Aktuelles

FÜR ALLE - WICHTIG: Bei Verdacht auf Corona-Infizierung sich unter dieser Nummer informieren: 116 117

 

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Bitte, beachten:

Keine Gottesdienste derzeit auf Schloss Zinneberg - auch nicht an den Kar- und Ostertagen!!!! Geben wir unser Bestes - als Mensch für die Menschheit, auch das ist Gottes-Dienst und damit Lebens-Dienst!!!

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Für unsere Jugendlichen/ Azubis und Eltern, aber auch alle anderen:

Wenn Sie oder DU Hilfe brauchen/ brauchst in dieser Zeit, dann an unsere Fachkräfte wenden (Nummern auf der jeweiligen Seite unserer Homepage)

ODER:

Nummer gegen Kummer: 0800-1110333 (kostenlos)

Ab sofort ist das Kinder- und Jugendtelefon unter der Nummer 116 111 von Montag bis Samstag wie bisher von 14 bis 20 Uhr und ab sofort zusätzlich Montag, Mittwoch und Donnerstag von 10 bis 12 Uhr erreichbar. Das Elterntelefon berät unter der Nummer 0800 – 111 0 550 wie bisher von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Donnerstag von 17 bis 19 Uhr. Die Online-Beratung steht Kindern und Jugendlichen unter www.nummergegenkummer.de im Chat am Mittwoch und Donnerstag von 15 bis 17 Uhr und zusätzlich am Dienstag und Freitag von 10 bis 12 Uhr zur Verfügung. Die E-Mail-Beratung ist rund um die Uhr erreichbar.

ODER:

Krisendienst der Psychiatrie: 0180-6553000

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Zusammenhalten trotz Abstand!! Machen Sie mit!
Geben wir unser Bestes als Mensch für die Menschheit!

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3. April

Einen herzlichen Gruß allen Freunden*innen des Zinneberger Frühjahrssingen. Heute wäre es gewesen, das 19 Zinneberger Frühjahrssingen. Die besten Musikanten aus der echten Volksmusik wären wieder auf der Bühne versammelt, die Bühne wäre herrlich frühlingshaft geschmückt gewesen und ich, Sr. Christophora, hätte wieder einige Texte zum Besten gewesen. "Griaß Gott beinand bei uns auf Schloss Zinneberg!" hätts wieder ghoaßn und man darf annehmen, dass auch diesmal der Saal mit über 300 Personen voll gewesen wär, wenn ja wenn..... Mehr muss ich nicht sagen. Das Thema hätte heuer gelautet: "Gscheidhaferl!" - Übersetzung: eine Person, die unheimlich klug ist und oft alles besser weiß. Ja, gscheid dahergredt werd scho oft recht vui. I selba a red zur rechtn Zeit aber scho so wos von vui und gscheit daher, dass i mi selber nimmer hörn ko und irgendwann mi abschalt'. Des is dann wenn i ins Bett geh. Aber Gott sei Dank, gibts derzeit vui Gscheidhaferl, die si vui Gedanken macha wia sie dem Virus beikumma. A gscheite Wissenschaft is a gründliche Sach', da derfs net um Profit geh, sondern um den Einsatz zum Wohl für d'Menscheit. So a Gesinnung wünsch' ma alle, die sich derzeit mit vui Fachverstand dieser großn Herausforderung stelln. Seids nur rechte Gscheidhaferl! Und Ihr a alle, die Ihr eigentlich heit bei uns auf Schloss ZInneberg gwesn wards zum Frühjahrsinga: Seids Gescheidhaferl in dem Sinn, dass Ihr fest davo überzeugt seids, dass die Zeit wieder anders kimmt. Seids Gscheidhaferl in dem Sinn, dass Ihr mithelfa mechts im Denka, Redn und Handeln am Aufbau einer zukünftig menschlicheren, gerechteren Welt! Seids Gescheidhaferl in dem Sinn, dass Ihr einem Herrgott trauts, der a Freind vom Lebn is. Und in dem Sinn wia jeds Jahr zum Schluss sag i Eich: Gfreits Eich auf Ostern!! - Aber sche dahoam bleibn!

Blumen blühen auch in diesem Frühling!

1. April

Der Mann mit der Maske! Dank von zwei 3-Drucker, die er, Ralph Hölting, derzeit Schloss Zinneberg zur Verfügung stellt und dank ihm selbst, kann Schloss Zinneberg derzeit ganz konkret helfen. So gingen vom Typ "Zinneberger Keller-Modell1 und 2" bereits eine stattliche Zahl von diesen Eigenbau-Masken an die Pflegeabteilung der Schwestern vom Guten Hirten in St. Gabriel/München und wir hoffen, dass wir auch das Marienheim in Glonn mit dem "Zinneberger-Keller-Modell" ein wenig beglücken können!!!

