Aktuelles 2014

So edel ist Feiern auf Schloss Zinneberg! - Kultur- und Gästebereich

Einige bildliche  Impressionen, "eingefangen" von Katharina Beck

      

Feiern auf Schloss Zinneberg heißt -  Gestaltung auf individuellen Wunsch des Gastes!

 

     

Feiern auf Schloss Zinneberg heißt - die Details liebevoll im Auge!

 

       

Feiern auf Schloss Zinneberg heißt - stilvolles Ambiente!

 

Feiern auf Schloss Zinneberg heißt - junge Menschen in Ausbildung zu unterstützen!

nähere Infos s. Seite "Kultur- und Gästebereich"

 

 

Das Leben ist bunt! - Mit dem Segen Gottes und Faschingsgaudi in ein neues Jahr!

In Zinneberg liegt alles nah beieinander, sowohl Bereiche als auch Aktionen und Feierlichkeiten. Immer steht der Mensch im Mittelpunkt und die Sorge, wie er Geschmack am Leben, an seinem eigenen Leben finden kann. Das braucht Begleitung, auch von oben. In diesem Sinne fand auch zum Jahresbeginn wieder die Kindersegnung in der Klosterkirche statt....und in diesem Sinne heißt es auch "lets make party".  Das Leben ist bunt!

 

              

Das Leben ist vielfältig...und bunt und reicht in Zinneberg von der Kindersegnung bis zur fetzigen Faschingsparty im ehemaligen Schwimmbad! Und letztlich braucht alles den Segen von "oben"!

 

      

 

Zinneberger Frühlingsgrüße - So schön ist Frühling im Schloss!

         

Osternest - in Übergröße, und Über-Schönheit!

           

Zinneberger Frühjahrssingen mit über 300 Gästen

 

           

Zinneberger Osterbrunnen 

         

und Zinneberger Frühlingsmarkt....alles vom Feinsten! Warum? Weil wir Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben so wie viele ehrenamtlich Tätige....vom Feinsten!

 

Zu Gast auf Schloss Zinneberg! - Jugendpolitisches Frühlingsgespräch und mehr!

Landtagsabgeordneter Thomas Huber "erprobte" das monatlich stattfindende Frühstücksprojekt der Azubis aus dem Bereich Fachkraft im Gastgewerbe. Schulleiterin Rita König, Sr. Christophora und Konrektor, Sepp Klinger, probten mit. Bestanden - sowohl was die Leistung der Azubis angeht, als auch das Angebot an sich. "Nebenbei" fand dann auch noch ein sehr interessantes Jugendpolitisches Frühlingsgespräch statt. Wir freuen uns auf eine Wiederholung, vielleicht im Sommer?!

Zu kienem jugendpolitischen Frühlingsgespräch aber zu einem sehr angeregten Austausch (und auch zum Erproben des Zinneberger Frühstücksprojektes) kam die "Kreativ-Gruppe Oberpframmern" zu Besuch nach Zinneberg. 400,-brachte der Erlös einer Bastelaktion für den Weihnachtsbazar und damit eine wertvolle Unterstützung für den Zinneberger Ausbildungsbereich. Herzlichen Dank und jederzeit herzlich willkommen!

 

 

 

