Aktuelles September 2012

 

Startschuss Schuljahr 2012! - Allen einen guten Anfang!

So schnell liegen Endspurt und Neustart beisammen! 6 Wochen Ferien waren einerseits eine lange Zeit, andrerseits standen auch die "Räder" im Haus nicht still. Viele Kolleginnen und Kollegen waren auch in dieser Zeit tätig, sei es bei mehr oder weniger dynamischen Ferienunternehmungen oder in den verschiedenen anderen Bereichen - Verwaltung, Küche, Haustechnik, Garten, Hauswirtschaft. Es ist in einer Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung nicht möglich, vor die Türe das Schild "Betriebsferien" zu hängen. Vieles muss bereits in den Ferien wieder für das neue Schul- und Jugendhilfejahr vorbereitet werden. Sogar das aller-,aller-,allerletzte Zinneberger Sommerfest wurde noch im August gefeiert. Die Zinneberger Kinderkrippe lässt sich damit immer Zeit, bis der allergrößte Sommerfestrummel vorbei ist.

Mitte August war es dann soweit! Die Zinneberger Turnhalle wurde abgerissen. Nach sage und schreibe nahezu 15 Jahre Planung, muss sie nun endgültig einer neuen Sporthalle weichen. Warum diese lange Zeit, wo doch im Laufe dieser Zeit viele Umbautätigkeiten auf Schloss Zinneberg unternommen wurden? Sagen wir so: sie hat es bisher getan und geschmückt z.B. bei den verschiedenen Festivitäten in Zinneberg, sah sie noch richtig gut aus. Andere Baumaßnahmen hatten deshalb immer wieder Vorrang. Ja, "Schminke" kann manches übertönen. Voraussichtlich im Frühjahr 2013 wird die neue Turnhale fertig sein - Hoff ma!

Den Auftakt im neuen Jugendhilfejahr startete der Ausbildungsbereich. Das neue Ausbildungsjahr begann am 3. September diesmal mit einer Einführungswoche. Sowohl die neuen Azubis als auch die "Alten" lernten sich untereinander und Ausbilder kennen und sie übten sich durch unterschiedliche Methoden Teamfindung. Die Azubis wurden eingewiesen in die Grundsätze des Hygienemanagement. Es wurde zusammen gekocht und eine Zinneberg Ralley unternommen. Neben einer Menge Spaß, ging es natürlich darum, den Azubis zu vermitteln, dass sie sich mit der Lehre auf einen "Profiweg" begeben. Neu in diesem Jahr ist der Ausbildungszweig "Fachkraft im Gastgewerbe". Diese zweijährige Ausbildung soll befähigen zum Einsatz in der Gastronomie und Hotelerie.

"Step by step" heißt es für die Azubis und für alle Jugendlichen auf Schloss Zinneberg, die Ziele erreichen möchten. So stand dieses Motto als Überschrift über den Schuljahresanfangsgottesdienst, vorbereitet vom Pastoralkreis von Schloss Zinneberg. Jede Klasse und die Ausbildungsgruppe bereitete jeweils ein Plakat vor mit den persönlichen Zielen der Einzelnen und der jeweiligen Gruppe. Sowohl eine echte Leiter in der Kirche fehlte nicht. Eine "Himmelsleiter" gab es dann noch im Anschluss an den Gottesdienst im Zinneberger Seepark zu sehen. Diese "Himmelsleiter" ist Teil des Zinneberger Sozialparcours, der an diesem Tag vonPfarrer Schönhuber aus Glonn gesegnet wurde. Wer zwischen Himmel und Erde "turnt" braucht den Segen "von oben", um sicher geerdet zu sein. Die Verantwortlichen für den Sozialparcours, Barbara Kostka und Rudi Gasteiger, erklärten den Kollegen und Kolleginnen das Element. Allein die Erklärung machte deutlich: es gehört Mut dazu, diese Leiter zu erklimmen.