Der Mann mit der Maske!! Mit Abstand gut!

Außerdem arbeiten einige unserer Kolleginnen aus der Hauswirtschaft, Küche und Ausbildung und Kinderkrippe mit Hochdruck - zusammen mit Jugendlichen aus den Wohngruppen - an der Herstellung von Stoffmasken. Somit können wir am Freitag Maskenpflicht bei uns im Haus einführen!  Eine edle Spenderin - DANKE, liebe Frau Brunhuber - produziert außerdem an anderer Stelle zugunsten unserer Jugendhilfeeinrichtung und hat uns mit ihrem tollen Prototyp auf die Idee gebracht, selbst einzusteigen!!!!!

Tragen Sie Stoffmasken! Es kann nur Schönheit betonen!

1. April 2020

Solche Zeiten machen sensibel, sensibel im Sinn von vielleicht "nah am Wasser gebaut", senisbel im Sinne von wieder hellhörig werden, sensibel im Sinne von auf "grund-sätzliches" im eigenen Leben blicken, also dem Leben auf den Grund gehen. Letzeres ist das Gegenteil von "jemand, etwas auf den Leim gehen". Heute ist der 1. April. Ob wohl jemand Lust hat, jemand in den April zu schicken? Es wäre ein harmloser Streich, auch in solchen Zeiten wäre da nichts einzuwenden. Aber dieses "auf den Grund gehen" im Vergleich zu "jemand auf den Leim gehen", das ist doch eigentlich ein schönes Wortspiel. Diese Zeit lässt mich auf meinen eigen Grund blicken. Wie gehe ich mit all der Angst, der Anspannung, der Sorge, der Ungewissheit um? Was ist mein Vetrauensgrund,auf den ich stehe? Wo bin ich in meinem Alltag mir selbst - in meinem Streben nach Anerkennung, nach Erfolg, nach Absicherung auf den Leim gegangen? Ich hatte in der letzen Woche ein kurzes wunderbares Gespräch mit einer Kollegin, die selbst schon vieles an existentieller Angst in der ehemaligen DDR erlebt hat. Als sie mir sagte, dass sie auch jetzt zwar Angst hat, aber vertraut, so wie sie es auch "damals" tat, da hatte ich "Berufsgläubige von Amts wegen", sprich Ordensfrau plötzlich nah am Wasser gebaut. Ich sollte IHM trauen, über den 1. April hinaus.

31. März 2020

Hoffen auf Zeichen und Wunder! Wie gerne hätte ich so ein Zeichen oder ein Wunder, dass  alles jetzt ganz schnell vorüber ist, bitte. Ja, vorüber, aber doch dann "so vorüber", dass eine andere, geläuterte Welt entsteht und ein Mensch, der das Gute lebt, sieht, erstrebt usw. usw. usw. Hoffentlich bewegt diese Zeit das Leben zum Besseren hin, aber..... GOTT, lass mich nicht zu sehr erschrecken, wenn ich auch jetzt die vielen kleinen "Parasiten" in mir entdecke, die nach wie vor in kleinen, verborgenen Ecken sitzen und da heißen: Ungeduld, Schubladendenken, auf eigenen Vorteil bedacht, Unfreundlichkeit, weil ja "ach so beschäftigt und wichtig", Egoismus.... Oder aber:  GOTT, lass mich ruhig erschrecken und das Dunkle in mir sehen, auf dass ich immer wieder aufs Neue in dieser Zeit, ein Licht der Menschlichkeit anzünde. Die Welt braucht Menschen,  die menschlich sind!

27. März 2020

Es erscheint mir wichtig, auch auf solche Erlebnisse aufmerksam zu machen! Es kommen bei uns jeden Tag das ein oder andere Päckchen für die Jugendlichen im Heim an oder sonstiges und natürlich auch die Post. Was müssen sich diese Menschen in dieser Zeit abrackern, würde schon der normale Alltag reichen, wo diese Berufssparte auch nicht zu beneiden ist!!!!!! Als ich heute einem Boten anbot, ob er sich nicht die Hände desinfizieren möchte, nahm er nicht nur dankend an, sondern sagte: "Für 40 Leute gibt es eine Falsche Desinfektionsmittel! bei uns" Als ich ihm die Flasche, die bei uns im Eingangsbereich steht schenkte, hatte er Tränen in den Augen. An dieser Geschichte ist nichts pathetisch, Herz-Schmerz - das ist knallharte Realität!!!!!!!! Danke Euch allen, die Ihr auch für uns Dienst tut in diesen Tagen! Ihr seid Helden*innen und hoffentlich erkennt man das auch noch nach Corona!

