Aktuelles Februar 2012

 

"Action-Pur-Tag" - Einkehrtag der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

"Das ist ja ein Action-Pur-Tag für Mitarbeiter", stellte eine Kollegin beim diesjährigen Einkehrtag der Mitarbeiter auf Schloss Zinneberg fest. Tatsächlich wurde es weder eintönig, noch einseitig. An verschiedenen Stationen konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Gedanken machen über das eigene Leben, ihre Verbindung zu Gott, ihre Glaubens- und Lebensfragen. Bewegung war also angesagt an diesem Tag. Glaube ist Bewegung, darf sich nicht verhärten in starren Strukturen, sondern hat allein die Richtschnur "Gott" - dieser Gott, der die Liebe und ein Freund des Lebens ist. Die Stationen zeigten sich bunt: Das gab es einen "Kreuzweg für Eilige", eine Gesprächsrunde im Wintergarten,  Klärung möglicher Unterschiede der Begriffe "Kirche, Religion, Christlich, Spiritualität", "Kreuzungs-Meditation" und einen Gang über einen Laufsteg unter dem Motto "Nichts für Mannequin". An einer weiteren Station wurde der Religionsbegriff näher untersucht. Ausgangspunkt ist hierbei die in den letzten Jahren entwickelte Theorie der Philosophisch Theologischen Hochschule in Benediktbeuern. Demnach kann der Religionsbegriff auf drei Ebenen gesehen werden: 1. Ebene: Im Bereich des Religiösen befindet sich der Mensch, in dem er bereits über den eigenen Tellerrand hinaus blickt und sich einem "DU" zu wendet; 2. Ebene: Im Bereich des Religiösen befindet sich der Mensch auch dann, wenn er sich mit der Sinnfrage allgemein auseinander setzt; 3. Ebene: Erst auf dieser Ebene beginnt das Bedürfnis, seinen Glauben in Riten und Gebräuchen Ausdruck zu verleihen bzw. durch diese seinen Glauben Halt und Ausrichtung zu geben - sprich Zugehörigkeit zu einer Konfession. Gerade im Bereich der Konfessionen und im Bereich unserer Kirche gibt es noch so manche Sehnsucht, auf dass die Kirche eines sei: eine Gemeinschaft von Glaubenden, egal welchen Standes, Alters, Lebensentwurfs, die unterwegs ist und für die nur eines der Maßstab ist - die Liebe. Was passte besser dazu, als diese und andere Sehnsüchte in Form von leichten, fröhlichen, bunten Seifenblasen in den Himmel zu schicken.

   

Reden über Gott und die Welt....und das was halt gibt!

   

Auf dem Laufsteg des Lebens - dazu muss man nicht Holywoodstar sein,

   

auch nicht, um seine Sehnsüchte in den Himmel zu senden! Sie kommen an 100%ig!

   

"Der gute Ton!" - Action-Pur-Tag 2012

Unter der Überschrift der "Gute Ton" fand im Februar der alljährliche Aktons-Tag der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung statt. Alle Klassen von der 5. Jahrgangsstufe über Berufsvorbereitungsjahr und Fachklassen der Azubis waren aufgerufen, an einem Stationenlauf teilzunehmen. Dieser wurde vorbereitet von Kolleginnen des Heimes und Lehrkräften der Schule. Jede Station nahm sich "den guten Ton" vor. Hierzu ein Telegrafen-Bericht von Sandra, einer Teilnehmerin:

"Mittwoch, den 15.2. um 9.30 Uhr hat es angefangen! Wir mussten von Station zu Station laufen und Aufgaben erledigen wie z.B. "Becher Rap" oder "Lieder raten" oder "Stille Post" mit einem Röhrchen.Als wir damit fertig waren, haben wir immer Punkte dafür bekommen.  Am Ende saßen wir noch zusammen, bis es dann an das gemeinsame Mittagessen ging. Anschließend fand die Preisverleihung statt. Es gab drei Preise. Ende war um 12.45 Uhr. Und was haben wir gelernt: Den guten Ton! Dieser Action-Pur-Tag hat mir gefallen und ich würde es nochmals machen." Übrigens errang Sandra mit ihrer Klasse, dem Berufsvorbereitungsjahr HW/ Bäckereifach, einen ersten Preis für den guten Ton! Herzlichen Glückwunsch!

 

"Ohne Worte!"

 

"Der Hirte Jonathan!" - Kindersegnung 2012

Er hat es ihnen angetan, der kleine Hirte Jonathan! Schon seit einigen Wochen lebt er mit den Kindern in der Kinderkrippe. Er spricht, lacht, tanzt, tröstet die Kinder und erzählt ihnen Geschichten. Es sind Geschichten, wie der kleine Hirte seine Schafe hütet, wie er ein verlorenes Lämmchen wieder sucht und findet. Auch wenn es nur eine Figur ist, die die Kinder seit einiger Zeit begleitet, so wurde sie doch ganz lebendig. Lebendig ist er dennoch, weil die Kolleginnen der Kinderkrippe mit viel Sensibilität den kleinen Hirten reden, tanzen, trösten lassen durch ihre Erzählungen und durch ihr Spiel. Dieser kleine Hirte war auch dabei bei der Kindersegnung am 8. Februar. Diesmal hat er sogar ein Lied gesungen, d.h. Krippenleitung Birgit Halik hat ihn darin unterstützt....und so quirlig vorher die Kinder waren, als der Hirte kam, da waren alle Aug und Ohr. Der Glonner Pfarrer Sigi Schöpf spannte ganz kindgerecht den Bogen von dem Behütet-Sein durch Mama, Papa oder Oma und Opa hin zum Hirten Jonathan oder vielmehr zum Guten Hirten, der alle Groß und Klein liebt und sie begleitet auf allen Wegen. 

Vor dem Altar weideten dann plötzlich auch ganz viele Schafe, denn jedes große und kleine Kind durfte ein Schaf mitnehmen und aufstellen, ein Hirte braucht ja schließlich was zu tun! 

  

Hirten unter sich! - Und auf einmal war es ganz ruhig!