Bei dieser Gelegenheit wurde auch die neu renovierte Seeparkbrücke gesegnet. Sepp Würz hat sie zusammen mit Bernhard Sigl und einer Jugendlichen aus Zinneberger Holz wieder hergestellt, nachdem sie von Vandalen vor einigen Monaten zerstört wurde. Was wäre Zinneberg ohne diese Brücke, die für sich als Symbol steht: Brückenbauer wollen wir sein in unserer Arbeit - für unsere Jugendlichen und Kinder, für uns untereinander als Dienstgemeinschaft, mit unserem Wirken in dieser Gesellschaft und Zeit. Dabei gilt es manchmal auch "Himmelsleitern" zu erstürmen - denn alles Wissen und Können, das wir in unsere Arbeit einbringen, braucht den Segen Gottes, um echt gut zu sein!

 

Brückenbauer!

Brückenbauer brauchen zur rechten Zeit die Weisheit, die Freude im Leben nicht zu kurz zu kommen lassen. Und dies genau war der Anlass für das Mitarbeiterfest 2012. Ein Diner en blanc sollte es diesmal sein! (Fast) ganz in Weiß präsenterten sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schloss Zinneberg bei einem festlichen "Flashmop" - neudeutsch gesagt, also bei einer Aktion, wo zu bestimmter Zeit alle das Gleiche machen. In diesem Fall, sich weiß gekleidet, an die Arbeit machen, Tische aufzubauen und zu decken, ein Buffet anzurichten....und dann gemeinsam zu essen, zu reden, froh zu sein, ein wenig "abhängen" vom Arbeitsalltag. Hier ist die Weisheit gerne zu Gast - bei einem weißen Fest!

 

Stilvoller Stehempfang - geordnet, nachdem der Run um die schönsten Plätze in der ehemaligen Orangerie von Schloss Zinneberg beendet war (ohne blaue Flecken, denn wie gesagt "weiß" war angesagt)

 

 

 

"Was gibt's an unseren Außenstellen?!"

Blick nach München/ St. Gabriel - Abschied und Willkommen!

16 Jahre lang war Dr. Jochen Ribbeck als Heimleiter in den Einrichtungen für Mutter und Kind in München/ St. Gabriel tätig. Seit September ist er mit einer anderen Aufgabe betraut worden. Im Zuge der Übernahme der neuen Außenstelle und den ersten Erfahrungen im ersten Jahr der Zusammenarbeit mit den neuen Bereichen, entstand die Idee, in St. Gabriel ein neues Projekt zu starten. Unter der Abkürzung "KIFAZ" soll der Versuch gestartet werden, ein Kinder- und Familienkompetenzzentrum an der Außenstelle zu gründen. Jochen Ribbeck ist Leiter dieses Projektes. Gleichzeitig hieß die Übernahme dieser neuen Aufgabe, Abschiednehmen von der bisherigen Tätigkeit. Im Rahmen einer Abschiedfeier dankten die Kolleginnen von Haus Debora (Wohngruppen für Mutter und Kind) sowie die Kinder von Kinderkrippe St. Gabriel und Kinderhaus ihrem bisherigen Leiter mit Sonnenblumen, Gesang und der Verleihung eines "Oscars".

Zuständig für die Wohngruppen für Mutter und Kind (Haus Debora) ist seit September Frau Gabi Schröder. Sie war 10 Jahre als Erziehungsleitung auf Schloss Zinneberg tätig, bevor sie sich für eine Sabbatzeit "absetzte". Ihre reiche Erfahrung und ihr fachliches Wissen bringt sie nun als pädagogische Leitung in Haus Debora ein. Schön, dass wir sie wieder haben!!!

Für alle, die mit den neuen Herausforderungen an der Außenstelle zu tun haben, den Mut und die Kraft die einzelnen "Himmelsleitern" zu erstürmen (s. vorausgehenden Artikel)....mit dem Segen "von oben" natürlich.

Sonnenblumen passen immer! - Jochen Ribbeck bei der Verabschiedung als Heimleiter und seiner Begrüßung zum Projektleiter!