27.März 2020

Vogel-Kino in Betrieb genommen. Um Mitarbeiter*innen, Jugendlichen, Kindern - die derzeit in Notgruppen betreut werden - und Schwestern ein Stück "draußen" reinzubringen, hat unser Kollege aus der Förderwerkstatt ein Vogel-Kino installiert. Ein Nistkasten hängt in einem Baum und per Kamera wird das Geschehen "vor Ort" ins Schloss transportiert. DANKE! Übrigens: Nachdem es sich um eine Kohlmeise handelt, die ihre Wohnung dort baut, hat der Kollege diese spontan "Helmut" genannt - ganz genderfrei und nahezu ohne Hintergedanken!

Das Leben auf Schloss Zinneberg geht weiter, wenn auch etwas anders zur Zeit!

Information darüber, dass trotz Corona und trotz damit verbundener Einschränkungen und besonderer Maßnahmen die Aufgaben in unserer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung weiterhin verantwortungsbewusst wahrgenommen werden.

Aktualisierung am 26. März 2020

Derzeit sind bei uns bis auf eine Gruppe im Heilpädagogischen Heim und einer Notgruppe in der Kinderkrippe sämtliche Kinder- und Jugendhilfebereiche geschlossen, auch Schule und Ausbildungsbereich. Es geht darum, die Kontaktflächen so gering wie möglich zu halten. Das ist mittlerweile das Hauptansinnen der verschiedenen gesundheitspolitischen Maßnahmen.

Solche Schließungen oder Reduzierung des Betriebes sind nur aufgrund von ministeriellen Geboten durchzuführen. Wir stehen bei allen Entscheidungen darüber hinaus in enger Abstimmung mit Behörden, wie Jugendamt, Heimaufsicht/ Regierung von Oberbayern und natürlich mit den Eltern und Sorgeberechtigten. Es geht neben diesen allgemeinen Verordnungen auch immer Einzelfälle in Abstimmung mit dem Jugendamt zu betrachten. Wenn einer glaubt, dass diese Zeit weniger Arbeit macht, weil weniger junge Menschen im Haus sind - der irrt! Im Gegenteil, um alles im Lot zu haben, um die Kinder und Jugendlichen, Auszubildenden optimal in diesem Ausnahmezustand zu betreuen, der muss genauso viel Zeit aufwenden, als an "normalen"Arbeitstagen. Und kommt die Verwaltungsarbeit hinzu, die nach den ersten Coronaschock jetzt dann über Einrichtungen wie die unsrige hereinbricht - mit Fragen nach Finanzierung und aller daraus sich ergebenden Folgen - der weiß, was es heißt Ausdauer, Geduld, Hoffen und Harren zu bewahren.!

Eines darf man nicht vergessen: Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen ja alle gemeinnützigen Einrichtungen sind jetzt und auf Zukunft "systemrelevante Bereiche". Gerade in Erziehungs- und Bildungseinrichtungen wird Zukunft wesentlich mit gestaltet und wer weiß, welche Herausforderungen "nach Corona" auf Pädagogen*innen, Lehrkräfte usw. zukommt, um aufzufangen, zu begleiten und vor allem "neue Geleise" in die Zukunft zu legen!!! Deshalb der Ruf: Liebe staatliche Behörden überschüttet alle diese gemeinnützigen Bereiche nicht mit einem Wust an Verwaltungsvorschriften, an komplizierten Verfahren im Zusammenhang mit Finanzierung.  Handelt  unkompliziert und unkonventionell! Diese Gesellschaft braucht uns, vielleicht auf Zukunft mehr denn je!

Alle Kollegen*innen sind verpflichtet, täglich  mit den Kindern und Jugendlichen telefonisch in Kontakt zu bleiben. Das betrifft alle, die derzeit nicht bei uns in der Einrichtung betreut oder beschult werden können, also Teilnehmer*innen aus dem vorberuflichen Förderprogramm, der Heilpädagogischen Tagesstätte, der Offenen Ganztagesschule, dem Ausbildungsbereich, den Flexiblen Hilfen und junge Menschen aus den heilpädagogischen Wohngruppen, die diese Zeit bei den Sorgeberechtigten verbringen können. Auch Eltern und Sorgeberechtigte können sich jederzeit an die Kollegen*innen der einzelnen Bereiche wenden. Das gilt auch für unsere Außenstellen - Jugendsozialarbeit an Schulen in Unterhaching, Haar oder an der Fördergruppe in Poing. Der Kinderschutz hat auch durch diese eingeschränkte Betreuung den höchsten Stellenwert.