Auf die Atmosphäre kommt es an - Leitbildschulung 2014

Wie jedes Jahr fand auch 2014 eine "Betriebsversammlung der besonderen Art" statt und wie jedes Jahr stand das Leitbildthema des Jahres im Mittelpunkt. 2014 sind die Wesenszüge des Guten Hirten im Focus, die das Organisationsklima beeinflussen sollen: Freude/ Freundlichkeit, Vertrauen, Dankbarkeit/Wertschätzung und Barmherzigkeit. Letzteres ist ein alter Begriff, aber nach wie vor modern. Barmherzigkeit bedeutet: ich lasse dich nicht aus meiner Wertschätzung fallen, ich baue dir und mit dir Brücken, damit du deinen Weg gut weiter gehen kannst - trotz Probleme, gemeinsamer Schwierigkeiten etc. Wer braucht diese Haltung mehr als unsere Zeit? Aber auch die anderen Haltungen sind wichtig für Miteinander, ob in Familie, Partnerschaft, Freundschaft und auch am Arbeitsplatz - soll es mehr sein als ein bloßes Funktionieren und Arbeiten nach Plan.  Wir arbeiten auf einem sehr hohen fachlichen Niveau. Das ist von zentraler Bedeutung. Das Geheimnis für das Gelingen der Fachlichkeit und Ineinander von Professionen liegt tiefer. Es lag bei der Leitbildschulung wortwörtlich tiefer - nämlich im Schlosskeller. Dorthin begaben sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um dem Fundament von Schloss Zinneberg auf die Spur zu kommen und um symbolisch zu erkennen, dass diese Wesenszüge des Guten Hirten Fundament unserer Verständnisses von Dienstgemeinschaft sind. Die Betriebesversammlung fand jedoch nicht nur in den Tiefen statt, sondern fand ihre Fortsetzung im Zinneberger Seepark, im Garten und dann wieder vor dem Schloss. Auf vielfältige, bunte Art und Weise sollte das Thema den Kolleginnen und Kollegen nahe gebracht werden. Ein Flashmop, überlegt von einigen Kolleginnen, brachte Schwung in den ehrwürdigen Jagdsaal des Schlosses. Im Seepark hatten die Kolleginnen und Kollegen die Möglichkeit dem Kollegen/der Kollegin malein DANKE "aus echtem Holz" (also konkret!) zu sagen/zu schreiben. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie demnächst mal Richtung Schlosspforte spazieren. Die Bäumchen sind umstrickt! Eine Idee unserer Gärtner. Jeder Bereich hatte die Aufgabe ein Strickstück mit in die Betriebsversammlung zu bringen. Jeder "verewigte" sich mit seinem Strickteil und so entstand eine ganze Strickallee - nicht um ihrer selbstwillen, sondern von dem Gedanken her: Die Wesenszüge des Guten Hirten gelebt, schaffen eine bergende, wärmende Atmosphäre in einem Haus - für Mitarbeiter und für unsere Kinder und Jugendlichen, auch bei 30 Grad!

    

Danke sagen auf andere Art und Weise!

       

Biergarten im Seepark - da kommt Freude auf! Und dann ans Werk!

    

Atmosphäre will geschaffen (gestrickt) werden!

 

 

 

Morgens um 7 ist die Welt noch in Ordnung - Graf Arco Markt 2014

Eine beschauliche Ruhe liegt über Schloss Zinneberg vor dem Ansturm beim Graf Arco Markt. Alles steht bereits zwei Tage vor dem alljährlichen Sommermarkt. Es ist klar, was angeboten wird, die Einteilung der Stände steht, der Kühlwagen- und das Spülmobil ist geliefert, die Zelte liegen zum Aufbau bereit, ebenso die Biertischgarnituren, die Absperrung für die Parkplätze ist angebracht und vor allem die vielen ehrenamtlich Tätigen MitarbeiterInnen und Freunde des Hauses wissen, wo sie nach dem Startschuss ihren Platz haben. Kurz nach 7 Uhr rollen die ersten "Standler" an und Küchenchef, Bernhard Hinterseher, schiebt die erste Ladung Kartoffel in den Dämpfer, denn um 1/2 8 ist Anpfiff für die Kartoffelschäl-Parade zu Ehren des Grafen Arco. Ein Zentner Kartoffelsalat will zubereitet sein. Viele, viele Details im Hintergrund, bis sich Graf Arco auch im Jahr 2014 wieder die Ehre geben konnte. Danke allen unseren unermüdlichen Kolleginnen und Kollegen, dem Förderverein Kinder- und Jugendhilfe Schloss Zinneberg, den Freunden des Hauses, die Arco wieder auf die Sprünge geholfen haben!

"Morgen um 7 ist die Welt noch in Ordnung!"..

   

..bevor die heiße Kartoffel- und Küchenschlacht beginnt..

    

..und alles, was Rang und Namen hat  wieder einmal bei Arcos zu Gast ist..

   

..bis abends wieder Ruhe einkehrt im Zinneberger Schlosspark!

