Aktuelles Juni 2013

"Sie macht tatsächlich Spaß! - oder Keine Angst vor Bildung?!"

Es sollte ein Abenteuer werden! Im Vorfeld waren sich Kreisbildungswerk Ebersberg und Schloss Zinneberg einig, dass es ein Versuch sein sollte, die Fülle von Bildung für Klein, Groß, Jung und Alt schmackhaft zu machen. Ein buntes Vielerlei kam zusammen. Verschiedene Referentinnen und Referenten des KBW und von Schloss Zinneberg ließen ihr Können und ihre Fantasie walten: Kinderschminken, Vorträge über Pädagogik, Kräuterkunde, Einblick in die Digitalwelt,  Umweltfragen,  Erlebnispädagogik, ein Vortrag des Gedächtnisweltmeisters, Boris Konrad bis hin zum gewaltigen Orgelkonzert von Thomas Pfeiffer mit anschließender Meditation und vieles mehr. Das Wetter passte, die Politprominenz gab sich ein Stelldichein. Die Begrüßung sprach Landrat Robert Niedergesäß und auch die Fraktionsvorsitzende der CSU im Landtag, Christa Stewens, stattete "ihrem Zinneberg" einen Besuch ab. Jeder Besucher war angetan vom Programm und vom wunderschönen, liebevoll gestalteten Ambiente. So macht Bildung Spaß, auch wenn noch mehr Bildungshungrige wünschenswert gewesen werden. Machte der Titel vielleicht ein wenig Angst? Bildung hört nicht auf 1x1, Schulbank, Aufsatz, Ausbildung und Studium. Bildung ist ist ein lebenslanges Programm, meint alles, was den Horizont von uns Menschen erweitert hin zu mehr positivem Lebensgefühl, mehr Blickwinkel für das Leben, mehr Wissen und Verständnis für Zusammenhänge. Also werden auch wir wieder einmal so ein "Bildungsabenteuer" wagen - denn Bildung macht Spaß!!!!!   Übrigens: dank Spenden der Besucher und einem Teil des Eintrittsgeldes konnten 1000,- Euro zugunsten der Fluthilfe überwiesen werden. 

    

 

    

 

       

 

     

 

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"In eigener Sache oder in unser aller Angelegenheit!" - Verdienstmedaille der Bundesrepublik Deutschland für Sr. Dr. Christophora Eckl, Einrichtungsleiterin von Schloss Zinneberg

Für mich als Redakteurin unserer Homepage von Schloss Zinneberg ist es natürlich nicht ganz einfach, über mich selbst zu schreiben. Ich mach es dennoch, weil die Ehrung, die mir am 14. Juni 2013 zuteil wurde, letztlich uns alle in Zinneberg angeht.

Die "Verdienstmedaille .zum Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland" ist die höchste Auszeichnung unseres Staates für Personen, die für das Gemeinwohl wirken. Im Rahmen einer Feierstunde auf Schloss Zinneberg wurde diese Auszeichung im Namen von Bundespräsident Gauck vom Ebersberger Landrat, Robert Niedergesäß, an mich überreicht. Zu der kleinen Feier waren neben meiner Schwester, Olga Reischl, und meinen Mitschwestern, sowie Bürgermeister, Martin Esterl und dem Leitungsteam von Schloss Zinneberg all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingeladen, die mich seit meinem Einstieg auf Schloss Zinneberg im Dezember 2000 begleiteten, die also schon vor mir da waren. Dies war mir insofern wichtig, weil es vor allem Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter "der ersten Stunde" waren, die uns Schwestern vom Guten Hirten ermutigten, die Trägerschaft in äußerst schwieriger Zeit, nicht aufzugeben, die sich mit Herz und Verstand - mit Begeisterung - mit mir und uns ans Werk machten, Zinneberg auf der Basis einer guten Tradition "neu zu erfinden". 