Die Auszubildenen als auch die Schüler*innen der der Mittel- und Berufsschule werden von den Lehrkräften mit Lernmaterial jeweils für eine Woche versorgt - mit Rücklaufverpflichtung zur Bewertung. Die Auszubildenden erhalten von der Ausbildungsleitung Lernmaterial für praktische Übungen, die zuhause durchgeführt werden können. Der Fachdienst der Ausbildung und die Psychologinnen des Heimes sind ebenfalls in Kontakt mit Eltern und Jugendlichen bei Bedarf. Auch unsere Flüchtlingsklasse, eine Kooperation mit der Berufsschule in Wasserburg, wird von der Deutschlehrkraft mit entsprechendem Lernmaterial auf dem Postweg versorgt. Die sozialpädagogische Begleitung versucht regelmäßig den Kontakt zu halten und ist Ansprechpartnerin bei allen Fragen, die diese junge Menschen in dieser Zeit haben.

Nachdem im Heilpädagogischen Heim nach wie vor Jugendliche und junge Erwachsene betreut werden, haben diese täglich einige Stunden Unterricht durch die Zinneberger Lehrkräfte. Für diese jungen Menschen besteht an der Schule kein so genanntes Betretungsverbot. Auch die Berufsschülerinnen aus dem Heilpädagogischen Heim für Mädchen werden auf diese Art  einmal wöchentlich  beschult.

In der neuen Förderwerkstatt (M.E.-Werkstatt)  finden täglich Freitzeitpädagogische Maßnahmen statt. Fachkräfte aus derzeit geschlossenen Bereichen wirken mit, die pädagogische Versorgung rund um die Uhr (trotz krankheitsbedingter Ausfälle und der Sorge, dass diese sich erhöhen) aufrecht zu erhalten und pädagogische Standards optimal umzusetzen. Die Versorgung durch die Küche und die Hauswirtschaft, inclusiv aller besonderer Maßnahmen im Rahmen des Infektionsschutzes läuft ungehindert weiter. Die Haustechnik muss auch ein weitgehend leeres Haus gut im Blick haben und die Verwaltung muss immer am Laufen gehalten werden. Auch in so einer Zeit kommt es auf Struktur und Vorgaben an!  Hilfeplangespräche mit den Jugendämter werden über Telefonkonferenzen durchgeführt. Absprachen in den einzelnen Teams oder im Lehrerkollegium ist obligatorische - Bei allem - immer den Abstand von 1,5 m wahrend!

Auch die Kinderkrippe steht mit den Eltern in Kontakt, sendet täglich Infomaterial mit Liedgut, Geschichten, Bastelvorschläge usw. Es wurde eine Notgruppe eingerichtet für Kinder, deren Eltern in "systemrelevanten Bereichen" arbeiten - wie Pflege, Lebensmittelversorgung etc. Das Gesetz schreibt vor, dass die verschiedenen Betreuungsangebot Notgruppen anbieten müssen, wenn Elternteile in Berufen tätig sind, die der "krtischen Infrastruktur" dienen und eine anderweitige Betreuung nicht möglich ist.

Die Kollegen*innen nützen den reduzierten Betrieb für viele Arbeiten, die oft im pädagogischen und handwerklichen Alltag auf der Strecke bleiben. Alle Maßnahmen im Kinder- und Jugendhilfebereich sowie in Schule und Ausbildung werden von den Fachkräften dokumentiert.

Klosterladen und Klostercafe, deren Umsatz indirekt unsere soziale Arbeit unterstützt, laden nach wie vor ein - wenn auch in "gestutzter Form" durch die gesetzlichen Einschränkungen.

Das Leben geht weiter, wenn auch zur Zeit etwas anders! DANKE allen Kollegen*innen und danke allen in Ämter und Behörden, Ministerien tätigen Personen für ihre Arbeit! Danke auch allen, die sich im Gesundheitswesen, bei Polizei, Feuerwehr, Energie- und Wasserversorgung, Lebensmittelbranche usw usw. usw mit Engagement und ohne Eigennutz einsetzen!!!

Ein Hoch auf uns alle!

 

Klosterladen und Klostercafe ab Montag, 23. März geschlossen!

Bitte, bleiben Sie uns treu - wenn dieser Spuk vorbei ist! Sie unterstützen auch uns in diesen nicht einfachen Zeiten mit Ihrem Einkauf. DANKE!!

 

Leider, leider!!!!!

Frühjahrsingen und Frühlingsmarkt entfallen!!!!!

Ein Virus bringt die Welt zum Wanken. Es ist „die Welt, in der wir leben“! Unser Motto der Umwelt- und Mitweltmonate auf Schloss Zinneberg  passt auch in dieser Hinsicht, auch wenn die meisten Aktionen dazu ausfallen. Diese Welt ist momentan "so": ungewohnt, vielleicht unheimlich, Selbstverständlichkeiten in Frage stellend, aber diese Welt ist an anderen Stellen "noch schlimmer", z.B. in den Flüchtlingslagern, in den Kriegsgebieten, in der Einsamkeit und  in schweren Krankheit von Menschen ... 