 

 

Künstler-Treff - Ausstellung zum Leitbild

Leitbildarbeit nimmt auf Schloss Zinneberg einen wichtigen Platz ein. Die gemeinsame Unternehmensphilosopie und die damit verbundenen Unternehmensgrundsätze nehmen 8 Leitgedanken ins Visier. Jedes Jahr steht unter einem Schwerpunkt. Im Jahr 2014 dreht es sich um die Wesenszüge des Guten Hirten, welche die Atmosphäre im Haus prägen sollen: Freundlichkeit/ Freude, Dankbarkeit/Wertschätzung, Vertrauen, Barmherzigkeit/die Chance des Brücken-Bauens. Unsere Kollegin, Elke Pitzer, hatte dazu die Idee, eine Ausstellung zum Thema zu organisieren mit Kunstwerken unserer JUgendlichen und unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die Ausstellung kann sich sehen lassen! Ganz unterschiedliche Objekte kamen zusammen, jedes für sich ein phantastisches Kunstwerk! Diese Ausstellung macht die wohltuende Vielfalt von Schloss ZInneberg erfahrbar. So samma halt, aber ohne "Mia san mir Gehabe" - denn: Vielfalt holt ein und grenzt nicht aus!

   

"Da können Sie sich eine Scheibe abschneiden!" -  Titel eines Kunstobjektes zu den Wesenszügen

   

Vertrauen und Freude "versüßen" den Alltag - ganz realistisch im Kunstobjekt rechts dargestellt: "Freuden-Blüten" aus Zucker

        

Kunst ist bunt und verbindet!

 

Kunst setzt zu Höhenflügen an und ist bodenständig! 

             

Kunst hält den Lebens-Spiegel vor!

 

Ein Jahrhunderbauwerk ist fertig - Einweihung der neuen Turnhalle

Es ist wirklich ein Jahrhundertbauwerk, eigentlich ein Jahrtausenbauwerk! Die ersten Planungen für die neue Turnhalle gehen auf das Jahr 1996 zurück, also nicht nur im letzten Jahrhundert sondern im letzten Jahrtausend. Vieles ist seiher auf Schloss Zinneberg saniert, umgebaut, neu gebaut worden. Die "gute alte Turnhalle" war trotz erheblicher Alterserscheinungen dennoch so gut gerüstet, dass sie bis vor zwei Jahren fast stand hielt. Sport hält bekanntlich ja fit! 2012 wurde sie abgerissen Abriss und mit dem Neubau begonnen. Dank der großen Unterstützung durch die Regierung von Oberbayern ist eine wunderschöne Halle entstanden. "Wie eine Villa!", sagte ein Jugendlicher. Andere drückten es im jugendlichen Jargon aus: "G...!" Er oder sie meinte bestimmt "genial". Am 28. Mai  konnte nun der Bau seiner Bestimmung übergeben werden - mit dem Segen "von oben" und mit einem bunten Auftaktprogramm, dass unsere Lehrkräfte der Mittel- und Berufsschule mit den Schülerinnen und Schülern grandios auf die Beine gestellt haben. 

      

Innen und außen - eine gelungene Angelegenheit!

           

Mit dem Segen Gottes viel Schwung auf Zukunft!

 

 

"Miteinander ins Gespräch kommen!" - CSU-Landtagsausschuss zu Gast

Herzlich willommen geheißen zum Schuljahresanfang haben wir auch die Mitgliedern des Sozialausschusses der CSU-Landtagsfraktion. Thomas Huber, MdL aus dem Landkreis Ebersberg,  lud seine Kollegen und seine Kollegin nach Zinneberg ein. Zusammen mit Rita König und Sepp Klinger, Schulleitung, Gabi Fercher, Erziehungsleitung des Heimes und Sr.Christophora Eckl, Leiterin der Kinder- und Jugendhilfe, informierten sich die Landtagsabgeordneten über aktuelle "Brand-Themen" aus dem Bereich Kinder- und Jugendhilfe. Es war eine sehr wohlwollende, wertschätzende Begegnung, wie "beide Fraktionen" am Ende feststellten. Wir Zinneberger hatten das Gefühl, dass engagierte, fachlich versierte und interesseirte Politiker uns gegenüber standen, die den Nachmittagdazu nutzen wollten, nicht selbst am Rednerpult zu stehen, sondern vor allem zuzuhören, nachzufragen und vor allem zu verstehen! 

