Aktuelles Mai 2011

 

Ein Jahrzehnt Dynamik pur! - Jubiläum des Zinneberger Fördervereins

Fast genau auf den Tag waren es 10 Jahre! Damals am 26.5.2001 wurde der Förderverein "Zinneberger Kinder- und Jugendhilfe e.V." gegründet unter der Schirmherrschaft von Staatsministerin a.D. Christa Stewens. Über 110 Mitglieder konnte er bisher gewinnen und nahezu 170000 Euro spendeten seine Mitglieder bzw. wurden durch unterschiedlichste Aktionen "eingespielt". Das Geld geht mit Ausnahme von äußerst geringen Verwaltungskosten 1:1 in der Arbeit der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg. So konnten z.B. in all den Jahren für Jugendliche Reittherapie, Trommel- und Bandworkshops, Selbstsicherheitstrainings, Ausflüge und Klassenfahrten, unterschiedliche Anschaffungen für die einzelnen Bereiche gefördert werden. Dieses 10jährige Jubiläum war Anlass für eine kulturell-kulinarisch-kaberettistische Veranstaltung zum Thema "Es gibt nix bessers ois wos Guats!", zu dem der Förderverein Mitglieder und Interessierte einlud. Aufgespielt haben die Eichhofener Dormusi, kulturell-kabarettistische Anmerkungen zum Thema machte Sr. Christophora Eckl, Leiterin der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung.

Im Rahmen der Vorstandssitzung am 20.5. wurden die beiden Gründungsmitglieder Roberta und "Meppi" Windecker in den verdienten "Ruhestand" entlassen, allerdings mit dem Hinweis von der Vorsitzenden Erika Schindler: "Auch in diesem Bereich gibt es ja den so genannten "Unruhestand" und wir denken fast, dass es Euch ohne Förderverein etwas langweilig werden könnte!. Also, Ihr wisst ja dann, wohin Ihr Euch wenden könnt!" Herzlichen Dank den Beiden für ihr großes Engagement rund um die Jugendhilfe! Herzlichen Dank auch allen Mitgliedern und besonders dem Vorstand des Fördervereins! Weiter so!

In den "Fördervereins-Unruhestand" entlassen: Roberta und "Meppi" Windecker!

 

"Let´s talk about future!" - Azubis stehen Rede und Antwort

25 Jugendliche und junge Erwachsene tauschten sich aus aus, was es denn "so bringt" eine Lehre anzufangen. Die Azubis des 2. und 3. Lehrjahres in den Berufsfeldern Koch und Hauswirtschaft stellten sich den Fragen von BVJ-SchülerInnen(Berufsvorbereitungsjahr), die kurz vor dem Abschluss stehen und für die bald der oft zitierte "Ernst des Lebens" beginnt.

Viele Fragen gab es nicht von Seiten der Schüler, denn die die Berichte der Azubis waren so interessant, informativ und schlüssig. Diese brachen fast ins Schwärmen aus über die Chancen einer Ausbildung. "Du brauchst heute eine Berufsausbildung, wenn Du Dein Leben selbst in die Hand nehmen möchtes - sonst bist Du der Depp!!", erklärte Franzi den Anwesenden. So und ähnlich lautete das Gredo der teilnehmenden Auszubildenden: Eine Ausbildung ist wichtig! Vor allem die Lehre in Zinneberg, schilderten die angehenden jungen Köche und Hauswirtschafterinnen als "Chance, die Kurve zu kriegen!" Hier einige Statements: "Ich bin nach der 7. Klasse aus der Schule geflogen, dann habe ich ein BVJ in Zinneberg begonnen. Da gings mir dann gut. Dann habe ich eine Lehre angefangen und jetzt schon die Zwischenprüfung geschafft. Es geht mir richtig gut!". "Hier wird dir in allem geholfen!" "Wir haben auch oft richtig Gaudi!" "Ich habe schon eine andere Lehre abgebrochen. Die haben nur gefordert, aber geredet hat niemand mit mir. Auch nicht gefragt, wie es mir geht."

Auch die Highlights in der Zinneberger Ausbildung wurden benannt "Hier haben Lehrlinge sogar die Chance, ein Praktikum im Ausland zu machen. Ich war in Salzburg und dann auch noch in Frankreich", schwärmte Matthias, angehender Beikoch und Kochlehrling. "Die Veranstaltungen, wo es bis spät in die Nacht geht und wir kochen oder den Service übernehmen. Das ist cool!", findet Christoph aus dem 3. Lehrjahr. "Ich mach anschließend hier in Zinneberg noch meine Kochlehre!", erklärte er stolz.

Die Talkrunde war eine Idee von Gunda Winkler, Lehrkraft der BVJ's. Sie selbst hat einige der Azubis bei sich schon im BVJ unterrichtet und den Grundstein mitgelegt für diese Einstellung zu Ausbildung und Arbeit. Sie und unsere Ausbilder können stolz sein auf ihre Azubis. Der Einsatz macht Sinn. Keiner der Azubis "wollte gefallen". Sie haben das gesagt, was sie Tag für Tag erfahren und ihnen Zukunft eröffnet, deshalb: "Let's talk about future!"

"Talk im Schloss!" Azubis berichten über ihre Erfahrungen