Neben allen ministeriellen Vorschriften und Empfehlungen und Regelungen – es ist jetzt vor allem eines gefragt: Mensch- und Mitmensch sein und damit die Welt „trotz allem“ gestalten, vielleicht neugestalten! In dieser Zeit zählt kein Titel, kein Alter, keine Berufssparte,  kein Immer Mehr, Immer Höher, Immer Weitert......, nicht mal Zukunftspläne kann man machen. Wir sind auf einmal alle gleich.....auf einer Ebene. Vielleicht ist das ein neuer Ausgangspunkt für diese Welt, in der wir alle leben???

Bleiben Sie gesund und vor allem verlieren wir nicht den Optimismus, bewahren wir bei allen Vorsichtsmaßnahmen den gesunden Menschenverstand, Humor.....und Gottvertrauen!


 

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"Was denkt die Maus am Donnerstag???" - Wissensbilanz 2019, der Jahresrückblick der besonderen Art ist fertig und steht zum Downloaden bereit!!!

"Und wenn wir nicht werden wie die Kinder..." heißt es in der Heiligen Schrift. Und deshalb standen für den Zinneberger Geschäftsbericht diesmal Kinder- und Jugendbücher als "roter Faden" zur Verfügung. Viele interessante Berichte sind wieder zusammen gekommen. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen! Erfahren Sie, was 2019 bei uns auf Schloss Zinneberg alles los war. Unter uns, bei weitem ist das nicht alles, was da in Geschichten und Berichten aufgefangen ist. Das Leben lässt sich nicht komplett einfangen, geschweige in Worten wiedergeben. Aber die Wissensbilanz möchte zumindest einen kleinen Einblick geben und etwas von der Atmosphäre des Hauses vermitteln. Und was die Maus am Donnerstag so denkt??? Lassen Sie sich überraschen!

Wissensbilanz 2019 DOWNLOAD


"Die Welt, in der wir leben!"

Große Gedanken über Gott und die Welt und kleine Aktionen, die Großes bewirken können ...

Natürlich war da zuerst der Fasching! Zur Welt gehört auch die Heiterkeit, der Frohsinn. Humor ist eine Form der Weisheit und als Weisheitsform nie verletzend, platt, übergriffig wohlgemerkt! Diese Welt braucht die Heiterkeit, den Optimismus.  Es sind zu viele braun Gelackte unterwegs, was beschämend ist!!! Das Leben feiern, muss das Motto sein - nicht nur im Fasching, wissend dass jeder*jede von uns Verantwortung für diese Welt hat. Es geht um eine Welt, wo Würde und Geschwisterlichkeit an erster Stelle stehen! Es geht um eine bunte Welt, an die Adresse der "Farbblinden". Es geht aber für uns auch um eine Welt, wo der freie Wille jedes*jeder Einzelnen geachtet wird, aber der Mensch sich nicht selbst zum absolutistischen Herrscher bestimmt - zum Herren*zur Frau über Leben und Tod.  Die Welt, in der wir leben ist im urchristlichen Verständnis Schöpfung und wir sind aufgerufen weiter mitzubauen an dieser Schöpfung, am Leben! Aufgepasst Mensch!

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Die Ausbildung lieferte einen kleinen, feinen und damt großen Beitrag zum Umweltthema. Schluss mit Plastikfolien zum Abdecken von Speisen, Getränken. Beginn, alten Stoff "zu recyceln" und ihn in Wachstücher umzumodeln. Gesagt, getan! Zusammen mit den Ausbilder*innen stellten die Azubis eine große Menge von Wachstüchern her. Es sollen noch weitere produziert werden, die dann vielleicht auch im Klosterladen verkauft werden.

      

Der Welt, in der wir leben, zuliebe! Weniger Plastik, sondern gewachste Tücher!

Ganz begeistert ist die Verwaltung mit ihrer neuen Errungenschaft, um nicht immer mit "Enthärter" in der Verwaltungsküche ran zu müssen. In der Verwaltung wird viel Wasser benötigt, weil hier ein Großteil aller Besprechungen stattfindet auch mit Ämter und Behörden, Entsprechend wird viel Wasser für Kaffee, Tee benutzt....zu Zinneberg gehört ja die Gastfreundschaft. Bekannterweise ist das oberbayerische Wasser zwar ausgezeichnet, aber sehr kalkhaltig. Unsere Hauswirtschaft, die für das Entkalken der Geräte zuständig ist, kann ein Lied singen. Das Wasser weicher zu machen, ist die einzige Möglichkeit, um dem Kalk  ein wenig Einhalt zu gebieten. Um künftig keine Enthärter mehr einsetzen zu müssen, wurde ein EM-Krug erstanden. EM - Abkürzung für Effektive Mikroorganismen macht das Wasser schmeckbar weich. Wasser in Krug füllen, 20 Minuten warten.....und dann ab in die Kaffemaschine, Wasserkocher oder in den Mund.