"Hohes Haus im Schloss!" 

 

Durch die Blume! - Rosenseminar für ehrenamtlich Tätige!

Das Leitbildthema des Jahres stellt Wesenszüge des Guten Hirten in den Mittelpunkt, wie sie die Ordensgründerin der Schwestern vom Guten Hirten, Maria Eufrasia Pelletier (1796 - 1868), sah: Dankbarkeit, Freundlichkeit, Vertrauen und Barmherzigkeit. Dankbarkeit sollte mit diesem Rosenseminar augedrückt werden für die vielen Personen, die das Jahr über auf Schloss Zinneberg ehrenamtlich tätig sind. Dazu zählen viele aus dem Umkreis und auch viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Schloss Zinneberg, die neben ihrer dienstrechtlichen Verpflichtung so manche Stunde "umsonst" einbringen. "Nur" Frauen nahmen an diesem Workshop teil, der von  Henriette Dornberger aus Franken mit viel Begeisterung und Fachkönnen in den Pfingstferien durchgeführt wurde. Sie hat ihre Rosenkunst vor Kurzem auch im Bayerischen Fernsehen vorgestellt. Auch in so mancher Zeitschrift begegnet man ihr und und ihrer Liebe zu Rosen und der Kunst diese in Szene zu setzen. Aus natürlichen Materialien wie  Gras, Blätter, Blüten zaubert Frau Dornberger fantastische Tischdeko. Ebenso kreierte sie kulinarische Genüsse, alles untermalt mit Geschichten, Meditationen, Gedichte zum Letibild-Thema. Ein Genuss-Tag für Herz, Geist und Leib!  Sehr zur Freude der Teilnehmerinnen. Leider konnten nicht alle ehrenamtlich tätigen FRAUEN teilnehmen, Wiederholung ist also angesagt. Und die Ehrenamtsmänner?! Schau ma mal!

    

Liebe geht durch das Auge und durch den Magen!

   

 

Die ehrenamtlichen Rosen-Königinnen von Schloss Zinneberg! (Fotos: Jutta Ametsbichler)

 

Nicht ganz eine Turnhalle! - Werkeltag in der Kinderkrippe

Wie gesagt: es wurde keine Turnhalle, wenn auch der Werkeltag in der Kinderkrippe ganz unter dem Motto "Bewegung, Bewegung" stand. Bewegung war zunächst angesagt für die Eltern, die wieder kräftig mit Hand anlegten, um den Zinneberger Krippengarten noch schöner zu machen als er ohnehin ist. Gärtner Richard Staudinger hatte einiges bereits fachgerecht vorbereitet. Dann konnten die Eltern und die Kolleginnen und natürlich die kleinen Helfer und Helferinnen anfangen zu werkeln, damit die Sternfunken- und Sonnenstrahlkinder der beiden Gruppen unserer Krippe noch mehr Bewegungs- und Erfahrungsmöglichkeiten "draußen" haben.

    

Werkeln!!!

    

Ausprobieren! Barfußpfad (erst mal mit Schuhe) und eine interessante Röhrenkonstruktion!

Alles passt! Sauber gwerkelt!

 

Zinneberger Weltmeister - Sommer!!!

Der Juli ist der Monat des Abschiednehmens für viele Kinder und Jugendliche auf Schloss Zinneberg, die nach ihrer Schulzeit, ihrer Lehrzeit oder nach ihrer Zeit in der Kinderkrippe einen neuen Abschnitt beginnen. Wie jedes Jahr sind diese Abschiede eingebettet eine Reihe von Veranstaltungen. Was stand heuer näher als diese Feierlichkeiten unter das Motto "Weltmeister" zu stellen! Im Anschluss einige Bilder dazu. Wir dürfen uns bei dieser Gelegenheit herzlich bedanken, dass Sie die aktuellen Geschehnisse auf Schloss Zinneberg so interessiert im Blick haben! Wir wünschen Ihnen eine schöne Sommer- und Ferienzeit und melden uns zurück im Herbst, wenn das neue Zinneberger Weltmeister-Jahr beginnt

   

Ziele erreicht in Schule, Gruppe, Ausbildung! Weltmeister und Weltmeisterinnen! Denn Erfolge lassen sich nicht nur in Noten und Zertifikaten messen, sondern vor allem darin, ob ich mich als Person weiter entwickelt habe ob ich Freude habe am Spiel des Lebens und dafür Verantwortung übernehme!

