Aktuelles Juni 2009

 

"Ein Schloss - eine Nacht - 10 Konzerte!"

Unter diesem Motto fand die "Nacht der Chöre" am 27. Juni auf Schloss Zinneberg statt. Thomas Pfeiffer hat seine musikalischen Freunde gerufen und diese gaben mit ihren einzelnen Chören und verschiedenen insturmentalen Einlagen das Beste - und das alles zugunsten einer Orgel für die Klosterkirche Zinneberg.  Die Mitwirkenden waren der Chor- und Orchesterverein Glonn, Chor Undique, Collegium Vocale Ebersberg, der Evangelische Kirchenchor Grafing, die Glonner und Grafinger Chorkinder, Choir's grossing plus Band und der Kammerchor Con Motto. Von 19  bis 1 Uhr erklang Zinneberg nicht nur in den schönsten musikalischen Farben, sondern tatsächlich untermalten verschiedene bunte Scheinwerfer die Fassade des Schlosses - ein  Ambiente und ein Erlebnis, das den ca. 1000 BesucherInnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Den Höhepunkt bildete die gemeinsame Komplet (Nachtgebet der Kirche) in der Klosterkirche, gestaltet von den insgesamt 200 Mitwirkenden.

Ein Fest muss nachwirken und so darf es niemand wundern, dass einige Mitwirkende, Gäste und all jene, die an diesem Abend "hinter der Bühne" ihren Einsatz unermüdlich taten, diese Nacht noch bis fast zum Anbruch des Tages ausklingen ließen - ohne zu singen!

       

Von Klassik über Weltlich zu Pop und Rock - alles war geboten von jung und alt für jung und alt...und dazwischen durfte eine Pause erlaubt sein!

     

 

"Made in Zinneberg!" oder Qualität zahlt sich aus!"

Gleich vorweg: Schloss Zinneberg versteht sich nicht als ein Wirtschaftsunternehmen, wenn gleich es ein Unternehmen ist - im übertragenen Sinn, als auch im wirtschaftlichen Sinn. Wir unternehmen etwas auf Schloss Zinneberg, Tag für Tag, Jahr für Jahr für die uns anvertrauten Kinder und jungen Menschen. Wir unternehmen deshalb etwas, um unsere Fachlichkeit immer aktuell zu halten. Wir unternehmen deshalb etwas, um auch unsere Gebäude, Räumlichkeiten "in Schuss" zu halten. Wir unternehmen etwas, dass unsere Finanzen stimmen und wir unternehmen etwas, dass unsere MItarbeiterinnen und Mitarbeiter, sich ihrem Auftrag stellen und sich eingebunden und verantwortlich fühlen für das "Unternehmen Zinneberg".

Über 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt derzeit Schloss Zinneberg. Wir haben in den letzten Jahren nicht Stellen abgebaut, sondern aufgebaut, Bereiche nicht geschlossen, sondern neu entwickelt.  In Zeiten von Krisen hat Schloss Zinneberg investiert mit Blick auf die Zukunft. Eines war hierbei immer leitend: was wir tun soll Qualität haben. Qualität, um unseren Auftrag bestmöglich zu erfüllen; Qualität als Basis für gute Zusammenarbeit mit Ämtern und Behörden, Eltern und Gemeinwesen; Qualität, die den Blick hat auf Zeit und Situation, Qualität, die darauf abzielt, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrem Engagement und ihrer Verantwortungsfähigkeit zu stärken, ihnen mehr zu bieten "als nur" einen Arbeitsplatz. Für die Schwestern vom Guten Hirten und Schloss Zinneberg sind Wörter wie "unternehmerisches Denken und Handeln", "Effizienz" oder "Qualitätsmanagement" keine Un-Wörter, im Gegenteil. Sie werden mit Leben gefüllt. Gerade das Qualtiätsmanagement, das in Zinneberg nach DINEN ISO 9001:2000 nun schon seit mehr als 8 Jahren durchgeführt wird, zeugt davon. Ein derartig vielschichtiges Haus kann wie Puzzle verstanden werden, dessen Teile sich gut ineinander fügen müssen. Es braucht gemeinsame Regeln, Konzepte, Verfahren, die helfen im Alltag nicht immer wieder "bei Adam und Eva" anfangen zu müssen. Das ist Qualitätsmanagment. Doch es muss lebendig gehalten werden, darf nicht im Aktenschrank "verstauben". Deshalb bedarf es immer wieder Auffrischungskuren. Aus diesem Grund fand im Mai eine zweitägige Schulung für alle Qualitätsbeauftragten des Hauses statt, in dessen Rahmen der fachliche Hintergrund von Qualitätsmanagment nochmals erläutert wurde. Ab Ende Juni starten dann die so genannten Audits in allen Bereichen. Die Kolleginnen und Kollegen lassen ihre Arbeit auf dem Prüfstand stellen. Dazu besuchen die einzelnen Qualitätsbeauftragten unterschiedliche Arbeitsbereiche im Haus und dann "wird gredt' mitanand" ....über die Arbeit und Gott und die Welt (letzteres tatsächlich, denn es geht auch beim Qualitätsmanagment auch immer um das Leitbild eines Hauses). Qualität made in Zinneberg!