 

Das neue Wunderding! Der EM-Krug!!!! Der Welt, in der wir leben, zuliebe!

 

"Die Welt, in der wir leben!" - Umwelt- und Mitweltmonate auf Schloss Zinneberg...und eine neue Projektstelle,

die sich "Be-Greiflichkeit" auf die Fahne schreibt!

Auch wenn die folgenden Monate den Umweltgedanken mehr in den Blick nehmen sollen - durch verschiedene Veranstaltungen, Aktionen, Projekte auf Schloss Zinneberg - dieses Thema MUSS immer "leben" im Bewusstsein von uns Erdenbürger*innen. Natürlich sind  besondere "Hingucker", "Hinhörer" wichtig, um senbsibel zu werden für die ein oder andere Thematik, um wach dafür zu werden....vor allem aber geht es um WACH BLEIBEN! Denn Themen, die die Welt bewegen müssen, dürfen nicht Alltagsfliegen sein, nur spektakulär aufgezogen, um schnell wieder zu Schall und Rauch zu werden.

Viele Ideen sind von den einzelnen Bereichen bei ersten Treffen zu den "Umwelt- und Mitweltmonaten" auf Schloss Zinneberg zusammen gekommen - sowohl zum Leitbildthema des Jahres (ein Zitat der Ordensgründerin Maria Eufrasia "Und wenn es nur acht von Euch gäbe, die unseren Auftrag mit Überzeugung leben, wäre mir um die Welt nicht bang!"), das u.a. den Schöpfungsgedanken zum Mittelpunkt hat, als auch beim Treff des Arbeitskreises  "Die Welt, die Welt in der wir leben!".

So soll es eine "Rama-Dama-Aktion", Stunden ohne Strom, eine Abfall-Skulptu und eine "Weltreise durch Zinneberg" geben..Letztere startet am 5. Mai 2020, 9.30 - 13 Uhr. Gemeint ist ein Einladung zu einem Blick "Hinter die Kulissen der Zinneberg-Welt". Bitte, diesen Termin schon vormerken!!

Ja, und dann ist da noch die Idee einer Reparatur-Werkstatt!!

Letztere, die  ihren Platz in der neuen M.E.-Werkstatt hat (siehe nachfolgenden Artikel) wirdvon einem neuen Kollegen betreut, der nicht nur diese tolle Idee zu einer Reparatur-Werkstatt hatte, sondern auch durch weitere Aktionen und Veranstaltungen den Gedanken der Nachhaltigkeit "unter die Zinneberger Jugend" bringen wird. Auch Mitarbeiter*innen sollen Nutznießer*innen dieser neuen Projektstelle sein. Ralph Hölting füllt diese Stelle künftig mit seinem Wissen, seinen Ideen, seiner Begeisterung für außerschulische Bildung aus - zu Themen  wie "Nachhaltigkeit", "Zusammenleben und Mitgestalten von Gesellschaft und Welt".

Diese Projektstelle wird finanziert von der Renate-Schimmer-Wottrich-Stiftung, dem Förderverein Kinder- und Jugendhilfe Zinneberg e.V. und den Schwestern vom Guten Hirten. Bereits bei der Eröffnung der neuen M.E.-Werkstatt konnte man das ein oder andere bestaunen, was man alles herstellen kann aus Abfallprodukten - z.B. witzige Geldbeutel aus Tetrapack, eine Leselampe, die mit einem Teelicht angetrieben wird, "Bienenglück" aus Erde, Samen und Katzenstreu usw.

Die  Reparatur-Werkstatt steht einmal wöchentlich allen Zinneberger*innen offen, die Gegenstände nicht einfach wegwerfen wollen, sondern sich unter Anleitung von Ralph Hölting (und auf Zukunft auch unter Anleitung von Jugendlichen) "Handwerkszeug" holen, um diese wieder in Schuss zu bringen. Alt und Neu verbinden sich dank eines gebrauchten 3-D-Druckers, den Hölting ebenfalls zum Einsatz bringt, um kaputte Teile "nachzubauen". Auch diese Erkenntnis ist für unsere Jugendlichen wichtig, alt und neu können und müssen sich oft sinnvoll ergänzen. Die Idee ist, diese Werkstatt auch über die "Zinneberg-Welt" hinaus anzubieten, Vernetzungen zu Glonn und Umgebung aufzubauen.