    

Ausbildung zum Koch geschafft! Herzlichen Glücwunsch, lieber Christoph!

      

Was waren im vergangenem Schuljahr unsere "Trainingseinheiten"?

Und Top-Meldung! Eine "Trainerin" tritt nach 44 Berufsjahren vom Weltmeister-Training zurück, unsere Kollegin aus der Zinneberger Berufsschule, Gunda Winkler. Herzlichen Glückwunsch, dass Du über 2500 Schülerinnen und Schüler in dieser Zeit zu so mancher Weltmeisterschaft geführt oder den Grundstein dafür gelegt hast.

   

 

....ein Markenzeichen von Schloss Zinneberg! Angenommen Sein, so wie ich bin!

 

"Ich habe einen Platz!" - Allen einen guten Start in das neue Schul- Ausbildungs- und Jugendhilfejahr!!!!

Herzlich Willkommen im "neuen Jahr"!!! Für eine Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung beginnt das neue Jahr im September. Mit viel Schwung, mit so manchem Vorsatz, mit neuen Überraschungen und Herausforderungen startete in diesem Sinne das "Jahr" 14/15. Viele neue Kinder und Jugendliche haben ihren Platz auf Schloss Zinneberg gefunden.

So war auch der Schuljahresanfangsgottesdienst mit dem Thema überschrieben "Ich habe einen Platz!" Diese Überschrift ist aktueller denn je, angesichts der dramatischen Flüchtlingssituation. Die Welt scheint momentan wie aus den Angeln gehoben. Umso wichtiger ist, dass jeder und jede "an ihrem Platz" mit Verantwortung steht, um für andere einen sicheren Platz der Zuflucht, der Heimat, der Chance zur Weiterentwicklung zu geben. Kurzfristig hat die Berufsschule Schloss Zinneberg auf Bitten der Regierung von Oberbayern eine Klasse für Minderjährige unbegleitete männliche Flüchtlinge installiert. In den Wohngruppen haben mehrere Mädchen aus fernen Ländern Aufnahme gefunden und auch im vorberuflichen Förderprogramm stellten die Kolleginnen innerhalb einer Woche ihr komplettes pädagogisches Programm um. In jedem Bereich ging und geht es darum schnellsmöglich den jungen Menschen aus Eritraea, Athiopien und Somalia Hilfen an die Hand zu geben, sich im Alltag und in der Kultur zurecht zu finden, ihren Platz zu finden in unserer Gesellschaft, um diese auf Zukunft auch positiv mitzugestalten. Wir tun Vieles, wissend, dass es angesichts der Not nicht ausreicht. Dennoch: an dem Platz zu handeln, wo man steht - das ist das vorrangige Gebot! Es ist den Kolleginnen und Kollegen von Schloss Zinneberg ein Herzensanliegen, den Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu vermitteln: du bist willkommen, du hast hier bei uns einen Platz, ein Zuhause, einen Ort, wo du wachsen und dich weiter entwickeln kann - egal aus welchem Land du kommst! 

Am Schuljahresanfang stehen traditionsgemäß noch weitere Aktionen. Bei einer Spontanakton (neudeutsch "flash mop") trafen sich die Kolleginnen und Kollegen sowie die Azubis zu einem Picknick in der Verwaltung. Die Jugendlichen aus den Wohngruppen wurden wie im letzten Jahr zu einem Willkommensabend eingeladen ins Vestibül des Schlosses. Und auch die Lehrlinge fanden sich wieder im neuen Ausbildungsjahr gut zurecht, durch die obligatorische Einführungswoche. Und über allem die Überschrift"Du hast einen Platz auf Schloss Zinneberg!"