      

Qualität: Arbeit und Freude gut kombiniert. Die Qualitätsbeauftragten bei der Schulung und dann scheinbar "luftig leicht" im Einsatz (die Luftballone dienten als Einteilung für eine Gruppenarbeit, aber auch zur Belustigung)

 

Tour de France auf Schloss Zinneberg

Na ja - es stimmt nicht ganz, aber doch ein wenig! Anlässlich des Namenstagsfestes der Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten, Maria Eufrasia Pelletier, organisierte der Pastoralkreis der Kinder- und Jugendhilfe einen Postenlauf zum Thema  "Maria Eufrasia" für die Wohngruppen des Heilpädagogischen Heimes. Anhand von Fotografien mussten die einzelnen Standorte gefunden werden. Hier galt es Fragen zu beantworten oder Aktionen durchzuführen, wie z.B. Szenen spielen aus dem Leben der Ordensgründerin. Der "Endspurt" fand dann im Schlosspark statt, wo anhand der beantworteten Fragen, gemeinsam ein Lösungssatz zu erstellen war. "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt", so die Lösung, die schnell gefunden war...denn schließlich lockte der Preis: Eis für alle! Übrigens: vor einigen Jahren startete die Tour de France auf der Geburtsinsel unserer Ordensgründerin, auf der Atlantikinsel Noirmoutier/ Frankreich. Also doch Tour de France!

Lösung perfekt: "Ein Mensch ist mehr wert als die ganze Welt!"...natürlich auch zwei sind mehr wert.

 

"Und dann kommt der Bummi!"...und der Glonner Gemeinderat

Bummi, ein Teddybär und Liebling der Sternfunkenkinder in der Kinderkrippe "Guter Hirte" gab sich die Ehre Mitte Juni und stellte  den Damen und Herren des Glonner Gemeinderates seine tägliche wichtige Aufgabe vor: die Kleinen auf den Mittagsschlaf einzustimmen. Dies und viele andere wichtige Dinge erfuhren die Damen und Herren Gemeinderäte bei ihrem Besuch in der Zinneberger Kinderkrippe. Krippenleitung Birgit Halik und ihr Team mit Marianne Stemmer, Alexandra Bartl und Anni Holzbauer stellten den Alltag der Sonnenstrahl- und Sternfunkengruppe anschaulich in den einzelnen Bereichen der Kinderkrippe dar, unterstützt von einigen Elternbeiratsmitgliedern und dem kleinen Leon, der kleinen Kathinka, Anastasia und Caroline, die "ihre Kinderkrippe" auf ihre Weise vorführten.

So konnte man/frau an diesem Nachmittag z.B. erfahren, dass hier "nicht bloß gespielt" wird, sondern dass die kleinen Buben und Mädchen liebevoll und ganz individuell begleitet und unterstüzt werden, sich und ihre Umwelt mehr und mehr kennen zu lernen. Was ist z.B. ein Pritscheltag? Das die große Plantschaktion, die wöchentlich im Sanitärbereich der Gruppen stattfindet, um den Kindern, das Element Wasser nahe zu bringen, sie in ihrer Freude an diesem Element zu bestärken. Aber auch viel gesungen, getanzt, geklatscht, im Sand, "im Batz" (hochdeutsch "Matsch") wird tagtäglich gespielt .... und natürlich wird Bilderbuch angeschaut - von vorn bis hinten, von hinten bis vorn, kreuz und quer, außer da fährt gerade ein Auto vorbei oder ein Vogel sitzt auf der Veranda. Dann heißt es für die Kolleginnen schnell umschalten und darauf Bezug nehmen, denn die Situation hat den Vorrang bei Kindern dieses Alters. Das höchste allerdings ist das "Buff-Fahren", wie die Kolleginnen erklärten.  Der "Buff" das ist der große Kinderwagen für sechs Mitfahrer, der die Straßen von Zinneberg täglich mehrmals "unsicher" macht - zur Freude aller Zinneberger. Bürgermeister Martin Esterl und seine KollegInnen bekamen einen eindrucksvollen Anschauungsunterricht über die Chancen einer Kinderkrippe und die  Leistung, die Birgit Halik und ihr Team jeden Tag vollbringen. Neben ihrem Fachkönnen und ihrem Engagment fehlt ihnen freilich eines, wie sie immer wieder betonen: 10 Hände pro Person mehr, denn Hände, die halten, trösten, streicheln, füttern, wickeln usw. sind vor allem gefragt.

 

Künftiger Gemeinderat von Glonn??!!