Weiters ist ein Offener Treff geplant für die Kindern und Jugendlichen von Zinneberg. HIer soll es Angebote zu unterschiedlichen Themen geben. Weitere außerschulische Bildungsangebote stehen aber auch für Wohngruppen, Ganztagesschule, Tagesstätte auf dem Plan.

DANKE dem Stelleninhaber und vor allem auch allen, die diese Stelle finanzieren. Damit wird jungen Menschen die Chance des ganzheitlichen Lernens über das Klassenzimmer hinaus gegeben. Vor allem aber wird im wahrsten Sinne des Wortes die Chance "be-greiflich", welch Glück es sein kann, sich aktiv einzubringen und Verantwortung für "die Welt, in der wir leben" mit zu übernehmen.

          

Die Milch macht's! Das heißt, das was von ihr übrig bleibt! Oder vielmehr, das was man daraus macht!

 In diesem Fall einen fetzigen Geldbeutel aus Tetrapack!

 

M.E.??!! Klar?? - oder wie ein Bienenstich zu einer Sanierung beitragen kann! - Einweihung der neuen Kreativ-Werkstatt

"M.E."?! - Das dürfte ziemlich allen Kollegen*innen auf Schloss Zinneberg klar sein, was damit gemeint ist! Nicht zuletzt haben die Jubiläumsjahre dazu beigetragen, um endgültig zu wissen, dass dieses Kürzel für "Maria Eufrasia" steht! Endlich gepeilt?! Wenn ja - dann dürfen Sie jetzt aber nochmals umdenken. Denn seit der Einweihung der sanierten und neu gestalteten Kreativ-Werkstatt steht M.E. noch für eine zweite Persone: Martin Esterl - eben M.E.! Martin Esterl war mehrere Jahre engagierter Lehrer in der Zinneberger Schule, bevor er Glonner Bürgermeister wurde. Die Verbundenheit zu Zinneberg und insbesondere zur Kinder- und Jugendhilfe ist geblieben. Noch vor seinem Tod im Dezember 2018 erklärte er, dass statt Kranzspenden, eine Spende für die soziale Arbeit auf Schloss Zinneberg gegeben werden soll. Diese großzügigen Spenden sowie die Aktion der "Helfenden Hände", eine Initiative von Lions Ebersberg und der Ebersberger Zeitung, ermöglichten die Sanierung eines Gewölbes in Zinneberg.Natürlich waren auch viele weiteren "helfenden Hände" mit dabei, dass die Räumlichkeiten so werden konnten wie sie jetzt sind. Allen voran gilt der Danke Walter Mündel, Vorsitzender des Fördervereins Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg e.V. sowie der sauberen Handwerksarbeit unserer Haustechnik.

        

Mit einem Bienenstich fing alles an und endete bei der feierlichen Einweihung, bei der das rote Band zum Durchschneiden nicht fehlte. Foto: S. Niedermaier, Ebersberger Zeitung

Fortan wird hier die Kreativ-Werkstatt wieder ihren Platz haben. Aber warum "Bienenstich"? Bei einem Bienenstich im Zinneberger Klostercafe wurde die Idee geboren, dass uns die Aktion "Helfende Hände" unterstützen könnte. Werner Miller, einer der Initiatoren neben MIchael Acker von der Ebersberger Zeitung, war nicht nur von der Idee der Kreativ-Werkstatt angetan, sondern auch vom Zinneberger Bienenstich - ein "Geheimtipp", wie er bei der Einweihung der M.E.-Werkstatt betonte, der gekauft, "bei mir zuhause niemals die Morgenröte erblickt." Eine philosophische Aussage, verbunden mit der Zusage das Projekt zu unterstützen. Und somit konnte dank Martin Esterl und dem "Projekt Helfende Hände" eine feine Sache entstehen. Fortan wird hier nicht nur das vorberufliche Förderprogramm FLLAPS seinen Sitz haben, sondern auch die "Mädchenbibliothek", der Freizeitarbeitskreis mit seinen Angeboten, ein "Offener Zinneberg Treff" mit vielen außerschulischen Bildungsangeboten und eine Reparatur-Werkstatt. Letzteres wird von Ralph Hölting geleitet und möchte dem "Wegwerf-Wahn" entgegenwirken und Spaß am Selber-Reparieren von Dingen des Alltags entwickeln. Ein Beitrag unter vielen, den Umwelt- und Mitweltgedanken nachhaltig aufzugreifen! In diesem Sinne: "Die M.E. - Werkstatt ist eröffnet!!!!!!"

Zwei, die sich verstehen und zu Zinneberg gehören: M.E. - Martin Esterl und M.E. - Maria Eufrasia!

