Aktuelles Januar 2010

Brücken bauen! - Neujahrsempfang auf Schloss Zinneberg

Der Jugendgottesdienst am 12. Januar zum Jahresanfang stand unter dem Motto "Brückenbauen". Der Pastoralkreis der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung bereitete die Meditation in der Zinneberger Klosterkirche für alle Jugendlichen sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Ein sehr jugendgemäßer Gottesdienst, was aber auch die "etwas älteren" Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht im Geringsten störte.  Lieder von Simon und Garfunkel und Xavier Naidoo, bei denen tatsächlich passende Lieder zum Thema gefunden wurden, umrahmten die besinnlichen Gedanken. Denn Religion fängt halt nicht erst bei Katholisch und Evangelisch an, sondern im weitesten Sinn überall, wo sich Menschen "über ihren Tellerrand hinaus" Gedanken machen über sich, die Welt...und Gott nachzudenken). Jugendsozialarbeiter Kurt Altmann baute zusammen mit Jugendlichen vor dem Altar eine Brücke und Jugendliche als auch die Mitarbeiter waren aufgefordert eine Fürbitte zu sprechen. Ein Stein wurde dabei symbolisch auf die Brücke gelegt.

Nach dem Gottesdienst waren alle Jugendlichen zu Tee und Lebkuchen vor das Schloss eingeladen, sozusagen als "Brücke hin zum Unterricht", der dannach wieder stattfand. Wie das Bild zeigt: der Gottesdienst hat doch "Erfolg" gehabt. Brücken bauen, symbolisch verstanden - Verbindungen von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz. Was so ein Kinderpunsch alles bewirkt bzw. was sich der junge Tee-Künstler dabei gedacht hat?

Von Herz zu Herz - Brücken bauen! Warum nicht mal mit Kinderpunsch?

Im Anschluss daran waren alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dann  eingeladen zum Neujahrsempfang in den Zinneberger Seepark. Ein etwas außergewöhnlicher Ort für einen Neujahrsempfang, aber passend zum Thema; denn die im Herbst neu erstellte Seeparkbrücke wurde gesegnet. Und was ist das neue Jahr anderes als eine symbolische Brücke, die es gilt innerhalb 12 Monate zu gehen und dabei selbst immer wieder zum Brückenbauer zu werden....eben: Verbindungen zu schaffen von Mensch zu Mensch, von Herz zu Herz? Angestoßen wurde dann allerdings nicht mit Kinderpunsch, sondern mit Sekt. Sollte von einem Mitarbeiter auch ein Herz damit in den Schnee gegossen worden sein, man konnte es nicht sehen. Sekt hebt sich nicht so gut ab vom Weiß der Winterlandschaft, wie roter Tee. Aber eines ist gewiss, dass die Dienstgemeinschaft von Schloss Zinneberg, ihren Auftrag in der Gesinnung von Brückenbauern sieht, Brückenbauern mit Herz und Verstand. 

Die "neue" Seeparkbrücke, gebaut ebenfalls mit Herz und Verstand!..und "begossen" beim Naujahrsempfang.

Zum neuen Jahr eine Forelle! - Schwestern vom Guten Hirten für Ihr soziales Engagement geehrt!

Es handelt sich nicht um "Forelle Müllerinnen Art" oder "Forelle blau", nein - es handelt sich um das Wappentier der Glonner Marktgemeinde. In Form einer vor "Lebendigkeit strotzenden"  Porzellan-Forellen-Fiigur wird sie überreicht für Verdienste, die besonders durch  soziales, kreatives Engagement gekennzeichnet sind. Bürgermeister Martin Esterl zeichnete die Schwestern vom Guten Hirten aus Zinneberg für ihre soziale Tätigkeit seit 1927 in der Marktgemeinde Glonn aus. Esterl betonte besonders "die Wendigkeit und die Lebendigkeit", wenn es darum gilt, Angebote für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Schloss Zinneberg gehört mittlerweile zu einem der größten Arbeitgeber in der Marktgemeinde Glonn mit seinen 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. 2/3 der Kinder und Jugendliche, die auf Schloss Zinneberg begleitet werden kommen aus dem Landkreis. 

Zusammen mit den Schwestern vom Guten Hirten wurden auch die ebenfalls im Ort ansässigen Franziskanerinnen geehrt, die ebenfalls seit 1927 im Glonner Altenheim tätig sind.