        

Herzlich Willkommen.....

  

...jeder und jede hat seinen/ihren Platz, auch wenn er manchmal ungewöhnlich ist!


 

"Film ab!" - 5. Leitbildschulung in Frankreich

"Ich will nicht mehr, dass man mich Französin nennt. Vielmehr bin ich Italienerin, Spanierin, Deutsche. Ich gehöre allen Nationen an, wo es gilt Menschen zu retten!" Ein Ausspruch von M. Eufrasia Pelletier (1796 - 1868), Gründerin der Schwestern vom Guten Hirten. 8 Tage befassten sich 31 Kolleginnen und Kollegen aus den Einrichtungen der Schwestern vom Guten Hirten aus ganz Deutschland mit Leben und Werk der Ordensgründerin, die auf allen Kontinenten Einrichtungen für Kinder, Mädchen und Frauen in Not gründete. Um dieses weltweite Werk nicht nur zu halten, sondern weiter zu entwickeln bediente sie sich 7 Leitsätze, die bis heute als ein wertorientiertes Managementmodell hochaktuell sind und für unsere Häuser Gültigkeit haben. Diesen Leitsätzen, verankert im Leitbild der Schwestern vom Guten Hirten, kamen die TeilnehmerInnen auf die Spur. Seit 2006 wird diese Schulung im 2-Jahres-Rhythmus durchgeführt - dort, wo das weltweite Unternehmen seinen Ursprung hat: in Angers, dem Mutterhaus der Ordensgemeinschaft. Anhand der Überschrift "Film ab!" und entsprechend kreativ gestaltet zum Thema, lernten die TeilnehmerInnen diese hervorragende Art und Weise der Unternehmensführung kennen und ihren eigenen "Film" zu drehen. Ein Grundsatz dieses Managements ist es nämlich, dass jeder und jede selbst Verantwortungsträger ist und an ihrem Arbeitsplatz die Möglichkeit hat bzw. die Bereitschaft mitbringen muss, sich mit den eigenen Fähigkeiten, der eigenen Profession gestalterisch einzubringen. Aus Zinneberg nahmen 6 KollegInnen aus unterschiedlichen Bereichen teil. Alles sehr talentierte Stars, Hollywoodreif: unsere Gärtnerin Susanne Weigl, unser Jugendsozialarbeiter Christian Seeberger, unsere pädagogische Mitarbeiterin in der Kinderkrippe Anna Holzbauer, unsere Pädagoginnen aus den Wohngruppen Annemarie Büchler und Marina Hanke und unsere Konditorin und Allround-Genie Ingrid Müller sowie die Referentinnen Erika Schindler, Gunda Winkler, Sr. Christophora und Gabi Fercher.

"Zinneberger wollen Meer!" - TeilnehmerInnen der Leitbildschulung 2014

 

"Leben in Fülle" - Kulturenvielfalt auf Schloss Zinneberg

Das Motto "Leben in Fülle", das groß im Empfangsbereich von Schloss Zinneberg prangt, stammt nicht aus einem Einkaufskatalog sondern aus dem Gut-Hirten-Evangelium. Leben in Fülle meint nicht Konsumrausch oder unbegrenztes Haben und Besitzen, vielmehr meint es trotz menschlicher Begrenzungen, Tiefs, Verwundungen diesem Leben positiv gegenüber stehen, es kritisch bejahen und es mitgestalten, sich nicht passiv mitschleppen lassen, sondern selbst verantwortungsbewusst mit Hand anlegen. Diese Einstellung ist Grund und Boden, innerlich zufrieden im Leben zu stehen und so etwas wie Erfüllung in sich zu spüren - Leben in Fülle!