 

 

Music for kids 2.0 - Hymne "Zinneberg special"

Bereits 2019 konnten Kinder und Jugendliche unserer Mittelschule an dem Projekt "Music for Kids" mirwirken, das von der Regierung von Oberbayern finanziert wird. Anfang dieses Jahres nun, war das Ziel, eine Schulhymne zu komponieren. Diese wurde so gut, dass wir diesen RAP gleich für die gesamte Einrichtung "adoptiert" haben. Hat sie doch als Thema jenen Satz, der als Markenzeichen von Schloss Zinneberg gilt: "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!"

Sie  können ihn hier hören oder auf der ersten Seite unserer Homepage. Dort sind mittlerweile einige sehr gute musikalische Beiträge "rund um Zinneberg" und der Ordensgemeinschaft der Schwestern vom Guten Hirten verankert. Viel Freude beim Hören!

 

Zeitung

 

"Sing a song writer!" - Music for Kids auf Schloss Zinneberg - unsere "Stars"

HIER ZUM ANHÖREN: UNSERE ZINNEBERG-HYMNE 2020:

"Mehr wert als die ganze Welt!"

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"Auf den roten Faden kommt es an!" - Herzlich Willkommen 2020!


Jede Gesellschaft, jede Familie, jeder Verein braucht Kultur und hat Kultur. Kultur meint das Zusammenspiel von Bräuchen, Rituale, Sprache, Aktionen, Feste, Feierlichkeiten, Gepflogenheiten, Fachlichkeit, Kunst und Kultur usw. usw. Auch so ein Haus wie Schloss Zinneberg hat und braucht Kultur, also ein Geflecht, das Halt und Orientierung für den Alltag gibt. Unser Organisationskultur  ist wie ein "roter Faden", der uns für unseren Alltag in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, aber auch in den anderen Bereichen des Hauses eine Linie vorgibt, uns als Dienstgemeinschaft untersützt, unserem Haus das "gewisse Etwas" gibt. So gehören bei uns zur Kultur des Hauses drei feste Termine am Jahresanfang: der Zinneberger Neujahrsempfang für den Freundeskreis des Hauses, die Neujahrsmediation für Schülerr*innen, Mitarbeiter*innen, und Freunde*innen des Hauses und der Stehempfang im Vestibül des Schlosses für die Dienstgemeinschaft des Hauses. "Einen roten Faden" für sein Leben haben, war Thema der beeindruckenden Jahresanfangsmeditation, gestaltet vom Zinneberger Pastoralkreis. Wer keinen roten Faden für sein Leben hat, läuft Gefahr, die Orientierung und vielleicht auch sich selbst zu verlieren.  

Der Neujahrsempfang und der in Bild und Ton zusammengestellte Jahresrückblick, zu dem die Mitarbeiter*innen  im Historischen Jagdsaal von Schloss Zinneberg eingeladen waren, verdeutlichte das was wir sind: eine Arbeitsgemeinschaft, die sich den Alltag nicht leicht macht, die aber umso mehr die Leichtigkeit/ den Humor, die Wertschätzung untereinander, die gegenseitige Unterstützung im Alltag als "roten Faden" lebt und davon lebt!

Das Leitbildthema des Jahres ist ebenfalls ein "roter Faden", der uns alle herausfordert unsere Fachkompetenz und unser Arbeiten dynamisch und aktuell zu halten, uns immer wieder von unserer Tradition her auf den Prüfstand zu stellen. Deshalb geben wir uns ein Jahresthema, orientiert am Leitbild der Schwestern vom Guten Hirten. In diesem Jahr ist ein Zitat Maria Eufrasia Pelletiers (1796 - 1868) ein Aufhänger:

"Und wenn es nur acht von Euch auf der Welt gäbe, die unseren Auftrag mit Überzeugung leben, wäre mir nicht bang!"

Was für ein Mut!!! Was für ein Auftrag! Unsere Welt braucht die Gesinnung von Guten Hirten*innen, mehr denn je!  Dort, wo wir stehen kann der rote Faden des Friedens und der Verständigung gesponnen werden. Und so endete die kurzweilige, amüsante Neujahrsveranstaltung in diesem Jahr besinnlich und herausfordernd zugleich: mit der Europahymne und ihrer Forderung "Alle Menschen werden Brüder..." Das ist die Kultur, die diese Welt braucht...und wenn es nur acht sind, die diese Forderung leben, wäre die Welt ein Stück besser!

Herzlich Willkommen 2020 in diesem Sinne und wie gesagt: "Auf den roten Faden kommt es an!"

Neujahrsempfang des Zinneberger Freundeskreises vor dem erleuchteten Schloss!

     

"Was ist mein roter Faden im Leben?" - Neujahrsmediation in der Zinneberger Klosterkirche und anschließender Stehempfang im Vestibül! Eine Kultur will gelebt sein, damit sie zum Halt wird!

Gesegnetes Jahr 2020! Finden Sie Ihren roten Faden!

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