Aktuelles Oktober 2010

 "Feiern ohne Ende!" - Drei Jubiläen der Ordensgemeinschaft

175 Jahre Schwestern vom Guten Hirten, 170 Jahre Schwestern vom Guten Hirten in Deutschland, 70 Jahre Heiligsprechung Maria Eufrasia Pelletier - wenn das kein Grund ist zum Feiern! In Verbindung mit dem Leitbildthema des Jahres - Wir setzen uns ein zum Heil des Menschen - finden seit September verschiedene Veranstaltungen statt, die sowohl die Thematik als auch die Jubiläen in den Mittelpunkt stellen sollen. Der Anfang wurde gesetzt mit einer Fußwallfahrt nach Birkenstein. Immerhin 40 km wollten bezwungen werden. 20 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machen sich am 2. Oktober auf den Weg um ihren "Rucksack" mit Anliegen, Dank usw. zum Wallfahrtsort nach Birkenstein zu tragen. Auch ein Azubi machte sich mit auf den Weg und meisterte die 40 km. Sein T-Shirt, das er auf diesem "längeren Spaziergang" trug, brachte es zum Ausdruck, was Zinneber die nächsten Wochen ereilt: Feiern ohne Ende.

Bei so einer Wallfahrt darf natürlich auch der Humor und die Gemütlichkeit nicht zu kurz kommen, denn Essen hält bekanntlich Leib und Seele zusammen.

     

 

"Feiern ohne Ende!" - Ob unterwegs nach Birkenstein oder.....

bei einer Betriebsversammlung der "besonderen Art" am 7. Oktober. Wer kann schon drei Jubiläen auf einen Streich begehen?!. Ein Film über das Leben der Ordensgründerin sowie der neue, sehr gelungene Kurzfilm "Alles eine Frage des Stills - Leben auf Schloss Zinneberg!", zusammen gestellt von unseren zwei Kolleginnen Luise Dirmhirn und Ingeborg Golla, standen im Mittelpunkt. Sr. Amica, Oberin und Trägervertretung, erläuterte, was es mit den drei Jubiläen so alles auf sich hat und leitete schließlich über auf einen weiteren Tagesordnungspunkt der Vesammlung. Dieser stand unter dem etwas merkwürdigen Motto: "Ein viertes Jubiläum - oder warum das Münchener Oktoberfest etwas zu tun hat mit unserem Leitbildtheam". Sr. Christophora, Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung, versuchte symbolisch an einigen Oktoberfest-Besonderheiten (Tradition, Blasmusik, Gebrannte Mandeln, Kokosnuss, Müncher Verkehrsverbund, Menschenmassen, Luftballon, Vogelpfeiferl) einen Bezug zum Auftrag von Schloss Zinneberg, nämlich ganzheitlicher Einsatz zum Heil der uns anvertrauten Kinder und Jugendlichen, herzustellen. Natürlich durfte dabei auch das "Ozapft is!" nicht fehlen - natürlich alkoholfrei!.

 

"Ozapft is!" - natürlich alkoholfrei, aber ohne Stimmungsschwund!

 

Weiter ging es im Feierreigen mit einem Kräuterseminar, der Zinneberger Kocharena, die zugunsten eines Mikrokredites für Kinder und Frauen in Kenia veranstaltet wurde. Unter dem Motto "Gegen alles ist ein Kraut gewachsten!" bereitete das Kräuterteam, Renate Beck, Gunda Winkler, Traudl Albert und Irmgard Rieger, diesen "gesunden Nachmittag" für Ihre Kolleginnen. An vier Stationen wurden Informationen aus dem Klosterkräutergarten gegeben, Kräuterbrot und Kräuterbutter zubereitet, Balsam und Cremes hergestellt und Kräuterkränze gewunden. Stilvoll wurde alles allen zum Abschluss im Rahmen einer Ausstellung präsentiert. Auch Gäste waren eingeladen. Natürlich kam auch das gemeinsame Verkosten und Schwärmen über die tollen Ergebnisse nicht zu kurz. Ein großartiger Workshop - das war die einhellige Meinung, stimmungsvoll und eben gesund! Aber Gesundheit kann echt schmecken und gut aussehen, wie uns die Kolleginnen mit ihrem Wissen und ihren Fähigkeiten bewiesen.

Den Schlusspunkt setzte im Feierreigen vorerst die Kocharena, die am 20. Oktober  startete. 16 KollegInnen begaben sich auf die Spuren von Bocuse und Witzigmann. Das Vorbereitungsteam, Bernhard Hinterseher, Maritta Tolsdorf, Erika Schindler, Julia Portner und Birgit Halik, hatten sich allerhand einfallen lassen, um diese "schmackhafte Angelegenheit" über die Bühne gehen zu lassen. Die Teams wurden per Los gezogen und damit war auch das Schicksal besiegelt, was gekocht werden musste. Warenkörbe waren zusammen gestellt, die die ganze Angelegenheit um so spannender machten, denn zuerst ging es ans Rätseln, was man denn aus den Zutaten kochen könnte. Eine Jury, die sich aus Kolleginnen und zwei Azubis zusammen setzte, bewertete die Kategorien Teamarbeit, Organisation, "Spaßfaktor", Geschmack und Aussehen. Azubis standen mit Rat und Tat zur Seite und staunten nicht schlecht, was sie schon alles an Fachwissen beherrschen  und auf diese Weise unter Beweis stellen konnten. Die Ergebnisse: Gigantisch - gehobene Küche, vom Lammbraten über Kalbsschnitzel hin zu Fisch usw. natürlich incl.  Vorspeisen und Nachspeisen! Das beste Ergebnis aber:  Heil muss über den Tellerrand hinausschauen - im wahrsten Sinne des Wortes in diesem Fall! 700,-€ wurden für den Mikrokredit in Kenia "erkocht"!

 

 

Die gestrenge Jury bei der Kocharena! Vor allem Azubis wussten, worauf es ankommt in der Meisterküche!