sei der Anfang von der Wende grenzenlos, zeig was in dir steckt über Grenzen hinweg. Freu über Grenzen hinweg/  Denk über Grenzen hinweg/ Glaub über  Grenzen hinweg, über Grenzen hinweg/ Lach über Grenzen Hinweg/ Wein' über Grenzen hinweg/ Hilf über Grenzen hinweg, über Grenzen hinweg, Zeig was in dir steckt über Grenzen hinweg

 

....und auf einmal war nach dieser Festwoche wirklich alles unter einem Hut!!!

April 2018

Unser neuer Klosterladen mit Klostercafe ist eröffnet!!!

  

Es hat was!!! Teilansichten des neuen Klosterladens und des Klostercafes, die sich sehen lassen können!

          

Gemütliche Ecken und sogar "Der Bücherwurm", frei nach Carl Spitzweg, würde neben Kaffee und Kuchen was für sich finden!

*****************************************

HAWOK??? - Ein Zinneberger Jubiläums-Künstler!

                 

Anlässlich des Jubiläums kam auch Buntheit in den ehrwürdigen Innenhof von Schloss ZInneberg! HAWOK, ein Jugendlicher aus unserer HPT  machte es möglich! Grafiti ist seine Leidenschaft....und wenn diese Power und dieses Talent in die richtige Bahn, sprich in den richtigen Rahmen kommt - dann ist da Freude bei allen Beteiligten!!!! Eufrasia wird's gefallen! Und wir sind auch begeistert!!!!

              

MEHRWERT ziert ebenfalls das Spalier im ehemaligen Ökonomiehof, genauso wie die Worte Toleranz, Respekt, Würde

        

Der junge Künstler "HAWOK" kann stolz auf seine Leistung sein!

Farbe ins Leben bringen durch das eigene Talent - ganz im Sinne Maria Eufrasias!

 

 ************************************

Jetzt wird's aber bunt! - Jubiläumsaktionen!

Neudeutsch heißt es Flashmob, d.h. zur gleichen Zeit machen viele Leute das Gleiche.Möglichst viele Zinneberger und Freunde des Hauses sollten sich in diesem Sinne am 20. März auf der Zinneberger Schlosswiese einfinden -  bekleidet mit einem bunten Hut oder einem bunten Kleidungsstück. Den weißen Schnee hatten wir nicht bestellt, auch nicht unbedingt gebraucht. Schließlich bot er aber doch einen guten Kontrast für diese etwas verrückte bunte Aktion. Schloss Zinneberg hat das weltweit gefeierte Jubiläumsjahr zu Ehren der Ordensgründerin Maria Eufrasia Pelletier unter die Überschrift gestellt: M.Ehrwert - Zinneberg grenzenlos bunt! Und deshalb wurde es am 20. März bunt!

Schon einige Tage vorher wurden bunte Stellwände zum Leben der Ordensgründerin gestaltet. Diese finden dann Verwendung beim Jubiläumsgottesdienst am 26. April.

Fortsetzung folgt

März 2018

 

Grenzenlos bunt und ein wenig verrückt!

 

 

 

 

 

 

 

 

"Leben in Fülle"

Was bedeutet das?
mehr...


Ihre Unterstützung

Anteil haben an einem großen Auftrag - So können Sie uns unterstützen
mehr...