Verwundungen, Verletzungen, Ausgrenzung, Angst, Unsicherheit, empfundene Sinnlosigkeit das eigene Leben betreffend und vieles mehr an unguten Gefühlen erleben Tag für Tag, ja permanent Erwachsene, KInder, Jugendliche in allen gesellschaftlichen Schichten. Viele stolpern über ihre innerliche Verfassheit und tun sich schwer, im Leben zu bestehen. Fachkräfte in Institutionen sowie ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger leisten unendlich viel in unserer Gesellschaft, dieser Not Tag für Tag zu begegnen und diesen Menschen wieder etwas von diesem "Leben in Fülle" nahe zu bringen. Diese menschliche Not breitet sich derzeit durch die Flut von Hilfe suchenden Flüchtlingen erschütternd aus. Wir in Schloss Zinneberg sehen unseren Auftrag, dieses Motto vom Leben in Fülle im Rahmen unserer Möglichkeiten, auch diesen Hilfesuchenden in unterschiedlichen Formen und Methoden und Hilfsangeboten zu vermitteln. Seit September leben, arbeiten, lernen hier bei uns  Jugendliche und junge Erwachsene aus Eritraea, Äthiopien, Somalia, Afghanistan, Irak, Syrien, Rumänien, Bulgarien. In einer eigens von der Regierung eingerichteten Klasse werden Jungen unterrichtet, in Deutsch unterwiesen, mit der Kultur des Landes vertraut gemacht. Im Förderprogramm FLLAPS haben fünf unbegleitete minderjährige Mädchen Aufnahme gefunden,. Sie werden in verschiedenen kreativen, lebenspraktischen, musisch-kulturellen Einheiten gefördert., bis sie Sprache und kulturelle Anforderungen so weit verinnerlichen konnten, um eine Ausbildung beginnen zu können. Die Schule, die Ausbildung, die Werkstätten, die Kolleginnen der Wohngruppen im Heim  - alle mussten sich innerhalb kurzer Zeit auf die neue Situation einstellen. Kommunikation geht mitunter mit "Händen und Füßen", aber sie geht! Denn: "Leben in Fülle" heißt auch Gastfreundschaft und diese kennt keine Sprache und Grammatik! Und: wie sagte schon die Ordensgründerin Maria Eufrasia? Lösung siehe 1. Satz des vorausgehenden Artikels!

 

"Punkt genau!" - Eine lange 2. Nacht der Bildung auf Schloss Zinneberg

Die 2. Lange Nacht der Bildung auf Schloss Zinneberg, veranstaltet von der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg und dem Kreisbildungswerk Ebersberg, fand dieses Jahr am 26. September statt. Ursprünglich geplant im Frühsommer, verschoben aufgrund vieler Veranstaltungen in dieser Zeit, entwickelte sich zum Bildungs-Volltreffer. War die Veranstaltung im letzten Jahr noch von wenig Bildunghshungrigen besucht, platzten die einzelnen Workshops diesmal nahezu aus allen Nähten.  Vom meditativen Nachtspaziergang über Philosophieren am beleuchteten Labyrinth bis hin zur spirituell-kulinarischen Schlossführung gab es alles und dazwischen noch Vieles, Vieles mehr wie Trommeln, Biografie-Reise, die Ggerichte-Küche, die sich mit Vorurteilen und Ausgrenzung beschäftigte den Film "Die 4. Dimension", Ausstellungen und Informationsstände aus der Region. Bildung ist so vielfältig und endet nicht bei Deutsch, Mathe oder Fremdsprache. Bildung heißt, lebenslang den eigenen  Horizont erweitern - kulturell, musisch,kreativ, besinnlich... Bildung spricht den Menschen in seiner Ganzheit an. Die mittlerweile in vielen Landkreisen installierten Bildungsregionen (so auch im Landkreis Ebersberg) dürfen nicht enden bei Schulbildung, Abschlüssen, Studium. Sie müssen Impulsgeber sein für Menschen aller Altersklassen, aller Schichten, sich dieses Leben immer wieder zu erobern, zu erforschen, es mit zu gestalten um dabei eigene Bereichrung zu erfahren! Das Sprichwort "Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr" gilt nicht, denn auch "Hans" oder "Hannelore" bleiben Lernende! Das  Konzert des Vocal-Ensembles "Klangfarben", begleitet von Thomas Pfeiffer, setzte Punkt genau den Schlosspunkt bei diesem wunderbaren Abend - rechtzeitig zur Gespensterstunde im Schloss! Freilich Bildung sollte jeden offen stehen!  

"Punkt genau der richtige Ort für ein Bildungserlebnis!"