Auch wenn uns im Laufe der letzten fast 13 Jahre viele Sorgen plagten, auch auf Zukunft plagen werden, kann ich behaupten: wir haben wunderbare Jahre hinter uns und wir blicken zuversichtlich nach vorne! Unser gemeinsames Mühen, vor allem aber die gemeinsame Überzeugung und Leidenschaft für unseren Auftrag, für unsere Philosophie sind es, die Zinneberg so lebendig, so liebenswert halten. So gesehen erachte ich diese Auszeichnung als eine Anerkennung unserer gemeinsamen Arbeit auf Schloss Zinneberg. Auch wenn bei uns "heroben auf dem Berg" nicht die heile Welt ist, auch wenn wir unsere blinden Flecken und Ecken haben,auch ich als Leitung meine Ecken und Kanten oft nicht verbergen kann - wir haben uns trotz aller Schwere unseres Auftrages eine Leichtigkeit, eine Freude in unserem Tun grundsätzlich bewahrt. Dafür danke ich allen unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dafür danke ich meinen Mitschwestern, die mit großer Toleranz und wachem Herzen alle Entwicklung mittragen. Danke möchte ich auch unseren Freunden und Wohltätern sagen, allen die unsere Arbeit mit Wertschätzung und Interesse begleiten. Danken möchte ich an dieser Stelle auch unseren Kindern und Jugendlichen, die sich uns anvetrauen, die mutig ihren persönlichen Weg suchen und sich auf uns verlassen. Das ist ihr Recht, diese Verlässlichkeit ist unsere Pflicht!  Und schließlich: ein dankbares Lächeln Richtung "Himmel", ein Gott sei Dank!

 

"Eine Scheune?!" - Neuer Konferenzraum

Es ist schon etwas Wahres dran an der Überschrift. Tatsächlich war die Verwaltung, in der auch der neue Konferenzraum seit Ende April zu finden ist, eine ehemalige Scheune. Freilich ist das lange Zeit her. Mit der Renovierung des Konferenzraumes erinnert freilich daran ein Holzverschlag. Sehr originell und wegweisend für die vielen Besprechungen und Gesprächsgruppen, die im neuen Konferenzraum nahezu Tag für Tag stattfinden. Ähnlich wie in einer Scheune, müssen hier gleich Getreide, Ideen und Meinungen eingebracht und gleich dem Dreschen von Korn in Handlungen, Verfahren, Projekte etc. umgesetzt werden. Dieser handwerkliche Charakter setzt sich symbolisch fort in der Innenausstattung des Konferenzraumes. Aus unterschiedlichen Zinneberger Hölzern wurde von Hausmeister Sepp Würz ein einmaliger Tisch geschreinert. Elektriker, Roman Kainz, stattete den Tisch mit der notwendigen Elektrik aus, denn auch in diesem verbinden sich Tradition und Innovation wieder einmal vortrefflich. Zitate der Ordensgründerin, Maria Eufrasia Pelletier, in den Tisch gefräst,  sollen die Konferierenden zusätzlich inspirieren. Den richtigen Farbton gaben Maler Andreas Matczynski und Richard Staudinger dem neuen Raum. Ursula Mayer war tagelang beschäftigt die neuen Stühle noch speziell mit ökologischen Holzschutz zu bearbeitern und schließlich gaben die Kolleginnen der Hauswirtschaft und der Ausbildung, Renate Beck und Irene Riedl sowie Irmi Rieger dem "Handwerklichen Kunstwerk" den letzten Schliff. DankAlexander Liegl wurde die "Werkstatt" dann auch noch mit der nötigen Technik ausgestattet. Ein Dank gilt Innenarchitektin Marlene Hörgstetter, die sich wieder einmal  in Zinneberg mit ihren Planungen einen Namen gemacht hat.

           

Zinneberg Nr. 4 - Der neu gestaltete Konferenzraum! Ehemalige Scheune, moderne "Denk-Werkstatt", ausgedacht und umgesetzt von Zinnberger Originale nach dem Motto Maria Eufrasias "Ein einziges Herz kann alles beleben!"